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R e i s e c h r o n i k
1.-2. Tag

(So. 02.08.2015)
(Mo. 03.08.2015)

- Frankfurt/M. - Taipeh - Jakarta - Bogor -
(JAWA)
  • um ca. 12.15 Uhr Abflug von Frankfurt (knapp einstündige Verspätung) und Flug mit China Airlines (Boeing 747-400) u.a. über Rumänien, Schwarzes Meer, Kaspisches Meer, Turkmenistan, Afghanistan, Indien, Myanmar und China nach Taipeh in Taiwan; Landung kurz vor 7 Uhr Ortszeit nach einer Flugzeit von ca. 12 St. 40 Min.
  • nach 2 Stunden Wartezeit am Flughafen, um 9.05 Uhr Weiterflug nach Jakarta (Airbus A330-300 von China Airlines).
  • kurz vor 13 Uhr Ortszeit Landung in Jakarta nach 4 St. 50 Min. Flugzeit
  • Einreiseformalitäten, Geldwechsel etc.; sonniges Wetter
  • gegen 14.15 Uhr Abfahrt mit unserem Kleinbus vom Flughafen und Fahrt ins alte Zentrum von Jakarta (früheres Batavia)
  • Fahrt entlang der historischen Gebäude am "Großen Kanal" (Kali Besar) vorbei (Handelskontore, Geschäftshäuser und Warenlager aus der Kolonialzeit)
  • anschl. ein kurzer Rundgang und Freizeit am alten Rathausplatz (Taman Fatahillah): u.a. das alte Stadthaus von Batavia von 1710 (früherer Sitz der Niederländischen Ostindien-Kompanie und später der Sitz der Niederländischen Kolonialregierung, heute historisches Museum Sejarah Jakarta), das Gebäude des "Wayang-Museum", Cafe Batavia, alte Kanonen, alte Kolonialhäuser
  • gegen 15.30 Uhr Weiterfahrt durch die Stadt und dann auf einer Schnellstraße nach Süden, Richtung Bogor (ca. 60 km südlich von Jakarta)
  • kurz vor 17.30 Uhr Ankunft am Hotel in Bogor; Einchecken, Abendessen im Hotel
  • Übernachtung im Hotel Papyrus, Bogor
Flug über Taiwans Gebirgen

Jakarta - das alte Stadthaus von Batavia von 1710 auf dem Taman Fatahillah

Jakarta - Leihfahrräder auf dem Jakarta - das alte Stadthaus von Batavia von 1710 auf dem Taman Fatahillah

Jakarta - eine Seitenstraße am Platz Taman Fatahillah

3. Tag

(Di. 04.08.2015)

- Bogor -
(JAWA)
  • gegen 9 Uhr Abfahrt vom Hotel und Fahrt ins Zentrum der Milionenstadt Bogor (regenreichste Stadt Jawas); heute sonnig und angenehme Temperaturen
  • Fahrt um das Gelände des Präsidentenpalastes (hinter der Umzäunung u.a. sehr viel Rehwild) und des angrenzenden Botanischen Gartens von Bogor herum bis zum Hauptangang des Gartens
  • ab ca. 9.30 Uhr Besuch des Botanischen Gartens (Kebun Raya Bogor): eröffnet am 18. Mai 1817 auf Initiative des deutschen Botanikers Kaspar Georg Karl Reinwardt, ca. 87 ha groß, beherbergt eine Sammlung von mehr als 15.000 Arten von Bäumen und Pflanzen, darunter über 400 Palmenarten und etwa 3000 Sorten von Orchideen; ein Höhepunkt ist die Titanenwurz mit einem über zwei Meter hohen Blütenstand
    • zunächst ein geführter Rundgang mit Erläuterungen zu verschiedenen Pflanzenarten
    • beim Rundgang u.a. ein Blick auf den Istana Bogor - einen heute vom indonesischen Präsidenten genutzten Palast, gegründet 1744 während der holländische Kolonialzeit
    • ab ca. 11 Uhr Freizeit für eigene Erkundungen: Rundgang durch den nordöstlichen Teil des Parks, Besuch u.a. des Orchideenhauses
  • gegen 13 Uhr Ende der Besichtigungen im botanischen Garten und kurze Fahrt zu einem Restaurant nordöstlich des botanischen Gartens
  • Mittagspause bis ca. 14.30 Uhr
  • anschl. Fahrt in den Westteil der Stadt und Besuch eines privaten Hauses mit einer Puppenbauwerkstatt (Familienbetrieb), in der traditionelle Holzpuppen für das jawanische Stabpuppenspiel (Wayang Golek) hergestellt werden
  • kurze Vorführung der Schnitzkunst und der Puppenspielkunst (sie werden mit drei Stäben, zwei für die Hände, einem für den Körper, gesteuert) durch den Familiensohn, dann Besuch des Verkaufsraumes mit Kaufgelegenheit
  • gegen 16 Uhr Abfahrt zurück zum Hotel, Ankunft ca. eine halbe Stunde später
  • Rest des Tages im Hotel, ERholung nach der gestrigen anstrengenden Anreise
  • Übernachtung im Hotel Papyrus, Bogor
Bogor - Gebäude im Botanischen Garten

Bogor - Istana Bogor (Präsidentenpalast) behachbart mit dem Botanischen Garten

Bogor - Blüte eines Baumes im Botanischen Garten

Bogor - in einer Puppenbauwerkstatt

Bogor - in einer Puppenbauwerkstatt

4. Tag

(Mi. 05.08.2015)

- Bogor - Bandung -
(JAWA)
  • bereits um 7 Uhr Abfahrt vom Hotel in Bogor
  • zunächst Fahrt nach Süden auf einer Schnellstraße östlich von Boror, dann nach ca. 15 Min. Weiterfahrt auch einer Landstraße nach Osten
  • im Südosten Bogors ein kurzer Halt an einem Obststand, Erklärung einiger Obstsorten, Kostprobe einer gekochten Kartoffelart
  • gegen 8.30 Uhr Halt an Teeplantagen nördlich vom Vulkan Pangrango (3.019 m), im Westen ein weiterer Vulkan mit charakteristischer Silhouette (Mt. Salak 2.215 m - als "Flugzeugfriedhof" bezeichnet, dfa Ort mehrerer Flugzeugabstürze)
  • ein knapp halbstündiger Spaziergang durch die Teeplantagen mit Erklärungen zum Thema; einige schöne Zimbtäume
  • gegen 9 Uhr Weiterfahrt nach Südosten
  • nach einer halben Stunde ein weiterer Stopp an der Straße: ein großes Geschäft mit vielen verschiedenen eingelegten Früchten und Obstsorten sowie weiteren pflanzlichen Produkten; Kostproben verschiedener Produkte, u.a. geräucherte Bananen (sehr gewöhnungsbedürftig)
  • anschließend Fortsetzung der Fahrt Richtung Osten
  • gegen 11 Uhr ein Stopp im Dorf der Steinmetze; ein kurzer Besuch der Arbeitsstelle, an der die Granitsteine bearbeitet werden (u.a. diverse Figuren, Buddha-Statuen, etc.)
  • danach Weiterfahrt auf der Landstraße, später auf einer autobahnähnlichen Schnellstraße (Staus im Großraum Bandung), anschl. auf Nebenstraßen Richtung Süden, westlich an Bandung vorbei
  • gegen 13.15 Uhr eine Mittagspause bei Ciwdey in einem schönen, offen über einem großen Fischteich aufgebauten Restaurant (Sindang Reret Restaurant)
  • nach einer etwa 1,5stündigen Pause Weiterfahrt nach Südwesten Richtung Kawah Putih Vulkan (2.430 m hoch, schön im Wald gelegen)
  • ab ca. 15.30 Uhr einstündiger Aufenthalt und tlw. Rundgang am Kratersee des sog. Weißen Vulkans (milchig weißes Wasser umgeben von gelben Schwefelflächen, an einem Hang aufsteigender Rauch, sehr malerisch); viele einheimische Besucher
  • anschl. Rückfahrt nach Bandung - zunächst auf dem gleichen Weg, wie bei der Hinfahrt, danach östlicher davon; im Süden von Bandung Fahrt auf einer verstopften Schnellstraße - nur sehr langsames Vorankommen
  • kurz vor 19.30 Uhr Ankunft am Hotel
  • Abendessen in einem unweit gelegenen koreanischen Restaurant
  • Übernachtung im Hotel Sukajadi, Bandung
Geschäfte in der Nähe von Bogor

Teeplantage bei Cisarna

Vulkan Salak und Teeplantagen

bei Cianjur - im Geschäft mit eingelegten Früchten und Obstsorten

eine Feldarbeiterin mit ihrem Kind

Kratersee des Kawah Putih Vulkans

5. Tag

(Do. 06.08.2015)

- Bandung - Yogyakarta -
(JAWA)
  • kurz nach 7 Uhr Abfahrt vom Hotel
  • ca. 20minütige Fahrt ins Zentrum von Bandung zum Hauptbahnhof
  • um 8.30 Uhr Abfahrt mit einem Schnellzug (Kereta Api Indonesia) nach Yogyakarta
  • Fahrt durch malerische Landschaften mit vielen Reisfeldern, einigen Vulkanen und verschiedenen Dörfern und Ortschaften, dabei u.a.:
    • schöne Berglandschaft: Papandayan und Malabar Gebirge, später Bukut Tunggul Gebirge
    • vor 10 Uhr Sicht auf die Vulkane: Guntur (noch aktiv) und Cikuray
    • nach ca. 80 km um 10.15 Uhr ein ca. 10minütiger Stopp in Cipeundeuy für techn. Überprüfung
    • Weiterfahrt u.a. über Tasikmalaya und über die Parahyangan-Hochebene
    • gegen 12.10 Uhr Stopp in Banjar an der Grenze zwischen den Provinzen West- und Mittel-Java
    • Fahrt im Abstand von ca. 8-10 km parallel zur Südküste Javas, im Norden ca. 40 km entfernt der Vulkan Slamet (der zweithöchste Vulkan Javas)
    • weitere Haltebahnhöfe nach ca. 250 km in Kroya (13.40 Uhr) und nach ca. 325 km Kutoario (15 Uhr)
    • im Norden - ca. 40 km entfernt - die Zwillingsvulkane Sindoro und Sumbing; kurz danach - die Bahnstrecke nur ca. 4 km von der Südküste entfernt
    • um 15.50 Uhr nach 390 km Zugfahrt pünktliche Ankunft am Bahnhof in Yogyakarta
  • einige Hundert Meter Fußweg zum wartenden Kleinbus und Transfer zum Hotel im Süden von Yogyakarta
  • um 16.45 Uhr Ankunft im Hotel, Einchecken
  • Abendessen in einem kleinen Restaurant unweit vom Hotel, anschließend Besuch einer Musikbar
  • Übernachtung im Hotel Galery Prawirotaman, Yogyakarta
Landschaft an der Bahnstrecke Bandung - Yogyakarta

