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Z u s a m m e n f a s s u n g
1.-2. Tag

(Sa. 13.08.2011)
(So. 14.08.2011)

- Düsseldorf - Zürich - Nairobi - Dar es Salaam -
TANSANIA
  • um 7.20 Uhr Abflug von Düsseldorf mit einer halbstündigen Verspätung und einstündiger Flug mit einer Avro RJ100 von Swiss European nach Zürich.
    Von hier um 9.50 Uhr der Langstreckenflug mit Swiss nach Nairobi in Kenia (Airbus A330-300)
  • ein schöner Flug u.a. über die Alpen, die italienische Adriaküste, Blick auf den Vesuv in der Ferne, dann über die Sahara entlang der lybisch-ägyptischen Grenze, über den Nil bei Abu Simpel, später über den Sudan und Äthiopien
  • nach 7 Stunden und 10 Minuten Flugzeit Landung in Nairobi um 18 Uhr Ortszeit. Eine Stunde später Weiterflug mit der gleichen Maschine (ohne auszusteigen) nach Dar es Salaam und die Landung hier um 20 Uhr
  • relativ schnelle Erledigung der Einreiseformalitäten und Gepäckabholung; gegen 21 Uhr Abfahrt vom Flughafen mit zwei Kleinbussen und Fahrt durch das Zentrum von Dar es Salaam, dann mit einer Fähre durch die Flusseinmündung nach Süden und parallel zur Meeresküste zum Standort des Rotel-Busses am Strand vor dem Hotel Sunrise Beach Resort
  • Ankunft gegen 22 Uhr, Einteilung der Kabinen, dann Abendessen und Aufenthalt im Hotelrestaurant (bis ca. 24 Uhr)
  • am nächsten Tag Frühstück um 7 Uhr bei ca. 20 Grad Außentemperatur, später viel wärmer; vormittags viel Dunst und viele große, dunkle Wolken, die Sonne kommt nur zeitweise durch
  • heute in freier Strandtag ohne Programm
    • gegen 9 Uhr Spaziergang bis zur Hauptstraße nach Süden: ein kleines Marktzentrum mit einigen Ständen mit Obst und Gemüse, Fleisch etc. sowie einige Souvenirgeschäfte (u.a. Holzschnitzereien und typische Tinga-Tinga-Bilder)
    • nach der Rückkehr: Erholung, Faulenzen und Nichtstun am Strand
    • zwischendurch einige Spaziegränge am Strand, u.a. zu den Fischerbooten am Strand; Beobachtung der vom Fang zurückkehrenden Fischer, Fotografieren etc; nachmittags schöneres Wetter
  • gegen 19 Uhr Abendessen im Hotelrestaurant
  • Rotel-Übernachtung am Hotel Sunrise Beach Resort, Dar es Salaam (Tansania)
Dar es Salaam - Souvenirgeschäfte in er Nähe des Strandhotels, Tansania

Dar es Salaam - am Strand des Indischen Ozeans, Tansania

Dar es Salaam - ein Fischerboot an der Küste des Indischen Ozeans, Tansania

Dar es Salaam - am Strand auf ihre Männer wartende Fischerfrauen, Tansania

Dar es Salaam - Fischerboote am Strand, Tansania
3. Tag

(Mo. 15.08.2011)

- Dar es Salaam - Baobab Valley -
TANSANIA
  • eine Stunde nach dem frühen Frühstück um 6 Uhr Abfahrt vom Strand am Indischen Ozean
  • Fahrt südlich um die Großstadt Dar es Salaam herum und dann weiter tlw. durch die Stadt nach Nordwesten; vormittags sehr stark bewölkt
  • danach Richtung Westen durch viele kleinere Vororte, dichte Besiedlung; dehr viele Kokospalmen und Mangobäume
  • ab ca. 10 Uhr ein Wechsel der Landschaft: flach und grün, aber keine Palmen mehr, kleine Büsche und Gestrüpp (Dornbuschsavanne), vereinzelt Felder und Siedlungen
  • bald auch die ersten Baobabs, dazu viele Kapokbäume; schnurgerade, gute Straße
  • gegen 10.30 Uhr ein halbstündiger Mittagsrast in einem Straßenrestaurant in Chalinze (?)
  • gegen 11 Uhr Fahrt durch eine mehrere Kilometer lange Sisal-Agave-Plantage
  • etwa eine halbe Stunde später, vor Morogoro beginnen südlich der Straße die ersten Hügel bzw. aus der Ebene herausragende Felsmassive, dann folgt ein Gebirge - Uluguru-Berge; immer noch eine trockene Dornbuschsavanne mit einzelnen größeren Bäumen, in den Dörfern viele blühende Mangobäume und Palmen; am Straßenrand immer wieder bunte Marktstände mit Obst und Gemüse
  • gegen 12 Uhr -links vor der Straße, in der Ebene vor den Uluguru-Bergen wieder einige Plantagen der Sisal-Agave
  • kurz vor 14 Uhr erreicht die Haupststraße, die jetzt südwestlich führt, den Mikumi Nationalpark; Fahrt auf einer Strecke von ca. 50 km - etwa eine Stunde lang - durch den Nationalpark (einer der kleineren Parks in Tansania, aber mit einer der dichtesten Elefantenpopulation des östlichen Afrikas)
  • während der Durchfahrt Beobachtung einiger Elefanten, Massai-Girrafen, Zebras, Impalas, Büffel und Paviane, aber i.d.R. weit weg, im dichten, trockenen Busch; immer noch stark bewölkt, einzelns Sonnenstrahlen kommen aber durch
  • kurz nach der Überquerung der Nationalparks auf der Hauptstraße A7, vor dem Ort Mikumi, eine knapp halbstündige Kaffepause in einem restaurant, das von einem Schweitzer geführt wird
  • um ca. 15.15 Uhr Fortsetzung der Fahrt Richtung Südwesten; hinter Mikumi Fahrt auf einer Serpentinenstraße durch ein leichtes Gebirge (Udzungwa Mountains); sanfte Hänge locker bewachsen mit kleinen trockenen aber auch vielen grünen Bäumen
  • ab ca. 16.30 Uhr Fahrt durch ein enges Flusstal des Great Ruaha River, das unten parallel zur Straße fließt
  • später weitet sich das Tal aus, sehr viele riesige Baobabs
  • gegen 17 Uhr Ankunft an unserem Übernachtungsplatz in Baobab Valley, sehr malerisch von vielen großen Baobabs umgeben und am etwas tiefer liegenden Great Ruaha River gelegen (im Fluss leben viele Krokodile); Tagesstrecke: 396 km
  • um 17 Uhr ein schöner Sonnenuntergang mt den Baobabs im Vordergrund; die vielen Wolken haben sich zwischenzeitlich weitgehend verzogen
  • Rotel-Übernachtung am Campingplatz Baobab Valley Camp, Baobab Valley (Tansania)
Dar es Salaam - Sonnenaufgang am Indischen Ozean, Tansania

Dar es Salaam - an der Küste des Indischen Ozeans kurz nach dem Sonnenaufgang, Tansania

Obst- und Gemüsestände am Straßenrand in der Nähe von Mikese, Tansania

Mikumi Nationalpark - eine Massai-Giraffe, Tansania

Baobabs in der Baobab Valley, Tansania

Baobabs in der Baobab Valley, Tansania

Baobab Valley - blühende Wüstenrose, Tansania
4. Tag

(Di. 16.08.2011)

- Baobab Valley - Iringa -
TANSANIA
  • nach dem Frühstück (u.a. mit der Baobab-Marmelade) Abfahrt vom Baobab Valley Camp gegen 8 Uhr bei angenehmen 20 Grad und sonnigem Wetter
  • Fahrt in westlicher Richtung durch das breite Tal des Great Ruaha River zwischen sanften Hügeln, viele Baobabs und andere trockene Bäume; viele Felder am Fluss
  • im weiteren Fahrtverlauf Berghügel am Horizont entlang der Straße; Trockensavanne mit sehr vielen trockenen Büschen und Akazien
  • gegen 9.10 Uhr 20minütige Pause an einer Straßengabelung am Lukosi-Fluss in der Nähe von Matassi; viele Obst- und Gemüsestände, ein Restaurant etc.
  • anschl. Fahrt auf den Lukosi-Paß hinauf (nach ca. 20 Minuten erreicht); überall auf den Hängen große, rundliche Granitfelsen, wie Kugeln in der Landschaft verteilt und stellenweise gestappelt; später immer wieder kleine Dörfer in der Hochebene; Landschaft dominiert von den Farben gelb und ocker; kühl und stark bewölkt
  • gegen 11 Uhr Ankunft in der Stadt Iringa, malerisch hoch auf einem Hügel über einem weiten Tal gelegen; hier wieder schönes Wetter, sonnig
  • zweistündiger individueller Aufenthalt in Iringa:
    • Bummel durch den großen Markt in einer alten deutschen Markthalle aus der Kolonialzeit und durch das Stadtzentrum
    • Besichtigung einer Behindertenwerkstatt (Nähen, Weben, Schmuckherstellung etc) mit einem kleinen Verkaufsladen sowie einem Restaurant
    • kleines Mittagsessen (Suppe) in dem Restaurant
  • Weiterfahrt ca. 20 km nach Südwesten
  • ab ca. 14 Uhr Wanderung durch ein weitläufiges Gebiet bei Isimila mit spektakulären Sandsteinformationen (u.a. Steinnadeln, -säulen und -pilze, Erdpyramiden etc), die durch Erosionskräfte entstanden sind; schönes sonniges Wetter
  • in einem Pavillon Besichtigung einer kleinen Ausstellung von archäologischen Funden aus der Steinzeit (Steinwerkzeuge), die im gleichen Gebiet gefunden wurden
  • nach der Wanderung, gegen 15.45 Uhr Weiterfahrt ca. 40 km nach Südwesten zu unserem heutigen Campingplatz auf einer Farm
  • Ankunft auf der Farm gegen 16.30 Uhr (Tagesstrecke: 183 km); große Farm (Rinder) mit ca. 500 Arbeitern; der Campingplatz schön im Grünen gelegen, von den Farmanlagen weit entfernt
  • Abendessen in einer schönen und gemütlichen Hütte (Restaurant des Campingplatzes)
  • Rotel-Übernachtung am Campingplatz The Old Farm House, Kisolanza Farm, Iringa (Tansania)
Straßenszene in Mbuyuni, Tansania