Landschaft an der Bahnstrecke Bandung - Yogyakarta

Landschaft an der Bahnstrecke Bandung - Yogyakarta

Landschaft an der Bahnstrecke Bandung - Yogyakarta

Landschaft an der Bahnstrecke Bandung - Yogyakarta
6. Tag

(Fr. 07.08.2015)

- Yogyakarta - Borobudur Tempel - Yogyakarta -
(JAWA)
  • pünktlich um 8 Uhr Abfahrt vom Hotel und Fahrt beim sonnigen Wetter ins Zentrum von Yogyakarta zum Sultanpalast (Kraton)
  • Ankunft nach 15 Minuten, Kauf von Tickets und Postkarten; Warten, bis der Palast um 8.30 Uhr geöffnet wird; vor dem Eingang u.a. ein riesiger ficus benjamini Baum
  • bis 9.45 Uhr Besichtigung der für die Besucher zugänglichen Teile des Palastgeländes:
    • der Sultanpalast - Kraton Ngayogyakarta Hadiningrat (Palast der Könige Hamengkubuwono I bis X) - besteht aus mehreren Pavillons aus dem 18. Jh. und ist durch den aktuellen Sultan von Yogyakarta, Hamengkubuwono X mit seiner Familie bewohnt (er bekleidet das Amt eines Gouverneurs)
    • auf dem Palastgelände mehrere Diener des Sultans in traditionellen Gewändern und Kopfbedeckungen, bewaffnet mit Dölchen (sog. Kris); sie dürfen sich an einigen Stellen nur in der Hocke bewegen
    • in einem der Pavillons ein Museum, in dem hauptsächlich traditionelle Hofszenen, die entsprechende Kleidung sowie Gemälde und versch. Gegänstände der Sultansfamilie ausgestellt sind
    • in einigen Pavillons auch typische Musikinstrumente eines Gamelan-Orchesters zu sehen
  • nach der Besichtigung ein kurzer Fußweg zur etwa 150 Meter entfernten Werkstatt, in der traditionelle Schattenspielfiguren aus der Wasserbüffelhaut hergestellt werden (sog. Wayang Kulit Figuren)
  • Vorführung der Herstellung der für Yogyakarta charakteristischen Figuren (landesspezifisch unterschiedlich - z.B. die aus Yogyakarta sind sehr aufwändig und mit einem hohen Abstraktionsgrad hergestellt, die (adeligen) Guten sind dünn, feingliedrig mit mandelförmigen Augen und spitzen Nasen) und Erklärung deren symbolischen Bedeutung, anschl. Kaufgelegenheit (hohe Qualität aber ziemlich teuer)
  • gegen 10.20 Uhr Fahrt durch die Stadt nach Westen und anschließend nach Nordwesten Richtung Borobudur-Tempelanlage
  • nach ca. 40 km gegen 11.30 Uhr Ankunft an einer Silberwerkstatt
  • kurze Besichtigung der Arbeitsplätze (Schmuckherstellung), dann Einkaufsmöglichkeiten von Schmuck und anderen Souvenirs in einem sehr großen Geschäft
  • danach Mittagessen in einem guten Restaurant neben der Silberwerkstatt
  • um 13 Uhr Weiterfahrt nach Südwesten Richtung Borobudur
  • nach ca. 5 km, bei Mendut, Besuch einer buddhistischen Tempelanlage
  • anschl. Besichtigung des benachbarten buddhistischen Candi Mendut Tempels aus dem 9. Jh. (1904 restauriert); er beherbergt die kunsthistorisch bedeutendste Buddhafigur Jawas
  • kurze Weiterfahrt (2 km) und dann Besuch eines weiteren buddh. Tempels, der ebenso wie Mendut auf dem Pilgerweg nach Borobudur lag - der Pawon Tempel vom 8. Jh.
  • neben dem Pawon Tempel Besuch einer einheimischen Familie in ihrem traditionellen Haus (u.a. Vorführung der Funktionsweise des Wasserbrunnens und der Wasserversorgung, dann Küche, Wohnzimmer - kurzer Aufenthalt mit Teetrinken und lokalen Süßigkeiten)
  • um 14.15 Uhr Weiterfahrt nach Borobudur (2 km entfernt)
  • ausführliche Besichtigung der buddhistischer Tempelanlage von Borobudur (UNESCO-Weltkulturerbe):
    • das bedeutendste Bauwerk des Mahayana-Buddhismus auf Java; gebaut zwischen ca. 750 und 850, später - ab ca. 11. Jh. - verlassen und von vulkanischer Asche und wuchernder Vegetation begraben, 1814 wurde die Anlage wiederentdeckt
    • quadratische Basis von 123 m Länge mit insg. neun Stockwerken; an den Wänden der vier sich stufenartig verjüngenden Galerien befinden sich Flachreliefs in der Gesamtlänge von über fünf Kilometern (Darstellungen aus dem Leben und Wirken Buddhas). Darüber liegen drei sich konzentrisch verjüngende Terrassen mit insgesamt 76 Stupas, welche die Hauptstupa von fast 11 m Durchmesser umrahmen
    • Aufstieg auf die oberste Terrasse zum Hauptstupa; sehr malerische - insb. bei tiefstehender Sonne - kleinere Stupas; weiter Blick auf die Umgebung; sehr viele Touristen
    • auf dem Rückweg zum Parkplatz Gang durch nicht enden wollende Gänge mit unzähligen Souvenirständen (eine gute halbe Stunde Fußweg)
  • gegen 16.30 Uhr Rückfahrt nach Yogyakarta
  • unterwegs ein kurzer Fotostopp beim Sonnenuntergang über den Reisfeldern
  • Rückkehr ins Hotel nach 18 Uhr
  • Abendessen in der Stadt, im gleichen Restaurant wie gestern
  • Übernachtung im Hotel Galery Prawirotaman, Yogyakarta
Yogyakarta - Sultanspalast, Wohngebäude des Sultans und seiner Familie

Yogyakarta - ein Wächter im Sultanspalast

Yogjakarta - in einer Schattenpuppenfiguren-Werkstatt (Wayang Kulit Figuren), eine noch nicht bemalte Figur aus Wasserbüffelleder

Mendut - ein Wasserbrunnen im buddhistischen Tempel

Candi Mendut Tempel

Pawon Tempel

Borobudur Tempel

Borobudur Tempel

Borobudur Tempel

Borobudur Tempel - Gesamtansicht

Sonnenuntergang in der Nähe von Yogyakarta
7. Tag

(Sa. 08.08.2015)

- Yogyakarta - Surakarta (Solo) -
(JAWA)
  • um 8 Uhr Abfahrt vom Hotel und eine kurze Fahrt innerhalb der Stadt (ca. 10 Min.) zu einer Batik-Fabrik
  • Rundgang durch die kleine Fabrik, Erklärungen zum Batik-Herstellungsprozess und Beobachtung der einzelnen Arbeitsschritte und der dort arbeitenden Leute
  • anschließend Freizeit im großen Verkaufsraum und Gelegenheit zum Einkauf; leckerer Tee für die Wartenden
  • nach einer Stunde Aufenthalt in der Batik-Fabrik Weiterfahrt (ca. 1,5 km) noch weiter ins Stadtzentrum
  • Gang zu Fuß durch ein altes Tor einer Bastion (Plengkung Gading) und dann weiter an einem großen Platz (Alun-alun Selatan = "südlicher Dorfplatz"; südlich des Sultanspalastes) vorbei; es finden gerade Marschübungen vor dem bald kommenden Nationalferiertag statt
  • in der Platzmitte stehen zwei große alte Bäume, in denen nach javanischer Überzeugung Geister wohnen - ein Brauch, mit verbundenen Augen vom Rand des Dorfplatzes in der Mitte zwischen den Bäumen durchzulaufen (man glaubt, dass man dann eine reine Seele hat, andere behaupten, man habe dann einen Wunsch frei oder es bringe Glück); Beobachtung von Menschen, die dabei ihr Glück versuchen
  • gegen 10 Uhr Ankunft an dem alten Amansari (bzw. Taman Sari) Wasserschloss
  • ca. 45minütiger Rundgang durch die Anlage: errichtet 1758 bis 1765, drei restaurierte Badebecken umgeben von mehreren Gebäuden; sie diente dem Sultan als Lustschloss, in dem sich die Bewohnerinnen seines Harems aufhielten
  • danach Rückgang auf dem gleichen Weg zum wartenden Bus und Fahrt nach Osten zum Prambanan Tempel (ca. 20 km)
  • kurz vor 12 Uhr Ankunft am großen Parkplatz vor der weitläufigen Tempelanlage
  • ca. zweistündiger Rundgang durch das Ruinengelände von Prambanan:
    • größte hinduistische Tempelanlage Indonesiens und eine der größten in Asien, errichtet um das Jahr 850, Wiederaufbau seit 1918; die Anlage besteht aus 8 Hauptschreinen oder -tempeln, umgeben von ca. 250 kleineren Einzeltempeln; Die drei größten Schreine, Trisakti („drei heilige Orte“) genannt, sind den drei Göttern Shiva dem Zerstörer (größter Tempel in der Mitte, 47 m hoch), Vishnu dem Bewahrer, und Brahma dem Schöpfer geweiht; UNESCO-Weltkulturerbe
    • Besichtigung des Shiva-Tempels mit vier verschiedenen Statuen in den kleinen Räumen (3 m hoher Shiva Mahadeva im Osten, Durga im Norden, Agastya im Süden, Ganesha im Westen); schöne Reliefs an den Außenwänden
    • zahlreiche Besucher der Tempelanlage; Rückweg ähnlich wie in Borobudur durch endlose Gassen mit Souvenir-Verkaufsständen
  • anschl. kurze Fahrt an weiteren Tempelruinen vorbei zu einem Restaurant; Mittagspause
  • gegen 15 Uhr Abfahrt und zweistündige Fahrt nach Nordosten, auf einer Straße südöstlich vom Vulkan Merapi (55 km)
  • um 17.15 Uhr Ankunft im Hotel in Surakarta; schönen Blick vom hotelzimmer aus auf den Sonnenuntergang mit den Zwillingsvulkanen Merapi und Merbabu im Vordergrund
  • einfaches Abendessen in einem einheimischen Schnellrestaurant ("Lombok Idjo"); auf dem Rückweg ins Hotel in einer Garküche noch typische Fleischspieße mit Erdnuss-Soße (Saté) gekauft und draußen auf einem Teppich (auf dem Bürgersteig ausgelegt) sitzend gegessen
  • Übernachtung im Hotel Pose In, Surakarta
Yogyakarta - in der Batik-Fabrik

Yogyakarta - Taman Sari Wasserschloss

Yogyakarta - eine Familie am Taman Sari Wasserschloss

Prambanan Tempel

Prambanan Tempel -  - der zentrale Schrein, dem Shiva geweiht

Prambanan Tempel

Prambanan Tempel

Surakarta - Sonnenuntergang vom Hotel aus, Vulkan Merbabu (3.142 m)

8. Tag

(So. 09.08.2015)

- Surakarta - Malang -
(JAWA)
  • um 7.30 Uhr nach dem Frühstück eine kurze Fahrt ins Zentrum von Surakarta
  • ein ca. 45minütiger Rundgang durch die Markthallen von Surakarta (Pasar Gede) - viel los am Morgen
  • danach Fahrt nach Osten durch abwechslungsreiche Landschaften; bewölkt
  • gegen 9.30 Uhr ein Fotostopp an kleinen aber malerischen Terassenfeldern, ein kurzer Spaziergang vom Parkplatz zu den Feldern
  • danach Fahrt auf einer Straße (tlw. Serpentinen) südlich vom Vulkan Lawu; immer wieder Ortschaften und sehr viele kleine Felder auf den sanften Hügeln - Anbau verschiedener Gemüsesorten, auch sehr viele Erdbeerfelder (unterwegs am Straßenrand zahlreiche Erdbeeren-Verkäufer)
  • gegen 11 Uhr kurzer Halt an einer Erdbeerplantage - Möglichkeit zum Kauf und zum Selberpflücken (die Erdbeeren wachsen in dicht nebeneinander aufgestellten ca. 50 cm hohen Foliesäcken); ein leckerer frisch gepresster Orangensaft
  • nach ca. 20 Minuten Weiterfahrt nach Malang, dichte Besiedlung: viele Dörfer und größere Orte, dazwischen überall Felder; der Himmel bleibt weeiterhin bedeckt
  • gegen 13 Uhr Fahrt durch Teakholz-Wälder bzw. -Plantagen
  • Pause an einer von mehreren Schnitzereien am Straßenrand (im Teakholzwald): hier werden aus großen Teakholz-Wurzeln imposante Kunstwerke, aber auch Möbel (z.B. Sitzgruppen mit Tisch und Stühlen/Sesseln in phantastischen Formen) geschnitzt; Rundgang durch die kleine Werkstatt und Ausstellung im Freien - wunderschöne geschnitzte Skulpturen unf Szenen
  • Fortsetzung unserer Fahrt nach Südosten; ähnliche Landschaften, wie bisher
  • erst nach Sonnenuntergang, gegen 19 Uhr Ankunft an dem gemütlichen kleinem Hotel Enny's Guest House in Malang (familiäre Atmosphäre, ein schöner Innenhof mit einem kleinen Garten und einer Grotte mit vielen gemütlichen Sitzgelegenheiten)
  • Übernachtung im Enny's Guest House, Malang
Surakarta - in den Markthallen

Surakarta - in den Markthallen

Photostopp an Reis-Terrassenfeldern

Landschaft bei den Erdbeerplantagen

Teakholzplantagen - aus einer Teakholz-Wurzel geschnitzte Skulptur
9. Tag

(Mo. 10.08.2015)

- Malang - Bromo Vulkan - Malang -
(JAWA)
  • Aufwachen gegen 3.30 Uhr, um 4 Uhr geplante Abfahrt mit zwei Jeeps zum berühmten Bromo-Vulkan
  • die lokalen Jeep-Fahrer kommen verspätet an, Abfahrt erst gegen 4.30 Uhr; unterwegs noch eine Reifenpanne, dann gesundheitliche Probleme unseres Fahrers (Kater vom Vorabend?)
  • ca. zweistündige Fahrt von Malang nach Osten; leider kein Besuch des bekannten, spektakulären Aussichtspunktes im Norden mit Blick auf 4 Vulkane (u.a. Bromo, Semeru) möglich, da zu weit von Malang entfernt (erforderlich wäre eine Abfahrt gegen Mitternacht)
  • kurz vor 6 Uhr ein kurzer Fotostopp mit Blick auf den Vulkan Semeru beim Sonnenaufgang
  • dann 10 Min. Weiterfahrt und eine weitere Fotopause am südlichen Rand der riesigen Vulkan-Caldera um den Bromo herum: wunderschöne Sonnenaufgangsstimmung mit aus der Caldera aufsteigendem Nebel
  • Fahrt auf einer abenteuerlichen, kaum befahrbaren Piste in die Caldera hinein (Bromo-Tengger-Semeru-Nationalpark), tlw. durch dichten Nebel
  • unten in der Caldera, südlich der Vulkankegel, eine Frühstückspause im Freien (Lunch-Pakete); neblig und kalt
  • anschl. Fahrt durch die Sandwüste in der Caldera südöstlich und östlich der Vulkane bis zum großen Parkplatz im Norden von Bromo; unterwegs ein weiterer Fotostopp
  • gegen 7.30 Uhr Ankunft am Parkplatz (Hunderte von Jeeps und Touristen)
  • von hier aus eine Wanderung durch die Sandwüste am Batok-Vulkan vorbei bis zum Fuß des Bromo-Vulkans
  • Aufstieg zum Kraterrrand des Bromo-Vulkans, das letzte Stück über Treppen (sehr staubig u.a. durch die vielen Pferde, die manche Touristen hochbringen; Mundschutz gegen den Staub)
  • ansch. Spaziergang entlang des Kraterrandes bis zum höhsten Punkt im Osten; vom Krater aufsteigende dichte Rauch- bzw. Wasserdampfwolken, herrliche Aussichten auf die umgebenden Vulkane und die Caldera beim blauen Himmel
  • Abstieg vom Vulkan und Rückkehr zum Parkplatz, vorbei am alten Hindu-Tempel Pura Luhur Poten
  • gegen 10 Uhr Abfahrt und Fahrt auf dem gleichen Wege aus der Caldera heraus und dann Richtung Malang zurück
  • etwa 10 km vom Calderarand entfernt Halt an einem Wanderweg, der zum Regenbogen-Wasserfall (Coban Pelangi) führt
  • eine Wanderung - ca. 900 m - durch üppige Vegetation zum malerischen Wasserfall; inzwischen ziemlich bewölkt
  • Rückkehr zum Parkplatz gegen 12 Uhr und Weiterfahrt nach Malang
  • gegen 13.45 Uhr Ankunft im Ort Tumpang (ca. 22 km von Malang entfernt) und ein kurzer Besuch des kleinen, hinduistischen Jago-Tempels aus dem 13. Jh.; interessante Reliefs
  • nach ca 30 Min. Weiterfahrt; Ankunft am Hotel in Malang gegen 15 Uhr
  • Rest des Tages Erholung im Hotel; dunkle Wolken, abends etwas Regen
  • gegen 19 Uhr gemeinsames Abendessen im Restaurant Malibu unweit des Hotels
  • Übernachtung im Enny's Guest House, Malang
Vulkan Semeru beim Sonnenaufgang

Morgenstimmung in der Caldera des Bromo-Vulkans

links der Bromo-Vulkan, in der Mitte der Batok-Vulkan, vorne die Sandwüste

Krater des Bromo-Vulkans

ein Hindu-Tempel und der Vulkan Batok

Regenbogen-Wasserfall (Coban Pelangi)

Tumpang, Jago-Tempel
10. Tag

(Di. 11.08.2015)

- Malang - Surabaya - Makassar -
(JAWA - SULAWESI)
  • um 8.30 Uhr Abfahrt von Malang nach Norden, Richtung Surabaya
  • unterwegs viel Verkehr; in den Orten zahlreiche Moscheen mit sehr schönen, bunten Kuppeln; südlich von Surabaya dicht besiedelt, sehr urban
  • gegen 11.15 Uhr Ankunft am Flughafen südlich von Surabaya City (zweitgrößte Stadt Indonesiens mit 5,6 Mio. Einwohnern in der Metropolregion)
  • um 14.40 Uhr, mit knapp einstündiger Verspätung, Abflug mit Garuda Indonesia (eine Bombardier Canadair-Maschine) nach Makassar auf der Insel Sulawesi
  • nach 1 St. 10 Minuten Flugzeit Landung in Makassar kurz vor 17 Uhr Ortszeit (+1 Stunde Zeitverschiebung gegenüber Jawa)
  • bei untergehender Sonne Transfer zum Hotel im Zentrum von Makassar unweit der Uferpromenade
  • Ankunft im Hotel gegen 18.30 Uhr; langwierige Formalitäten beim Einchecken (Hotel angeblich ausgebucht)
  • Abends indiv. Spaziergang zur schön ausgebauten Uferpromenade (u.a. viele kleine Garküchen und Stände) und Abendessen in einem kleinen, offenen Restaurant an der Promenadenstraße
  • Übernachtung im Hotel Santika, Makassar
eine Moschee südlich vor Surabaya

eine Moschee in Surabaya

Makassar - Statue von Sultan Hasanuddin in der Nähe des Flughafens

11. Tag

(Mi. 12.08.2015)