spielende Kinder in einem Dorf im südlichen Tansania

auf einem Markt bei Matassi, Tansania

Kinder in Iringa, Tansania

Erdpyramiden in Isimila, Tansania

Erdpyramiden in Isimila, Tansania
5. Tag

(Mi. 17.08.2011)

- Iringa - Karonga -
TANSANIA - MALAWI
  • um 8 Uhr Abfahrt vom auf der Höhe von ca. 1700 m gelegenen Campingplatz (morgens frisch - ca. 11 Grad, aber sonnig)
  • Fahrt durch eine relativ ebene Landschaft nach Südwesten; unterwegs kleinere Siedlungen und einige größere Aufforstungsgebiete (Kiefernwälder und Eukalyptusbäume); in der Region auch Tee- und Blumenplantagen
  • gegen 10 Uhr Fahrt durch die Stadt Makambako, am Bahnhof vorbei, und dann weiter nach Westen entlang der Bahnlinie der Tansanisch-Sambischen-Eisenbahm (TaZaRa)
  • flache, trockene, savannenartige Landschaft (Gras- und Dornbuschsavanne) mit sehr wenigen Bäumen (v.a. Schirmakazien), soweit das Auge reicht; in den kleinen Dörfern und Siedlungen meist rechteckige, eingeschossige Häuser aus Lehmziegeln mit Stroh- oder Wellblechdächern (typisch in ganz Südtansania)
  • gegen 11.20 Uhr - Fahrt durch den Ort Chimala; südlich der Straße ein Gebirge, im weiteren Verlauf mehrere Dörfer hintereinander, dazwischen immer wieder Felder; entlang der Straße oft Frauen mit Eimern oder anderem Gepäck auf dem Kopf
  • um ca. 13 Uhr kurz vor Uyole eine kurze, 20-minütige Mittagspause an der Straße (Raststätte mit Samosa-Kuchen); ab Uyole Fahrt nach Süden
  • ca. 14 Uhr: kleine Dörfer mit an den Häusern gelegenen Kartoffelfeldern, viele Bananenstauden, relativ dicht besiedeltes Gebiet; kurz danach - die ersten Teeplantagen, danach fast nur Tee- und Bananenplantagen
  • um 14.20 Uhr Fahrt durch Tukuyu, die südlichste deutsche Stadt in der Kolonialzeit
  • 20 Min. später eine Fotopause an einer Teeplantage bei Masebe
  • hügelige und bergige Landschaft mit grüner, üppiger Vegetation; die Serpentinenstraße schlängelt sich durch fruchtbare Gebiete, an den Häusern oft blühene Mangobäume, außerdem Bananen, Palmen, Baobabs
  • um 15.40 Uhr Ankunft an der tansanisch-malawischen Grenze am Songwe-Fluss, Grenzformalitäten bei der Aus- und Einreise, um 16.15 Uhr Einreise nach Malawi, "Lachendes Herz Afrikas" (Zeitumstellung um 1 Stunde zurück)
  • Weiterfahrt durch Malawi nach Süden: grüne Landschaften, viele Felder (Reis, Mais, Maniok, Kartoffeln)
  • nach ca. 1 Stunde, gegen 16.15 Uhr malawischer Zeit Ankunft am Hotel direkt am Malawi-See gelegen, ca. 5 km nördlich der Stadt Karonga; Tagesstrecke: 407 km
  • Rotel-Übernachtung am Hotel Beach Chamber, Karonga (Malawi)
typische Bauweise in Südtansania

Verkäuferinnen bei Uyole, Tansania

Straßenverkäuferinnen in Rungwe, Tansania

Kinder in Rungwe, Tansania

Teeplantagen bei Masebe, Tansania

Kinder in einem Dorf bei Karonga, unweit unseres Übernachtungsplatzes, Malawi
6. Tag

(Do. 18.08.2011)