- Makassar - Rantepao -
(SULAWESI)
  • um 7.30 Uhr Abfahrt vom Hotel
  • zunächst eine kurze Fahrt in den Norden der Stadt, zum Hafen von Makassar (Paotere Hafen); sonnig
  • Rundgang durch eine Gasse im Hafenbereich, wo Fischer morgens mit ihrem Fang ankommen; ein reges Treiben - viele Leute eilen zum Hafen, um frische Fische zu kaufen
  • dann weiter zu Fuß zum eigentlichen Hafen; viele kleine Schiffe (darunter v.a. traditionelle Holzschiffe) und Boote, einige kommen gerade mit Passagieren an
  • anschließend kurzer Weg durch die Altstadtgassen, u.a. an einer Moschee mit hohem Minarett vorbei zu unserem Kleinbus
  • gegen 8.30 Uhr Abfahrt von Makassar und Fahrt Richtung Nordosten
  • nach 45 Min. ein kurzer Fotostopp an einer großen, modernen Moschee mit rot-weißen Kuppeln (Masjid Raya Maros) in Pettuadae - Schüler in Uniformen üben das Marschieren vor dem Nationalfeiertag (wie auch oft später entlang der Straße während unserer weiteren Fahrt), kleinere Schulkinder posieren uns verspielt für Fotos (Mädchen in bunten Kopftüchern)
  • hinter Kota Maros ein kleiner Abstecher von der Hauptstraße nach Osten
  • kurz vor 10 Uhr ein Fotostopp in interessanter Landschaft mit vielen wohl künstlich angelegten Teichen; typische Holzhäuser des Bugis-Volkes
  • kurz danach ein weiterer Stopp und Spaziergang in einem Dorf inmitten einer malerischen Karstlandschaft - bizarr geformte Felsformationen und Kalksteinberge (am Rande der zweitgrößten Karstregion der Welt - westlich vom Nationalpark Bantimurung-Bulusaraung)
  • Aufenthalt bis ca. 10.20 Uhr, dann Rückkehr zur Hauptstraße und Weiterfahrt nach Norden durch eine ländliche Landschaft mit vielen Feldern und Bugis-Häusern in den kleinen Ortschaften; im Osten am Horizont Bergketten
  • nach knapp 30 km, bei Bontobonto, Halt am Straßenrand an einem der zahlreichen Stände, die Pomelos verkaufen; eine Kostprobe
  • Fortsetzung der Fahrt nach Norden, tlw. direkt entlang der Küste
  • kurz nach 13 Uhr, ca. 160 km von Makassar entfernt, Mittagspause in einem touristischen Restaurant an einem eleganten Hotel (Bukit Kenari Hotel) in Pare-Pare mit einem schönen Panoramaausblick auf den südlichen Zipfel der Stadt mit einer schönen Moschee, auf die Küste und eine Halbinsel davor
  • gegen 14.30 Uhr Weiterfahrt
  • nach ca. 30 km, bei Kota Pinrang, ein Fotostopp an einem moslemischen und etwas später auch an einem chinesischen Friedhof
  • ab Kota Pinrang Fahrt nach Norden mit einem leicht östlichen Kurs; die Landschaft wird gebirgiger
  • kurz vor 16 Uhr ein Fotostopp mit Blick auf eine bergige Landschaft mit vielen Palmen; Cashew-Nuss- und Kakaobäume mit Früchten
  • ca. 20 Min. später ein weiterer Fotostopp mit Blick auf den breiten Fluss Salo Sadang bei Kabere; ein kurzer Spaziergang am Straßenrand
  • gegen 16.20 Uhr eine Pause an einer Raststätte (auch Obst- und Souvenirverkauf) in der Nähe von Bambapuang (ca. 250 km von Makassar) - ein Aussichtspunkt mit Blick auf den sog. "erotischen Berg" (eine bergige Landschaft, die mit viel Phantasie an die männlichen und weiblichen Organe erinnert); leider schon ziemlich bewölkt und diesig, die Sonne geht gleich unter
  • Weiterfahrt nach Norden, tlw. auf einer kurvigen Straße durchs Gebirge (ziemlich anstrengend); inzwischen dunkel geworden
  • kurz nach 20 Uhr Ankunft im Hotel in Rantepao im Tana Toraja Land - Hauptort und kulturelles Zentrum des Toraja-Volkes (ca. 43.000 Einw.)
    Tagesstrecke: 326 km
  • Abendessen im Hotel
  • Übernachtung im Hotel Luta Resort, Rantepao
im Hafen von Makassar

im Hafen von Makassar

Masjid Raya Maros Moschee in Pettuadae

Kinder in der Masjid Raya Maros Moschee in Pettuadae

typisches Holzhaus des Bugis-Volkes in Salenrang

Karstlandschaft bei Salenrang

Blick auf Pare-Pare

Landschaft auf dem Weg nach Rantepao

Landschaft am Fluss Salo Sadang bei Kabere
12. Tag

(Do. 13.08.2015)

- Rantepao und Umgebung -
(SULAWESI)
  • Abfahrt vom Hotel um 8 Uhr, morgens Regen, dann vormittags stark bewölkt
  • ganztägige Rundfahrt durch die Dörfer und Landschaften in der Region Tana Toraja, südlich von Rantepao
  • zunächst kurze Fahrt von Rantepao nach Südosten; kurzer Fotostopp an einer Toraja-Siedlung, ein weißer Wasserbüffel auf einem Feld - eines der wichtigsten Tiere für die Torajas (die weißen erreichen Preise, wie ein Mercedes, die normalen - bis ca. 500 Euro)
  • Fahrt durch die Gegend auf der Suche nach der Stelle, wo gerade eine Wasserbüffelschlachtung im Rahmen einer Beerdigungszeremonie stattfinden soll; unterwegs ein weiterer kurzer Stopp an charakteristischen Toraja-Häusern (Wellblech- oder traditionelle Bambus-Dächer in Schiffsform, Außenwände mit kunstvoll geschnitzten Ornamenten); leichter Regen
  • gegen 9 Uhr Ankunft am Zeremonienplatz am Rande eines kleinen Waldes oberhalb von Reisfeldern; im Zentrum ein hoher Aufbau mit aufgebahrtem Sarg der Verstorbenen, ringsherum merstöckige Tribünen für die Angehörigen, Gäste und Besucher der Zeremonie; alles aus Bambus extra für die Zeremonie aufgebaut und mit traditionellen Ornamenten der Torajas reich verziehrt, überwiegend in roter und schwarzer Farbe
  • wir werden in ein Pavillon für die Gäste eingeladen, unmittelbar neben der lebensgroßen, sitzenden Tao-Tao-Figur der Verstorbenen (aus Holz geschnitzt und gekleidet); Empfang mit Tee und Kuchen; Warten auf die Schlachtung (Beerdigungen finden in ca. einwöchigen Zeremonien statt, manchmal erst Jahre nach dem Tod der Person (sie wird einbalsamiert und zu Hause aufbewahrt), wenn die Familie genug Geld für die zu schlachtenden Tiere und die Beerdigung gesammelt hat; manchmal bis zu 100 Wasserbüfel und Schweine geschlachtet; die Frau, der die heutige Zeremonie gilt, ist vor ca. 2 Jahren verstorben und wird in einigen Tagen bestattet)
  • Beobachtung des Geschehens: traditionell gekleidete Familienangehörige und Dorfbewohner kommen, sitzen auf den Tribünen, unterhalten sich, spielen Karten, werden bewirtet - alles ohne Hektik, im sehr langsamen Tempo; einige Angehörige verarbeiten bereits Fleisch der Tiere, die bereits an Vortagen geschlachtet wurden
  • zwischenzeitlich Beratungen und Abstimmungen der Dorf- bzw. Familienältesten, welche der inzwischen hereingeführten Wasserbüffeln und Schweine geschlachtet bzw. verschont werden (nicht alles ist für uns nachvollziehbar)
  • gegen 11 Uhr werden auf dem Platz einige Schweine geschlachtet, dann nacheinander 5 Wasserbüffel (mit einem langen Messer soll jeweils mit nur einem Stich die Kehle durchgeschniten werden, aber es gelingt diesmal nicht so perfekt; ein Wasserbüffel entreist sich sogar und flüchtet verwundet gleich zweimal auf die Reisfelder - er wird erst im dritten Versuch getötet; das Blut spritzt weit, alles ist ziemlich makaber, aber die Einheimischen sind begeistert, fiebern mit, und verhöhnen auch die ungeübten jungen Schlächter mit Spot und Buhrufen für die mißglückte Schlachtung)
  • gegen 12 Uhr Rückkehr zum Kleinbus und Weiterfahrt nach Süden; das Wetter hat sich inzwischen gebessert, Sonne
  • Fotostopp an einer Holzschnitzwerkstatt am Straßenrand, in der Tao-Tao-Figuren (auch nach Bildvorlagen) geschnitzt werden
  • Pause im Dorf Sarira, wo noch traditionell mit Bambusdächern gedeckte (und inzwischen mit Moos, Farnen und Gras bewachsene) Toraja-Häuser zu sehen sind; tolle Verzierungen mit Wasserbüffel-, Hühner- und Hähnenornamenten, geometrischen Mustern, geschnitzten Wasserbüffelköpfen und auf senkrechten Balken befestigten Wasserbüfelhörnern von vergangenen Begräbnissen
  • gegen 12.45 Uhr Weiterfahrt nach Kambira
  • im Dorf Kambira Besichtigung eines typischen Toraja-Hauses sowie alten Baumgräber (in Baumhöhlen wurden Babies und kleine Kinder noch ohne Milchzähne begraben, heute kaum noch praktiziert)
  • gegen 14 Uhr Mittagessen bei Mandetek in einem Restaurant mit einem schönen Blick auf die Reisfelder und Teiche (u.a. im Bambusrohr gekochter Huhn, schwarzer und weißer Reis)
  • anschließend Fahrt zurück nach Norden (auf einem anderen Weg)
  • um 15 Uhr Ankunft in Lemo und Spaziergang zu den Felsengräbern (Liang Pa, seit dem 17. Jh.)
  • im massiven Fels gemeiselte Grabnischen (vorne mit einer Holztür verschlossen), dazwischen auf mehreren Gallerien ca. 50 Tao-Tao-Figuren mit segnenden Händen; später Souvenir-Verkaufsstände mit Tao-Tao-Figuren in allen Größen (die Figuren wurden nur an Adeligengräbern aufgestellt); auch christliche Kreuze an manchen Gräbern
  • Rückkehr ins Dorf; alte Speicher (kleiner als die Wohnhäuser, aber ähnlich gebaut) mit grün bewachsenen Dächern
  • gegen 15.50 Uhr Weiterfahrt nach Londa
  • in Londa Besichtigung der hängenden Gräber und Höhlengräber in einer hohen, senkrechten Felswand
  • hängende Gräber (Liang Erong) - schön geformte und geschnitzte Holzsärge liegen auf an der Felswand befestigten Holzgestellen, z.T. schon morsch; Schädel und Knochen sichtbar; z.T. verschiedene Tonschalen mit befestigt
  • sehr schöne, lebensgroße Tao-Tao-Figuren in einer Galerie hoch in der Felswand; sehr gut herausgearbeitete Gesichtszüge und schick angezogen, tlw. auch mit Brillen, Hüten (größer und detailtreuer, als in Lemo)
  • Rundgang durch die Höhlengräber (Liang Gua Erong) - viele Holzsärge, offen und geschlossen; Knochen und Schädel (oft mit Zigareten zwischen den Zähnen); Wasserbecher, Zigaretten, Geldmünzen als Opfergaben
  • gegen 17 Uhr Rückkehr nach Rantepao
  • um 19 Uhr Abendessen in einem eleganten Restaurant an der Hauptstraße in Rantepao (Wasserbüffelsteak, Palmwein)
  • Übernachtung im Hotel Luta Resort, Rantepao
typische Toraja-Häuser, Tana Toraja, Sulawesi

Aufbau mit dem Sarg der Verstorbenen auf dem Zeremonienplatz für die Wasserbüffelschlachtung, Tana Toraja, Sulawesi

Zuschauer auf den Tribünen bei der Wasserbüffelschlachtung, Tana Toraja, Sulawesi