- Karonga - Chintheche -
MALAWI
  • Sonnenaufgang am Malawi-See um ca. 5.30 Uhr, aber viele Wolken am Himmel
  • Beobachtung des Geschehen am Ufer des Malawi-Sees: Fischer mit ihren kleinen Booten, Kinder
  • Frühstück direkt am Strand des Malawi-Sees, dann gegen 8 Uhr Abfahrt; sonnig
  • Fahrt auf einer guten Straße nach Süden parallel zum Westufer des Malawi-Sees, zunächst durch die Stadt Karonga, dann durch ebene, grüne Landschaft, die landwirtschaftlich genutzt wird (u.a. Maniokanbau); vereinzelt Häuser und Baobabs
  • ca. 9.30 Uhr: Fahrt entlang des Malawi-Sees (links), rechts steile Hänge und darüber ein Hochplateau (Nyika-Plateau, Abbruchkante des ostafrikanischen Grabens)
  • ab ca. 10 Uhr Fahrt in leichten Serpentinen hinauf auf das Hochplateau (Richtung Südwesten); viele Affen am Straßenrand; später wieder auf Serpentinen rauf und runter; bergiges Panorama - Täler und Berge, Hänge locker bewaldet (Laubbäume, Büsche), überall einzelne Häuser; das Wetter diesig und überwiegend bewölkt
  • um 10.45 Uhr halbstündiger Stopp an einer alten Holz-Hängebrücke angeblich von 1904; Spaziergang von der Straße zum Fluss mit der Brücke
  • danach Weiterfahrt durch ein weites Tal mit vielen Siedlungen, landwirtschaftliche Nutzung der Flächen; oft rötliche Erde
  • gegen 13.45 Uhr Ankunft an der Stadtgrenze von Mzuzu - der drittgrößten Stadt von Malawi (ca. 128 Tsd. Einw.)
  • bis 14.30 Uhr Mittagspause in Mzuzu; Mittagessen in einem Restaurant, dann ein kleiner indiv. Bummel durch das schöne Städtchen; wieder sonniges Wetter
  • Fahrt nach Südosten - langsam herunter in Richtung des Seeufers; ab ca. 15.30 Uhr die ersten ausgedehnten Kautschuk-Plantagen entlang der Straße; Fotostopp an einer Plantage
  • ab ca. 16 Uhr Ankunft wieder auf dem Seeniveau und Weiterfahrt entlang des Malawi-Sees nach Süden; grüne Landschaft mit vielen Bäumen
  • gegen 16.30 Uhr Ankunft am Campingplatz direkt am Ufer des Malawi-Sees; sonnig und wolkenlos bei angenehmer Temperatur (ca. 24 Grad); Tagesstrecke: 310 km
  • Rotel-Übernachtung am Campingplatz beim Hotel Chintheche Inn, Chintheche (Malawi)
Sonnenaufgng am Malawi-See bei Karonga, Malawi

Sonnenaufgng am Malawi-See bei Karonga, Malawi

eine Hängebrücke von 1904 in Rumphi District, Malawi

Männer bei einem Brettspiel unweit der alten Hängebrücke, Malawi

Kinder am Strand vom Malawi-See, Chintheche, Malawi
7. Tag

(Fr. 19.08.2011)