Tao-Tao-Figuren in einer Holzschnitzwerkstatt, Tana Toraja, Sulawesi

alte Toraja-Häuser in Sarira, Tana Toraja, Sulawesi

typische Fassade eines alten Toraja-Hauses in Sarira, Tana Toraja, Sulawesi

ein Toraja-Mann in Sarira, Tana Toraja, Sulawesi

Kambira - Kleinkinder-Gräber in einem Baumstamm, Tana Toraja, Sulawesi

Lemo - Tao-Tao-Figuren an einem Felsen mit Toraja-Gräbern, Tana Toraja, Sulawesi

Lemo - alte Toraja-Gebäude (Speicher), Tana Toraja, Sulawesi

Londa - an einer Felswand stehende und hängende Särge und eine Galerie mit Tao-Tao-Figuren, Tana Toraja, Sulawesi

Londa - Tao-Tao-Figuren an Felsengräbern, Tana Toraja, Sulawesi

an den Felsengräbern von Londa, Tana Toraja, Sulawesi
13. Tag

(Fr. 14.08.2015)

- Rantepao und Umgebung -
(SULAWESI)
  • um 8.30 Uhr Abfahrt von Rantepao und Fahrt durch das Toraja-Land nach Nordosten
  • nach ca. 7 km ein kurzer Fotostopp an den Reisfeldern und Beobachtung, wie das Getreide gedroschen wird
  • schöne, hügelige Landschaft, immer wieder Felder, kleine Baumgruppen, Wäldchen und Dörfer mit typischen Toraja-Häusern
  • gegen 9.15 Uhr ein Fotostopp an einem kleinen, runden Felsen, in dem sich einige Toraja-Gräber befinden und eine weitere Grabkammer gerade herausgemeißelt wird; ein schön aus dem Felsen herausgearbeiteter Wasserbüffelkopf mit Hörnern
  • kurz danach eine kleine Wanderung (wenige Hundert Meter) am Straßenrand durch eine schöne Landschaft mit Terrassenfeldern; tlw. noch bewölkt, die Sonne kommt nur gelegentlich durch
  • um 9.45 Uhr ein weiterer Fotostopp an einem Aussichtspunkt mit fantastischem Panoramablick auf die tief unten auf flachen Hängen liegenden Terrassenfelder; säftig grüne Farbe der Landschaft
  • Weiterfahrt bis zum Dorf Batutumongga (bzw. Embatau?) und gegen 10.15 Uhr Beginn einer ausführlichen Wanderung:
    • zunächst ein kleines Dorf, eine Schule, dann einige einzelne Toraja-Häuser in einem lichten Wäldchen; typische Alltagsszenen vor den Häusern
    • dann Gang entlang wunderschöner Reis-Terrassenfelder mit tollem Panoramablick; einige Bauern bei der Arbeit auf den Feldern (Dreschen, Trocknen/Wenden der Reiskörner); Wasserbüffel
    • ca. 2 km vom Ausgangspunkt Gang durch das Zentrum des Dorfes Batutumongga - christliche Kirche, typische Toraja-Häuser, Einwohner bei ihren täglichen Arbeiten
    • danach immer wieder kleine Toraja-Häusergrupen in typischer Anordnung: im Süden eine Reihe von Wohnhäusern (Tongkonan, größer), ihnen gegenüber im Norden eine Reihe von kleineren Speichergebäuden (Alang), dazwischen ein großer Dorfplatz
    • gegen Mittag Ende der Wanderung; das Wetter hat sich inzwischen gebessert - sonnig, einzelne Wolken
  • Rückfahrt, tlw. auf dem gleichen Weg, wie bei der Hinfahrt
  • gegen 12.45 Uhr Halt in Bori und Besuch eines Platzes mit aufgestellten Megalithsteinen, auf dem Beerdigungszeremonien für Adlige stattfinden (= Rante); jeder Megalith steht für eine Bestattung, bei der mindestens 25 Wasserbüffel geschlachtet wurden
  • kurzer Gang durch den Wald zu einem großen Felsen, in dem sich mehrere alte Gräber befinden; neue Grabnischen werden gerade herausgemeißelt (es dauert ca. 6 Monate)
  • Weiterfahrt über Rantepao nach Kete Kesu, ca. 4 km südlich der Toraja-Hauptstadt
  • Besuch des Vorzeige-Toraja-Dorfes mit alten, noch mit Bambus (und nicht Wellblech) gedeckten Dächern und kunstvoll geschnitzten Hauswänden; Innenbesichtigung eines Hauses; im Dorf findet gerade das "Toraja International Festival 2015" statt: Auftritte von Folkloregruppen, viele Besucher
  • im Hinterland des Dorfes Besuch der Felsengräber an einer senkrechten Felswand (u.a. auch viele hängende Gräber mit alten Särgen); auf dem Weg dahin viele Souvenirstände - Kete Kesu ist für seine Schnitzkunst bekannt
  • anschl. Rückfahrt nach Rantepao und Besuch des Viehmarktes im Osten der Stadt; v.a. viele Wasserbüffel und Schweine
  • kurz nach 16 Uhr Rückkehr ins Hotel; Tagesstrecke ca. 60 km
  • indiv. Bummel durch die Stadt (Hauptstraße) zum Restaurant; unterwegs Besuch zahlreicher Souvenirgeschäfte und Souvenirkauf
  • schönes Abendessen im Cafe Aras an der Hauptstraße in Rantepao bei Live-Gitarrenmusik und Gesang von unserem Reiseleiter Yan
  • Übernachtung im Hotel Luta Resort, Rantepao
Toraja-Land - Reisterrassen

Toraja-Land - während der Wanderung in der Gegend von Batutumongga

Toraja-Land - während der Wanderung in der Gegend von Batutumongga

Toraja-Land - während der Wanderung in der Gegend von Batutumongga

Toraja-Land - während der Wanderung in der Gegend von Batutumongga

Toraja-Land - während der Wanderung in der Gegend von Batutumongga

Toraja-Land - während der Wanderung in der Gegend von Batutumongga

Toraja-Land - Kete Kesu

Toraja-Land - ein Sarg bei den Felsengräbern in Kete Kesu
14. Tag

(Sa. 15.08.2015)

- Rantepao - Sengkang -
(SULAWESI)
  • Abfahrt vom Hotel um 7.30 Uhr; regnerisch
  • Fahrt durch das Tana Toraja Gebiet nach Osten; typische hügelige Landschaft - kleine Wäldchen, Terrassenfelder, Toraja-Dörfer
  • ca. 20 km hinter Rantepao Beginn einer Serpentinenstraße durch ein größeres bewaldetes Gebirge - ein Naturschutzgebiet
  • gegen 8.30 Uhr ein kurzer Spaziergang entlang der Gebirgsstraße; u.a. viele Gewürznelkenbäume, Leute beim Pflücken von Nelken; bewölkt
  • überall in den Dörfern werden Gewürznelken am Straßenrand getrocknet und gewendet; gegen 9.30 Uhr ein Fotostopp an einer solchen Stelle
  • gegen 10 Uhr Ende des Waldgebietes und Ankunft in der Stadt Palopo an der Ostküste (ca. 58 km von Rantepao entfernt; ca. 120.000 Einw.);
  • ab Palopo Fahrt nach Süden, tlw. in der Sichtweite der Küste
  • ca. 5 km südlich von Palopo ein Fotostopp mit Blick auf große Teiche an der Küste (Fisch- und Shrimps-Zucht); kurzer Spaziergang entlang der Straße; das Wetter wird wieder besser
  • nach 11 Uhr, ca. 25 km südlich von Palopo, Stopp an einem großen Hochzeitszelt am Straßenrand beim Ort Bua
  • Einladung zum Besuch des Zeltes, in dem eine moslemische Hochzeitszeremonie des Bugis-Volkes stattfindet: Glückwünsche an das Brautpaar (zwei Doktoren), das auf einer Bühne stundenlang die Wünsche von kommenden Gästen entgegennimmt; gemeinsame Fotos mit unserer Gruppe (wir sind herzlich willkommen); alle Gäste festlich gekleidet, v.a. die Frauen ganz bunt - wie aus den Märchen aus 1001 Nacht
  • alle Gäste bekommen ein Fächer mit eingravierten Namen als Geschenk vom Brautpaar
  • leckeres Essen vom Buffet (auch wir sind eingeladen), Karaoke-Gesänge
  • nach etwa einer halben Stunde Verabschiedung und Weiterfahrt nach Süden, dann ab dem Küstenort Siwa nach Südosten ins Landesinnere
  • kurz vor 15 Uhr Stopp am nördlichen Rand der Stadt Senkang (östlich vom großen Danau Tempe See, Ursprungsregion der Bugis) und Besuch einer kleinen Seidenspinnerei und -weberei in Privathäusern (dörfliche Gegend); dann Besuch eines Seiden-Verkaufsshops
  • anschl. Fahrt ins BBC Hotel in Sengkang (ca. 235 km vom Rantepao entfernt); Ankunft gegen 15.30 Uhr; Einchecken
  • gegen 16 Uhr kurzer Fußgang (einige Dutzend Meter) zum Ufer des Flusses Walanae
  • Umstieg in kleine und schmale Zweimann-Motorboote und eine schöne Bootsfahrt nord- und dann westwärts zum See Danau Tempe
  • am Flußufer zunächst Bebauung von Sengkang, u.a. schöne Moscheen, dann viel Natur (u.a. Schilf) und Felder; Fischer mit Booten und Netzen
  • nach ca. 6 km Ankunft am See und Fahrt zu einem schwimmenden Dorf, umgeben von schwimmenden Gärten
  • gegen 16.45 Uhr Ankunf an einem der schwimmenden (aber wohl im See verankerten) Häuser im See und Ausstieg aus den Booten
  • Besuch des Hauses und der dort lebenden Fischerfamilie (großer Gästeraum, Schlaufraum, Küche); Empfang mit Tee und gebackenen Bananen
  • gegen 17.30 Uhr Rückfahrt; kurz später Stopp auf dem See zum Genießen des romantischen Sonnenuntergangs über dem See (um 18 Uhr)
  • dann Rückfahrt mit den Booten flußaufwärts; kurz vor 18.30 Uhr Ankunft an der Anlegestelle
  • Abendessen in einem Restaurant in der Hotelnähe (?)
  • Übernachtung im BBC Hotel, Sengkang
im Osten des Toraja-Landes - Trocknen der Gewürznelken

im Osten des Toraja-Landes - Trocknen der Gewürznelken

Zuchtteiche an der Ostküste bei Palopo

eine Bugis-Hochzeit bei Bua - das Hochzeitspaar und Familie

eine Moschee im Sengkang (vom Fluss Walanae aus gesehen)