- Chintheche - Salima -
MALAWI
  • malerischer Sonnenaufgang mit vielen kleinen Cirrocumulus-Wolken über dem Malawisee
  • frühes Frühstück und Abfahrt gegen 7.30 Uhr
  • Fahrt entlang des Malawisees nach Süden; im Westen bewaldete, grüne Berghänge, die immer näher an den Malawisee heranragen; Landschaften ähnlich wie gestern - viele Felder, Dörfer, einzelne Hütten
  • Straße führt wechselweise näher am Ufer oder tiefer im Landesinneren; einige Zukerrohrplantagen, immer wieder schön blühende oder bereits verblühte Mangobäume, grüne und etwas später auch ganz flache Landschaft mit vielen kleinen Siedlungen
  • kaum Autoverkehr auf den Straßen, viele Leute zu Fuß (aktuelle Probleme mit der Dieselversorgung)
  • ab ca. 9.30 Uhr Fahrt durch Gebiete, in denen die Tse-Tse-Fliege auftritt; ca. eine halbe Stunde später Fahrt durch die Ortschaft Nkhotakota am Malawisee
  • gegen 10.30 Uhr Fotostopp auf einer Brücke: Fischer auf einem Fluss, der den Malawisee mit der Chia-Lagune verbindet
  • anschl. Fahrt weiter ins Landesinnere, weg vom Seeufer
  • Übeerquerung eines Flusses auf einer alten, schmalen Eisenbrücke und dann Beobachtung einer Gruppe von jungen Frauen, die große Holzstämme auf dem Kopf transportieren
  • weiterhin ähnliche Landschaft, viele verschiedenartige Bäume, vereinzelt auch Baobabs, Termitenhügel
  • in den Dörfern immer häufiger eine andere Bauart der Hütten: runde und mit Stroh gedeckte Lehmhütten (als Speicher oder Wohnraum); in den Dörfern oft moderne Sammel-Wasserpumpen - daneben Frauen, die von dort Wasser holen (i.d.R. die Behälter auf dem Kopf transportieren) oder dort Wäsche waschen
  • kurz vor Salima ein kurzer Stopp an der Straße: ein mit Stroh verkleideter Maskenmann läuft am Straßenrand (ein traditioneller malawischer Bote, der Nachrichten von bevorstehenden Ereignissen, wie Hochzeiten, Beerdigungen etc. in die Dörfer trägt)
  • von ca. 12 bis ca. 13.30 Uhr Mittagspause in dem Städtchen Salima in einer Raststädte an einer wichtigen Straßengabelung
  • anschl. Fahrt auf der hier abzweigenden Straße ca. 60 km Richtung Süden; typische recht trockene Landschaften mit vielen Baobabs
  • ab ca. 14.30 Uhr ca. 1,5stündiger Aufenthalt in der Mua-Missionsstation (sog. "Mission der Weißen Väter", die 1902 von den Missionaren gegründet wurde), in der sich auch das Kungoni Centre of Culture and Art befindet; verschiedene Besichtigungen:
    • Besuch von drei großen runden Pavillons mit der Geschichte der Missionsstation, einem Museum der Kultur und Lebensweise der drei größten Stämme in Zentral Malawi: Chewa, Ngoni und Yao (Chamare Museum) und einer wunderschön präsentierten Sammlung von ca. 200 traditionellen malawischen rituellen Masken (aufgehängt auf einem überdimensionalen Baum aus Stroh - ein phantastisches Erlebnis)
    • Beobachtung der Arbeit von Holzschnitzern im Kungoni Center, die bereits weltweit bekannt ist (das Kungoni-Zentrum wurde 1976 von den Weißen Väter gergründet, um die lokalen Schnitzer zu unterstützen), anschl. Besuch des Ladens, in dem die Schnitzereien erworben werden können und die schönsten Stücke in einer Art Gallery ausgestellt sind
    • Besuch der Missionskirche, die 1971 anstelle der alten entstanden ist
    • Beobachtung einer Chorprobe auf einer Bühne neben der Kirche
  • nach dem Besuch Rückfahrt auf dem gleichen Weg nach Salima
  • Ankunft in Salima gegen 16.50 Uhr und dann Weiterfahrt nach Osten zur Senga Bay am Malawisee
  • Ankunft auf dem Campingplatz gegen 17.30 Uhr, schon nach dem Sonnenuntergang; schöner Übernachtungsort direkt am malerischen Strand; Tagesstrecke: 397 km
  • Rotel-Übernachtung am Campingplatz Marina Wheelhouse, Salima / Senga Bay (Malawi)
Sonnenaufgang am Malawisee, Chintheche, Malawi

typische Landschaft bei Maganga, Malawi

ein Fleischgeschäft in Bowa, Malawi

Kinder in der Nähe der Chia-Lagunge, Malawi

ein Mädchen mit Baumstämmen in Nkhotakota-Distrikt, Malawi

ein traditioneller Maskenmann in der Nähe von Salima, Malawi

Pavillons in der Mua-Missionsstation, Malawi

Frau mit Kind in der Mua-Missionsstation, Malawi

Baobab in der Nähe von Mua, Malawi
8. Tag

(Sa. 20.08.2011)

- Salima - Lilongwe - Chipata -
MALAWI - SAMBIA
  • vor dem Frühstück ein Spaziergang entlang der Bucht zu malerischen Felsen und Beobachtung des Sonnenaufgangs über dem Malawisee
  • nach dem Frühstück Abfahrt vom Campingplatz gegen 8 Uhr; schönes wolkenloses und warmes Wetter
  • Fahrt nach Westen bis Salima auf dem gleichen Weg, wie gestern, und dann weiter Richtung Westen ins Landesinnere; auf der Straße viele Fahrradfahrer
  • die Landschaft zunächst, wie an vorherigen Tagen: sehr grün, flach, viele Dörfer und einzelne Hütten
  • ab ca. 9 Uhr steigt die Straße langsam hoch, es wird trockener und karger; Trockengräser, weniger Bäume
  • unterwegs ein kurzer Fotostopp: kleiner Markt und schöner Blick auf ein malerisch auf einem sanften Hang gelegenes Dorf
  • eine hügelige Landschaft; ab dem Ort Chezi Fahrt nach Südwesten Richtung Hauptstadt Lilongwe
  • gegen 10.15 Uhr die ersten Vororte und Randbezirke von Lilongwe: Fabriken, eine ggroße Anlage mit Getreide- und Düngemittelspeichern; verhältnismässig viel Verkehr, zeitweise nur langsames Fortkommen
  • Fahrt durch die Hauptstadt (eine eher schmucklose Stadt ohne besondere Sehenswürdigkeiten, aber große Grundstücke und breite Boulevards; Stadt gegründet 1947) und gegen 10.40 Uhr Ankunft an einem großen und modernen Einkaufszentrum im westlichen Still; zweistündige Mittagspause
  • individueller Besuch des benachbarten, großen Holzschnitzermarktes sowie ein Bummel durch verschiedene Geschäfte in dem Einkaufszentrum (Musikladen, Lebensmittelmarkt, hier ein kleines Imbiss-Essen)
  • um 12.45 Uhr Weiterfahrt durch die Stadt tlw. auf dem gleichen Wege und dann nach Westen Richtung Grenze
  • gegen 14.30 Uhr Ankunft an der malawisch-sambischen Grenze, Grenzformalitäten bis ca. 15.15 Uhr, dann Einreise nach Sambia
  • hinter der Grenze Fahrt nach Nordwesten; keine Siedlungen, trockenes Buschwerk, nördlich der Straße sanfte Berge
  • gegen 15.45 Uhr Fahrt durch die Stadt Chipata
  • kurz danach, gegen 16.30 Uhr Ankunft auf dem Campingplatz nördlich von Chipata; Tagesstrecke: 269 km
  • Rotel-Übernachtung am Campingplatz Mama Rula's Campsite, Chipata (Sambia)
Sonnenaufgang am Malawisee (Senga Bay), Malawi