Tempe See - schwimmende Häuser

Tempe See - schwimmende Gärten

Sonnenuntergang am Tempe See
15. Tag

(So. 16.08.2015)

- Sengkang - Bira -
(SULAWESI)
  • gegen 8 Uhr Abfahrt vom Hotel in Sengkang und Fahrt zunächst nach Südosten, dann nach Süden; sonniges Wetter
  • Fahrt durch flache, ländliche Gegend mit kleinen Dörfern und Ortschaften; typische Holzhäuser der Bugis auf Stelzen; häufig Moscheen mit bunten Kuppeln und Minaretten
  • am Straßenrand immer wieder Marschübungen von verschiedenen Gruppen (von Kleinkindern bis Erwachsenen) vor dem morgigen Nationalfeiertag (Tag der indonesischen Unabhängigkeitserklärung)
  • nach ca. 30 Minuten ein kurzer Fotostopp am Straßentrand an einem Fluss: eine kleine Anlage zur Sandgewinnung aus dem Fluss
  • gegen 10.30 Uhr, 93 km von Sengkang entfernt, Pause in einem Dorf und Spazergang zu einer Dorfziegelei abseits der Straße: Beobachtung der Arbeiten: Fördern von Lehm aus einer Grubbe, Formen von Lehmziegeln, Brennen der gestappelten Ziegeln
  • ca. 45 Min. später Stopp an einem Sportplatz unweit der Meeresküste: eine große, jährliche Sportveranstaltung für Kinder und Jugendliche; Zelte, viele Pfadfinder, wir sind eine große Attraktion, alle wollen Fotos und Selfies mit uns
  • Weiterfahrt nach Süden parallel zur Ostküste
  • nach ca. 25 km ein weiterer Stopp an einem Bolzplatz im Ort Sindjai: auch hier eine Sportveranstaltung für die Schulkinder - Tauziehen und andere Wettbewerbe; wir stehen wieder im Zentrum des Interesses
  • gegen 13.45 Uhr Spaziergang am Strand entlang und durch ein kleines Dorf: idyllische Landschaft mit am Strand schräg wachsenden Kokospalmen, vorgelagerten Inseln und blauem Himmel
  • nach einigen Kilometern ein weiterer Fotostopp an einem malerischen Palmenstrand; Begegnung mit dem Ortsbürgermeister, der vorbeifährt und anhält, als er uns sieht
  • anschl. Fahrt weiter nach Süden, jetzt wieder tiefer ins Landesinnere
  • gegen 14.45 Uhr Spaziergang durch ein weiteres Bugis-Dorf mit vielen typischen Stelzenhäusern aus Holz
  • um 15.40 Uhr eine ca. 20minütige Kaffeepause im Ort Kampongpasar, in einer Gaststätte direkt am Strand, am Westufer einer kleinen Halbinsel im äußersten Südosten der westlichen Halbinsel von Sulawesi
  • nach der Pause eine kurze Fahrt durch den Ort, dann ein Spaziergang am Strand entlang nach Süden: mehrere kleine Werften, in denen Holzschiffe in traditioneller Bauweise gebaut werden
  • um 17 Uhr Weiterfahrt quer durch die kleine Halbinsel zur Südostküste
  • um 17.30 Uhr Ankunft im Ort Bira am außersten Südzüpfel der kleinen Halbinsel (der sich von der West- bis zur Ostküste erstreckt), ca. 227 km von Sengkang entfernt
  • Bezug der Bungalows unweit des Strandes an der Westküste
  • Abendessen in einem Restaurant im Ort
  • Übernachtung in Anda Bungalows, Bira
ein Bauer mit seiner Reisernte

Jugendliche bei einer Sportveranstaltung

Strand an der Ostküste

ein typisches Bugis-Haus

eine Moschee im Kampongpasar

Kampongpasar - traditionelle Holzboote in einer Werft

Kampongpasar - traditionelle Holzboote
16. Tag

(Mo. 17.08.2015)

- Bira -
(SULAWESI)
  • vor 9 Uhr ein kurzer Fußweg vom Hotel zum Strand im Westen, dann durchs Wasser zum gecharterten Boot
  • Bootsfahrt nach Südwesten Richtung Insel Liukangloe (eine kleine, flache Palmeninsel mit zwei Dörfern und einem schönen Sandstrand, ca, 3,5 km vor Bira gelegen)
  • vor der Inselküste Pause zum Schnorcheln im glasklaren Wasser; Korallenriff und bunte Fische
  • gegen 10.30 Uhr Ankunft an der Nordküste der Insel
  • Erholen, Sonnen, Spaziergänge am schönen Strand; sehr schönes Wetter
  • Mittagessen am Strand im Schatten von Bäumen: frische gefangene, bunte Fische, zubereitet im benachbarten Strandrestaurant
  • danach weiter Erholung am Strand
  • Spaziergang durch das kleine Dorf in der Strandnähe: bunte Holzhäuser auf Stelzen, Beobachtung des Alltagslebens der Dorfbewohner (ein Teil der Gruppe fährt zeitgleich mit dem Boot zum Schnorcheln auf einer anderen Stelle)
  • gegen 14 Uhr Abfahrt von der Insel; es ziehen erste Wolken auf
  • kurz danach Halt an einer Anlage direkt vor dem Inselstrand, die mit der Insel mit einer langen Pier verbunden ist
  • Beobachtung von großen Meeresschildkröten, die in einem Becken (abgetrennter Teil des Meeres) innerhalb der Anlage gehalten werden
  • Gelegenheit zum Schwimmen mit den Schildkröten
  • danach Rückkehr mit dem Boot zum Festland von Sulawesi, zu einem Strand (Bara Beach) ca. 2,5 km nordwestlich von Bira (am westlichen Ende der Bucht)
  • Aufenthalt auf dem schönen Strand mir einem sehr feinkörnigen, weißen Sand und vielen hohen Kokospalmen: Baden im Meer, Erholen; zwischenzeitlich ziehen schwarze Gewitterwolken am Horizont auf, die aber bald wieder verschwinden
  • vor 16 Uhr Ende des Ausfluges und Rückfart nach Bira
  • Ankunft im Hotel gegen 16.15 Uhr; danach Aufenthalt in der Bungalowanlage
  • Abendessen in einem Restaurant in Bira
  • Übernachtung in Anda Bungalows, Bira
Meer vor der Insel Liukangloe (Schnorchelgebiet)

Insel Liukangloe - typisches Haus im Dorf

Insel Liukangloe - Kinder im Dorf

Insel Liukangloe - der Strand

Bara Beach bei Bira
17. Tag

(Di. 18.08.2015)

- Bira - Makassar - Denpasar - Ubud -
(SULAWESI - BALI)
  • Abfahrt vom Hotel um 8 Uhr
  • Fahrt von Bira zunächst nach Nordwesten, dann nach Westen, tlw. direkt entlang der Küste
  • in der Stadt Bulukumba ein kurzer Fotostopp an einem großen, neu gebauten Islamischen Zentrum (malerische Moschee mit zwei hohen Minaretten und mehreren blauen Kuppeln)
  • gegen 9.30 Uhr, bei Baruga, ein Stopp an der Küste des Javasees; Spaziergang am Strand entlang und Beobachtung der vielen Fischer, die mit ihren kleinen Booten Seegras (bzw. eine Algenart) aus der kleinen Bucht an den Strand befördern und es hier zum Trocknen auslegen (unzählige Plastikflaschen an der Wasseroberfläche, die die ausgelegten Netze markieren und sie halten?); interessante, verschiedenfarbige Pflanzen
  • kurz vor 10 Uhr Weiterfahrt auf der Küstenstraße nach Westen
  • hinter Bantaeng ein kurzer Abstecher ins Landesinnere zu einem Wasserfall
  • kleine Wanderung durch eine Schlucht zum Air Terjun Bissappu Wasserfall und zurück (bis ca. 10.50 Uhr)
  • Rückfahrt zur Hauptstraße und Fortsetzung der Fahrt auf der Küstenstraße (später auch durch das Landesinnere) nach Westen
  • nach 12 Uhr, hinter Kassi, ein Fotostopp an weitläufigen Salinen, wo Salz aus dem Meereswasser gewonnen wird; kleiner Rundgang und Erläuterungen
  • kurz danach Stopp am Straßenrand an Ständen, wo Reis in Bambusrohren am offenen Feuer gekocht und verkauft wird; kleine Kostprobe; danach Weiterfahrt nach nordwesten, später nach Norden
  • gegen 14 Uhr Ankunft am Museum Balla Lompoa in Sungguminasa (früher die Hauptstadt des Königreiches Gowa, das um 1600 den größten Teil von Süd- und Westsulawesi einnahm), ca. 10 km südöstlich von Makassar
  • Besichtigung des Museums in einem Palast der Sultane von Gowa (1936 ganz aus Holz errichteter Pfahlbau); Palasträume, wie z.B. der Thronsaal, und verschiedene Gegenstände aus dem Besitz der Sultane, u.a. die Kroninsignien, darunter die 16 kg wiegende Krone der Könige von Gowa, Waffen, Trachten
  • nach ca. 30 Minuten Weiterfahrt ins Zentrum von Makassar
  • gegen 16.15 Uhr Ankunft am Fort Rotterdamm - eine niederländische Fortanlage erbaut auf Mauern einer früheren Lehmfestung von König Gowa IX.,1667 von den Niederländern erobert und ausgebaut
  • Rundgang durch den Innenhof der Anlage, umgeben von niedrigen Gebäuden (Besichtigung von Ausstellungen in den einzelnen Gebäuden nur gegen Zusatzgebühr)
  • danach Fahrt zum Flughafen im Nordosten der Stadt, Ankunft gegen ca. 17 Uhr
  • um 19.50 Uhr Abflug von Makassar nach Denpasar auf Bali; Flug mit einer Boeing 737-800 der Garuda Indonesia
  • Landung in Denpasar um 20.55 Uhr (keine Zeitverschiebung zwischen Sulawesi und Bali)
  • Transfer vom Flughafen Richtung Norden nach Ubud
  • um ca. 23 Uhr späte Ankunft am Hotel
  • Übernachtung im Hotel Pertiwi Bisma II, Ubud
Bulukumba - islamisches Zentrum

an der Küste des Javasees - Fischer holen Algen (?) aus dem Meer

Air Terjun Bissappu Wasserfall

Salinen im Süden von Sulawesi

Reis in Bambusrohren gekocht am offenen Feuer

Museum Balla Lompoa in Sungguminasa (ehem. Palast der Sultane von Gowa)

ein Denkmal vor dem Fort Rotterdam in Makassar
18. Tag

(Mi. 19.08.2015)