Sonnenaufgang am Malawisee (Senga Bay), Malawi

Morgenstimmung am Malawisee (Senga Bay), Malawi

Morgenstimmung am Malawisee (Senga Bay), Malawi

ein Dort bei Mvera, Malawi

Landschaft bei Kanengo, unweit der Hauptstadt Lilongwe, Malawi
9. Tag

(So. 21.08.2011)

- Chipata - Mfuwe -
SAMBIA
  • Abfahrt von Campingplatz gegen 8 Uhr beim schönnen, warmen und sonnigen Wetter (wolkenlos)
  • zunächst Fahrt nach Nordwesten auf einer guten Asphaltstraße
  • Landschaften ähnlich, wie in Malawi: ziemlich trocken und staubig, ausgetrocknete Gräser und nur wenig Bäume, leichte Hügel am Horizont entlang der Straße, rötliche Erde; einige Dörfer unterwegs, tlw. auch mit Rundhütten; am Straßenrand einige einfache Ziegelbrennöfen und zum trocknen ausgelegte Ziegeln
  • kurze Zeit später viele Straßenbaustellen (Ausbau der Straße) - Fahrt auf einer Piste neben der eigentlichen Straße
  • gegen 10 Uhr ein Stopp in der Nähe von Mjose Msiya und Besuch eines kleinen Dorfes des Kunda-Volkes am Straßenrand (ein Dorf bewohnt i.d.R. eine Großfamilie): v.a. Frauen und Kinder im Dorf (sie bekommen viele Kleidungsstücke von der Reiseleiterin), die uns mit Erdnüssen empfangen; kleiner Rundgang: einfache kleine Rundhütten aus Lehm und mit Stroh gedeckt, auf Stelzen aufgebaute Runde Speicher
  • Weiterfahrt auf einer staubigen Schotterpiste durch eine karge Landschaft: fast nur trockenes Buschwerk (Dornbuschsavanne), dazwischen vereinzelt Ansammlungen von einzelnen Hütten
  • nach ca. einer Stunde kurze Pause an einer Straßenkreuzung; kleiner Marktplatz - Stände mit Obst und Gemüse, Trockenfisch und anderen Lebensmitteln, aber auch mit Fahrradersatzteilen
  • gegen 12.20 Uhr Ankunft an unserem nächsten Übernachtungsort: Croc Valley Camp, malerisch am hohen Ufer des Luangwa Flusses gelegen
  • Freizeit im Camp bis zum Abend:
    • kleiner Rundgang durch die sehr schöne und weitläufige Anlage mit einem Pool und einer offenen Bar, die einen tollen Ausblick auf den Fluss und das Leben an seinen Ufern bietet (das gegenüberliegende Ufer gehört zum South Luangwa Nationalpark)
    • ein kleiner Mittagimbiss an der Bar, dann Erholung, Entspannung und Geniessen der Natur vor unseren Augen: Beobachtung des Geschhehens am Fluss von den Barhockern bzw. von den davor aufgestellten Stühlen und Sitzbänken aus
    • mehrere Flusspferde am gegenüberliegenden Ufer, einige Krokodile im Fluss und auf der Sandbank, verschiedene Vögel; von unserem Camp aus beobachtet man die Tiere am Fluss, wie auf dem Präsentierteller
    • gegen Abend auch einige Elefanten im dichten Buschwerk auf der anderen Flusseite
    später kommen einige Elefanten auch in die Nähe unseres Camps, bleiben aber draußen; Tagesstrecke: 127 km
  • Rotel-Übernachtung am Campingplatz Croc Valley Camp, Mfuwe (Sambia)
Kinder in der Nähe von Mjose Msiya, Sambia

im Dorf der Kunda-Volksgruppe in der Nähe von Mjose Msiya, Sambia

im Dorf der Kunda-Volksgruppe in der Nähe von Mjose Msiya, Sambia

Fluspferde am Ufer des Luangwa Flusses, Sambia

Krokodil am Luangwa Fluss, Sambia

Eisvogel im Croc Valley Camp am Luangwa Fluss, Sambia
10. Tag

(Mo. 22.08.2011)