- Ubud -
(BALI)
  • gegen 9 Uhr Abfahrt vom Hotel beim blauen Himmel und sonnigen Wetter
  • eine knapp einstündige Fahrt zunächst nach Norden, dann nach Süden und Westen; unterwegs schöne und abwechslungsreiche Landschaften: grüne Reisfelder, üppige Vegetation, malerische Ortschaften mit unzähligen Haustempeln
  • unterwegs ein kurzer Fotostopp an einem Reisfeld
  • gegen 10 Uhr Ankunft am Taman Ayun Tempel ("Tempel des schwimmenden Gartens") in Mengwi
  • Rundgang durch die weitläufige Tempelanlage: einer der schönsten Tempel von Bali, erbaut im Jahr 1634 auf einer Flussinsel vom Prinzregenten I Gusti Agung Anon Putra-Raja von Mengwi; Zutritt zum heiligen Zentrum des Tempels nur für Hindus möglich; in einem Pavillon am Rande verschiedene figürliche Darstellungen, u.a. von einem typischen Hahnenkampf
  • unweit der Tempelanlage ein kurzer Stopp an einem alten Mengwi-Tor, daneben eine Halle mit riesigen Figuren von Dämonen und Gottheiten
  • anschl. am nördlichen Rand von Mengwi Besuch eines kleinen Schaugartens mit einheimischen Pflanzen und eine Kostprobe von je 6 verschiedenen Tee- und Kaffeesorten; Gelegenheit, auch den berühmten Luwak-Kaffee zu probieren (der ungewöhnlichste Kaffee der Welt - er wird aus Exkrementen von in freier Wildbahn lebenden Fleckenmusangs (eine Schleichkatzenart) hergestellt, die nach Genuss der Kaffefrüchten die Bohnen unverdaut, aber mit bestimmten Enzymen angereichert ausscheiden)
  • gegen Mittag Weiterfahrt nach Norden
  • bei Angsri ein Fotostopp mit einem herrlichen Blick auf malerische Reisterrassen (noch sonnig)
  • ca. 2 km weiter Beginn der Wanderung durch die berühmten Reisterrassen von Jatiluwih an den südöstlichen Hängen des Vulkans Batukaru (eine der fünf Kulturlandschaften auf Bali, die auf der UNESCO-Welterbeliste stehen)
  • eine gut halbstündige Wanderung durch die Terrassenfelder, leider das Wetter ist nun bewölkt - an dem zweithöhsten Vulkan Balis bleiben die Wolken hängen
  • anschl. Mittagspause in einem Touristenrestaurant mit Panoramablick auf die Terrassenfelder (Buffet); daneben ein kleiner Hindu-Tempel
  • gegen 15 Uhr Rückfahrt zunächst auf dem gleichen Weg eintlang der Reisterrassenfelder, dann auf einem anderen Weg Richtung Süden, u.a. über Tabanan, bis zur Südküste der Insel
  • hier ab ca. 16.20 Uhr Besuch des berühmten Tanah Lot Tempels ("Land inmitten des Meeres") auf einem Felsen vor der Küste gelegen (nur von Außen); erbaut Anfang des 16. Jh.
  • schöne Aussichtspunkte mit Blick auf den Tempel und die felsige, zerklüftete Küste, Zugang zum Tempel nur über glatte Felsplatten bei der Ebbe; Massen von Touristen um den Tempel herum
  • daneben auf einer ins Meer hineinragenden Felsbrücke ein kleinerer Tempel
  • nach ca. 45 Minuten Rückkehr zum Bus und Weiterfahrt nach Osten
  • kurze Zeit später ein Fotostopp im Ort Seseh: zahlreiche Frauen, die mit Opfergaben auf dem Kopf (goldene Kelche mit hochgetürmten Pyramiden aus Früchten, mit echten und aus getrockneten Blättern gemachten Blumen dekoriert sind) zu einem Hindutempel gehen
  • gegen 18.30 Uhr Ankunft im Dorf Batubulan, nordöstlich von Denpasar
  • Besuch einer traditionellen Kecak-Tanzvorstellung (Kecak- bzw. Affentanz: Geschichte aus dem Hindu-Epos Ramayana, die Tänzer (z.T. mit aufwändigen Masken) durch ein Männerchor begleitet, deren Singen eine Trance-Wirkung hat; keine Musikinstrumente)
  • nach einer ca. einstündigen, bunten Vorstellung Gelegenheit zu Fotos mit den kostümierten Darstellern, dann Rückfahrt ins Hotel
  • gegen 20.15 Uhr Rückkehr ins Hotel
  • Übernachtung im Hotel Pertiwi Bisma II, Ubud
Taman Ayun Tempel, Bali

Figuren von Dämonen unweit vom Taman Ayun Tempel, Bali

unterwegs auf Bali: Fotostopp vor einem Dorftempel

Reisterrassen bei Angsri

Reisterrassen von Jatiluwih

Tanah Lot Tempel, Bali

Seseh - Frauen mit Opfergaben unterwegs zum Tempel

Batubulan - traditionelle Kecak-Tanzvorstellung

Batubulan - traditionelle Kecak-Tanzvorstellung

19. Tag

(Do. 20.08.2015)

- Ubud -
(BALI)
  • nach dem Frühstück, gegen 8 Uhr Abfahrt vom Hotel und Fahrt von Ubud zunächst kurz nach Westen, dann nach Norden; sonnig und wolkig
  • gegen 8.45 Uhr Ankunft an einem Waldstück beim Dorf Petang, ca. 15 km Luftlinie von Ubud entfernt und Beginn der Fahrradtour
  • Fahrt mit Mountainbikes nach Süden, meist leicht abwärts, auf i.d.R. kaum befahrenen aber gut ausgebauten Dorf- und Feldwegen durch herrliche Landschaften: Reisfelder und üppige Vegetation, viele Dörfer mit malerischen Haustempeln an jedem Haus; unterwegs viele Stopps:
    • Blick über die Reisfelder auf die im dunstigen Hintergrund schimmernden Vulkane um den Gunung Batukaru im Nordwesten
    • Stopp an einem kleinen Dorftempel bei Pangsan
    • kurze Pause am Rande des Ortes Carangsari (an einem großen Haustempel); im Ort, wie in jedem Dorf unterwegs, sehr üppige Vegetation mit vielen blühenden Pflanzen (u.a. Hibiscus, Frangipani etc.); Straßen oft geschmückt mit dekorativen Bambusmasten (vor oder nach diversen hinduistischen Zeremonien)
    • Pause in einem Waldstück an der Straße bei Bongkasa Pertiwi - leckere Mandarinen von einem Straßenhändler
    • große Garuda-Statue auf einer Kreuzung bei Bongkasa
    • Pause an einem Zeremonienplatz vor einem Tempel in Bongkasa: der Platz wird gerade vorbereitet und geschmückt für eine Zeremonie (Punia Karya Agung am 07.10.15) - unter einer Überdachung große Statuen von versch. Gottheiten (?), vorbereitet wahrsch. für eine Prozession
    • Vorbeifahrt an einem weiteren großen hind. Tempel in Bongkasa, dann kurze Pause an einem der zahlreichen kleinen botanischen Gärten (wo üblicherweise auch Kaffee- und Teeproben angeboten werden) - einige Fleckenmusangs in Käfigen (Tiere, die an der Produktion des berühmten Kaffee Luwak beteiligt sind)
    • Besuch eines typischen Dorfhauses in Bongkasa, bestehend typischerweise aus einen Haustempel und vier getrennten kleinen Gebäuden (Küche und Arbeitsräume, Schlafräume, Wohnräume, Zeremonienhalle); das Grundstück darf auch bei Abwesenheit der Bewohner betreten werden (wie in unserem Fall), es wird nichts abgeschlossen
  • gegen 11.30 Uhr Ende der Fahrradtour an einem alten Tempel neben Reisfeldern am Rande von Bongkasa und weiter zu Fuß
  • Wanderung durch ein kleines Waldstück (schöne, üppige Vegetation), dann über eine wackelige Bambusbrücke und entlang eines Flusses, auf dem gerade Rafting stattfindet
  • Ausgang an einer am Fluß malerisch gelegenen, weitläufigen Luxus-Hotelanlage, dann noch einige Hundert Meter zu Fuß
  • Abschluß der Wanderung in einem Dorfhaus im Dorf Sayan; leckeres Mittagessen im Freien im Garten des Hauses (überdacht)
  • nach einer ca. einstündigen Mittagspause nach 13 Uhr Abfahrt vom Dorf und Rückfahrt ins Hotel
  • nach ca. 20 Minuten Ankunft im Hotel in Ubud; Freizeit
  • Erholung im Hotel
  • gegen 15 Uhr Spaziergang ins Zentrum von Ubud:
    • zunächst nach Süden Richtung Affenwald
    • dann entlang der Jalan Monkey Forest wieder nach Norden; unzählige Souvenirgeschäfte, viele Restaurants - Besuch der Geschäfte, Kauf einiger Souvenirs
    • anschl. über die Hauptstraße Jalan Raya Ubud am Ubud Palace und dem großen Saraswatti Tempel vorbei; dann über die Jalan Bisma zurück zum Hotel
  • Rückkehr ins Hotel vor 19 Uhr
  • Übernachtung im Hotel Pertiwi Bisma II, Ubud
während der Fahrradtour auf Bali - ein Dorftempel bei Pajangan

während der Fahrradtour auf Bali - ein Dorftempel bei Pajangan

während der Fahrradtour auf Bali

während der Fahrradtour auf Bali - Figuren für eine hind. Zeremonie in Bongkasa

während der Fahrradtour auf Bali - ein Einwohner von Bongkasa

während der Fahrradtour auf Bali - ein hind. Tempel in Bongkasa

ein Bauer bei Bongkasa, Bali

Landschaft bei der Wanderung in der Nähe von Sayan, Bali

im Zentrum von Ubud, Bali

20. Tag

(Fr. 21.08.2015)