- Mfuwe (South Luangwa N.P.) -
SAMBIA
  • Wecken gegen 4.30 Uhr und ein frühes Frühstück um 5 Uhr
  • am Morgen zwei Elefanten in der unmittelbaren Nähe des Camps
  • um 6 Uhr Abfahrt mit größeren offenen Fahrzeugen (LKW mit 5 Sitzreihen) zum Morgensafari durch den South Luangwa Nationlpark
  • Fahrt zur unweit entfernten Brücke über den Luangwa Fluss und nach der Flussüberquerung Einfahrt in den Nationalpark durch das Mfuwe Main Gate, wolkenlos und sonnig, aber am Morgen noch sehr frisch, später auch warm
  • ca. 4,5stündige Rundfahrt (zwei Rundkurse) durch den Nationalpark (das berühmteste Terschutzgebiet Sambias, gegründet 1938, seit 1972 Nationalpark, Fläche von 9.050 km²) und Beobachtung verschiedener Tierarten in der Steppe (bewachsen teilweise von Miombowald) und am Fluss:
    • eine Tüpfelhyene, die junge Impala-Antiloppen jagt
    • am Fluss mehrere Flusspferde und Nil-Krokodile
    • u.a. zwei größere Elefantenherden, verschiede Antiloppenarten (Pukus, Impalas, Wasserböcke, Kudus), Thorneycroft-Giraffen (es gibt nur noch ca. 500 Exemplare dieser Art), Nimmersatt-Störche, Pelikane, Marabus, Ibise, Gabelracke, Paviane
    • zwischenzeitlich eine Reifenpanne am Fahrzeug - längerer Aufenthalt in der steppenartigen Umgebung und Reifenwechsel
  • gegen 10.30 Uhr Rückkehr zum Croc Valley Camp und Freizeit bis ca. 16 Uhr
  • Aufenthalt im Camp, Mittagsimbis, Spaziergang durch die Camp-Anlage, Erholung, Beobachten des Geschehens am Luangwa Fluss
  • gegen 15 Uhr "Besuch" einer Gruppe von 6 Elefanten (davon ein großer Bulle und zwei "Babies") im Camp (sie spazieren gemütlich zwischen den Zelten und Fahrzeugen Richtung Pool und suchen dabei nach Essbarem, dann verlassen sie am anderen Ende den Camp)
  • etwas später Beobachtung einer ca. 15-köpfigen Herde von Elefanten, die versucht den Luangwa Fluss zu überqueren (wegen des hohen und steilen Ufers auf "unserer" Seite muss sie aber umkehren)
  • um 16 Uhr Abfahrt in gleichen Fahrzeugen zum Abendsafari durch den Nationalpark; Wetter unverändert gut
  • Fahrten auf tlw. gleichen Pisten, wie vormittags, und Beobachtung weiterer Tiere: u.a. Wildschweine, Impalas, Zebras, Thorneycroft-Giraffen, Krokodile und Flusspferde, sehr viele Nimmersatt-Störche und Pelikane an einem Flussarm
  • gegen 17.30 Uhr ein spektakulärer Sonnenuntergang am Luangwa Fluss
  • vor dem Einbruch der Dunkelheit Beobachtung einer großen Herde von Elefanten mit mehreren "Kleinen", die sich auf einer Sandbank im Luangwa Fluss sammeln
  • ab ca. 18 Uhr Weiterfahrt in Dunkelheit durch den Nationalpark auf der Suche nach nachtaktiven Tieren (mit einem Strahler); Beobachtung von zwei weiteren Tüpfelhyenen direkt am Fahrzeug, außerdem ein Ocelot, eine Eule, Elefanten, Flusspferde (u.a. ein auch außerhalb des Nationalparks auf der Asphaltstraße kurz vor unserem Camp)
  • gegen 20 Uhr Rückkehr zum Camp und Abendessen
  • Rotel-Übernachtung am Campingplatz Croc Valley Camp, Mfuwe (Sambia)
South Luangwa Nationalpark - eine Tüpfelhyene auf der Pirsch, Sambia

South Luangwa Nationalpark - Elefanten, Sambia

South Luangwa Nationalpark - Antiloppe im Lauf, Sambia

South Luangwa Nationalpark - Miombowald, Sambia

am South Luangwa Nationalpark - Elefanten im Croc Valley Camp, Sambia

South Luangwa Nationalpark - Nimmersatt-Störche im Abendlicht, Sambia

South Luangwa Nationalpark - Sonnenuntergang über dem Luangwa Fluss, Sambia

14 weitere Bilder vom South Luangwa N.P.
11. Tag

(Di. 23.08.2011)