- Ubud - Kintamani - Candidasa -
(BALI)
  • nach 9 Uhr Abfahrt vom Hotel und eine ca. halbstündige Fahrt nach Süden (ca. 10 km)
  • im Ort Kemenuh (zwischen Ubud und Sukawati) Besuch einer Holzschitzerei mit großem Angebot an schönen und zum Teil riesigen Schnitzereien
  • gegen 10 Uhr Weiterfahrt, diesmal nach Norden
  • unterwegs ein kurzer Fotostopp an einer Schülergruppe in traditioneller balinesischer Kleidung (Sarong - Rock und Udeng - Kopfbedeckung)
  • kurz vor 11 Uhr ein Fotostopp bei Tegalalang und kurzer Rundgang am Rande malerischer Reisterrassenfelder umgeben von Palmen (leider bewölkt), danach Weiterfahrt hinauf nach Norden
  • gegen 11.45 Uhr ein weiterer Fotostopp bei Kintamani, südlich von Batur-Vulkan
  • kurzer Spaziergang entlang der Straße zu Aussichtspunkten: Blick auf den aktiven Schichtvulkan Batur (1.717 m) im Norden, den großen Batur-Kratersee im Nordosten sowie den Mount Abang (2.155 m) im Osten; leider ziemlich bewölkt
  • nach der Pause, gegen 12 Uhr Weiterfahrt nach Südosten
  • kurz vor 13 Uhr Ankunft am Besakih-Tempel, gelegen in den Bergen (ca. 950 m hoch), am Südwesthang des aktiven Vulkans Mt. Agung (3.142 m, höchster Berg auf Bali); leider wg. tief hängender Wolken unsichtbar
  • Pura Besakih Tempel gilt als der Muttertempel aller balinesischen Tempel und das bedeutendste auf der Insel Bali gelegene hinduistische Heiligtum; gegründet vermutlich im 8. Jh., besteht aus über 200 Gebäuden (mehrstufige Tempeltürme (meru), Schreine (pelinggih), offene Pavillons (bale) und weitere geschlossene Gebäude); 1963 durch Erdbeben und Vulkanausbruch weitgehend zerstört
  • Rundgang um den Tempel herum (Betreten der innen liegenden Plätze für Nicht-Hindus verboten) - Treppe herauf und auf der anderen Seite wieder herunter
  • gegen 13:45 Uhr Ende der Besichtigungen und Fahrt nach Süden
  • ca. 15 Min. später Mittagspause in einem Panorama-Restaurant mit Blick in ein breites Tal mit malerisch angelegten Reisfeldern; danaben ein kleiner botanischer Garten mit div. Kulturpflanzen und Möglichkeit zum Probieren verschiedener Tees und Kaffees
  • nach einer einstündigen Mittagspause, gegen 15 Unr Fahrt aus den Bergen herunter nach Osten; zum Teil eine Serpentinenstraße
  • unterwegs Fotostopp an einer bunten Tempelprozession
  • kurz nach 16 Uhr Ankunft am Tirta Gangga Wasserpalast (hier, nach dem Verlassen der Berge und näher an der Küste, ist es wieder überwiegend sonnig)
  • Ruindgang durch die Parkanlagen des 1946 vom letzten Raja Karangasem gebauten Wasserpalastes (Tirta Gangga = „Heiliges Wasser vom Ganges“): viele Wasserbecken, Springbrunnen (im Zentrum der Anlage - ein elfteiliger pagodenförmiger Brunnen Nawa Sanga), Teiche mit Koi-Karpfen, Steinstatuen sowie ein Schwimmbad für die Besucher
  • nach der Besichtgung, gegen 16:40 Uhr Weiterfahrt zunächst nach Südosten, Richtung Küste, dann nach Südwesten; wieder sonnig und wolkenlos
  • gegen 17:30 Uhr Ankunft an unserer schönen und gemütlichen Hotelanlage in Candi Dasa; Enchecken etc.
  • gemeinsames leckeres Abendessen im eleganten Restaurant Vincent's
  • Übernachtung im Hotel Rama Shinta, Candidasa
Schulkinder in der Nähe von Tegalalang, Bali

Reisterrassenfelder bei Tegalalang, Bali

Besakih Tempel, Bali

Besakih Tempel, Bali

Reisfelder bei Besakih, Bali

eine hinduistische Prozession bei Tirta Gangga, Bali

eine hinduistische Prozession bei Tirta Gangga, Bali

Wasserpalast Tirta Gangga, Bali

21. Tag

(Sa. 22.08.2015)

- Candidasa -
(BALI)
  • Abfahrt vom Hotel um ca. 8 Uhr, morgens leicht bewölkt, aber die Sonne kommt schnell raus
  • Fahrt durch die Dörfer und Felder nach Norden
  • gegen 8.30 Uhr südlich des Ortes Bebandem Beginn unserer Wanderung mit einem lokalen Führer; eine Grundschulklasse hat hier gerade im Freien ihren Sportunterricht
  • beim schönsten Wetter Wanderung nach Süden entlang der gemauerten Bewässerungskanäle und eines Waldes; im Osten malerische, säftig grüne Terrassenfelder
  • unterwegs einige kleine Verkaufsstände - Dorfbewohner verkaufen hier u.a. Batik-Stoffe und ihre selbstgemachten Souvenirs
  • gegen 9.30 Uhr ein Mittagsrast an einem überdachten Rastplatz bei einem Dorfhaus; lecker erfrischende Kokosnussmilch und aromatisches Kokosnusfleisch, andere Früchte (Bananen, Salak - Schlangenhautfrucht), Kostprobe von Arrak - Palmzuckerschnapps; ein Dorfbewohner spielt dazu auf einer Art einheimischem Bambus-Xylophon; Verkauf von Souvernirs - selbstgeflochtene Korbwaren, Batik-Stoffe
  • nach einer ca. halbstündigen Pause Fortsetzung der Wanderung - jetzt geht es steiler bergab durch ein Waldstück
  • kurz vor 11 Uhr Ankunft am nördlichen Rand des Bergdorfes Tenganan (zunächst ein kurzer Aufenthalt an der Dorfschule); rechteckiger Ortskern mit Häusern entlang zweier paralleler Pflaster- und Lehmstraßen, umgeben von einer Mauer
    • ein Dorf der Ureinwohner von Bali - Volk Bali Aga (eines der wenigen Dörfer Balis, in dem die prä-hinduistische Kultur lebendig geblieben ist: gemeinsamer Besitz von Feldern, Obstbäumen, etc., keine körperliche Arbeit - stattdessen lassen sie die Arbeit auf den Reisfeldern von Balinesen aus den umliegenden Dörfern, gegen einen Teil des Ernteertrages, verrichten; im Dorf dürfen nur diejenigen wohnen bleiben, die unter den Dorfbewohnern ihre Ehepartner wählen)
    • viele Souvenir-Verkaufsstände: die Dorfbewohner haben Zeit, die Traditionen zu pflegen und sich der Kunst und dem Kunsthandwerk zu widmen - v.a. die weltbekannten, im komplizierten Handwebeverfahren des Doppel-Ikat hergestellten Geringsing-Stoffe (seit tausenden Jahren in Indonesien bekannt und heute nur im Tenganan-Dorf praktiziert)
    • weitere typische Handwerkstätigkeit im Dorf: viele Schreiber und Maler, die altbalinesische Texte (in der alten Schrift) auf Blätter der Lontar-Palme (Palmyra-Palme) kopieren, bzw. verschiedene Zeichnungen und Miniaturillustrationen darauf erstellen (mit einer Eisenfeder eingeritzt und mit einer Mixtur von Asche und Öl eingefärbt)
    • Rundgang durch das Dorf, Kauf von Souvenirs, etc.
  • gegen 11:45 Uhr Abfahrt vom Dorf Tenganan und Fahrt nach Süden, Richtung Küste, zum ca. 3 km entfernten Hotel in Candidasa
  • Freizeit: kurzer Spaziergang zum winzigen Strand, dann am großen, malerischen Teich vorbei und durch den kleinen Ortskern entlang der Hauptstraße (ca. 250 m); Kauf von letzten Souvenirs
  • nachmittags Kofferpacken, Erholung etc.
  • abends gemeinsames Abschiedsessen im Restaurant Balissa, danach noch Ausklang mit leckeren Cocktails im Freiluft-Hotelrestaurant
  • Übernachtung im Hotel Rama Shinta, Candidasa
Wanderung in der Nähe von Bebandem, Bali

Wanderung in der Nähe von Bebandem, Bali

Wanderung in der Nähe von Bebandem, Bali

Pause während der Wanderung in der Nähe von Bebandem, Bali

Wanderung in der Nähe von Bebandem - ein Kind im Wald bei Tenganan, Bali

Zeichnungen auf Blättern der Lontar-Palme, Tenganan, Bali

die Küste in Candidasa, Bali

Candidasa, Bali

22.-23. Tag

(So. 23.08.2015)
(Mo. 24.08.2015)

- Candidasa - Denpasar - Taipeh - Frankfurt/M. -
(BALI)
  • Abfahrt vom Hotel um 10 Uhr
  • Fahrt nach Südwesten entlang der Küste
  • kurzer Fotostopp vor einem Tempel, der gerade für eine Zeremonie vorbereitet wird
  • kurz vor Denpasar ein Fotostopp an einem großen hinduistischen Denkmal an einer Straßenkreuzung
  • gegen 12 Uhr Ankunft am Flughafen Ngurah Rai International bei Denpasar
  • um 16.05 Uhr (ca. 30 Min. verspätet) Abflug des Airbus A330-300 der China Airlines
  • Flug nach Taiwan über die Insel Borneo und die Westküste von Philippinen
  • Ankunft in Taipeh um 21:40 Uhr (keine Zeitverschiebung)
  • Weiterflug mit China Airlines (Boeing 747-400) um 0:10 Uhr (40 Min. Verspätung)
  • Flug zunächst nach Nordosten (in die "falsche" Richtung) - zwischen Südkorea und Japan; nach ca. 2-3 Stunden Kurswechsel nach Nordwesten, an China vorbei (keine Überfluggenehmigung über China für die taiwanesische Fluggesellschaft?), über Russsland (durch Sibirien, nördlich am Ural vorbei, am der nördlichen Küste am Barentssee entlang, südlich der Kola Halbinsel durchs Weiße Meer), dann über Finnland, Stockholm und Kopenhagen nach Frankfurt/M.
  • nach 12 Stunden 40 Minuten Flugzeit Landung in Frankfurt um 6.50 Uhr


  • Reiseveranstalter: World Insight
  • lokale Reiseagentur: Happy Trails
bei Denpasar - ein hinduistisches Denkmal

kurz nach dem Start in Denpasar - der Touristenort Nusa Dua bei Denpasar

vorne der Vulkan Agung auf Bali, im Hintergrund der Vulkan Rinjani auf Lombok (zweithöchster Vulkan des Landes)

irgendwo über den Inseln von Philippinen



Indonesien 2015: meine "best of" - Liste

zum Tagebuch   1. Tana-Toraja-Land auf Sulawesi (das Toraja-Volk mit ihren Zeremonien, Gräbern und Häuserbauweise)

zum Tagebuch   2. Reis-Terrassenfelder auf Bali, u.a. bei Jatiluwih

zum Tagebuch   3. der buddhistische Borobudur-Tempel und der hinduistische Prambanan-Tempel auf Jawa

zum Tagebuch   4. Wanderung zum Krater des Bromo-Vulkans auf Jawa

zum Tagebuch   5. die Architektur der hinduistischen Tempel (incl. der kleinen Haustempel) auf Bali


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