- Mfuwe - Chipata - Bridge Valley -
SAMBIA
  • Frühstück auf dem Campingplatz mt schönem Blick auf den Luangwa Fluss; dabei Kostprobe von gerösteten Mopane-Raupen; Besuch einiger Affen (Grünmeerkatzen) beim Frühstück
  • um 8 Uhr Abfahrt vom Campingplatz; Wetter unverändert gut - sonnig und wolkenlos
  • Fahrt zunächst nach Südosten bis Chipata (auf der gleichen schlechten Straße, wie vorgestern)
  • nach ca. 45 Minuten ein Stopp (ca. 20 Min.) zwischen Chivimba und Chikazi und Besuch eines Geschäftes mit landestypischen Textilien und Handwerks- erzeugnissen (Edelboutique mit sehr schicken und teuren Waren)
  • Beobachtungen unterwegs: einige kleine Dörfer mit runden, strohgedeckten Lehmhütten, kurz vor Chipata auch Tabak- und Baumwollanbau; Sammelbrunnen mit modernen Wasserpumpen - auch von der deutschen Entwicklungshilfe erbaut
  • gegen 12 Uhr Ankunft in Chipata
  • Stopp an einer Tankstelle, eine ca. 30minütige Mittagspause (kleiner Imbiss in einem Kiosk: frische Samosa-Teigtaschen, die hier sehr populär sind)
  • gegen 12.40 Uhr Weiterfahrt von Chipata nach Südwesten
  • Landschaften überwiegend flach, oft kleine Dörfer oder einzelne Hütten mit kleinen Feldern und Obstbäumen (i.d.R. Mangos) in der Nähe, sonst trockene und karge, savannenartige Vegetation (Gräser, Büsche, Bäume)
  • gegen 13.30 Uhr Fahrt durch eine leicht bergige bzw. hügelige Gegend
  • um ca. 16 Uhr eine kurze Pause in der kleinen Ortschaft Chengirani (Kreuzung von zwei Hauptstraßen) - Marktstände an der Straße; unsere Reiseleiterin macht einige Besorgungen für das heutige Abendessen (v.a. verschiedene Gemüse)
  • Weiterfahrt nach Südwesten parallel zur Grenze mit Mozambik durch ähnliche Landschaften, wie bisher; später wieder hügeliger
  • gegen 16.30 Uhr Fahrt in nur ca. 4 km Entfernung von der mozambikanischen Grenze (südlich der Straße)
  • um ca. 17 Uhr die Überquerung des Luangwa Flusses auf einer goßen und modernen Hängebrücke, dann ca. 4,5 km lange Fahrt durch ein sanftes Gebirge entlang des Flusses nach Süden
  • gegen 17.20 Uhr Ankunft im Bridge Camp, der nur durch die Straße von dem Luangwa Fluss getrennt ist; etwa ab dem Camp bildet der Luangwa Fluss die Grenze zum Mosambik
  • Abends nach dem Abendessen noch ein gemütliches Beisammensein in dem offenen Bar-Restaurant der Anlage, das schön auf einem Hügel über dem Fluss gelegen ist; Tagesstrecke: 463 km
  • Rotel-Übernachtung am Campingplatz Bridge Camp, Luangwa Bridge Valley (Sambia)
eine Grünmeerkatze in Croc Valley Camp, Sambia

typische Vegetation, Sambia

typische Dorfhütten, Sambia

eine Marktfrau in Chengirani, Sambia

ein Mädchen in Chengirani, Sambia

Blick vom Bridge Camp auf den Luangwa-Fluss und das dahinter liegende Mozambik, Sambia
12. Tag

(Mi. 24.08.2011)

- Bridge Valley - Lusaka -
SAMBIA
  • morgens vor dem Frühstück ein kurzer Gang auf den Restaurant-Hügel des Campingplatzes und Beobachtung des schönen Sonnenaufgangs über den sanften mozambikanischen Berghügeln mit dem Luangwa Fluss im Vordergrund
  • nach dem Frühstück, gegen 8 Uhr, eine einstündige Wanderung auf der befestigten Straße (über die wir gestern gekommen sind) vom Campingplatz nach Norden entlang des Luangwa-Flusses: Dörfer mit typischen Rundhütten, viele Leute unterwegs - Beobachtung des dörflichen Alltags während der Wanderung
  • nach dem Erreichen der asphaltierten Hauptstraße ein kurzer Besuch eines kleinen Marktes und dann Fahrt mit unserem Bus nach Westen
  • zunächst ein Streckenabschnitt durch ein leichtes Gebirge, kaum Siedlungen hier; dann wieder flachere Landschaft, aber Berge entlang der Straße immer sichtbar, entweder näher oder weiter entfernt
  • gegen 10.40 Uhr verlassen wir das Gebiet der Tse-Tse-Fliege; ein "staatlich geprüfter Tse-Tse-Fliegenfänger" steigt mit einem kleinen, löchrigen Fliegen-Fangnetz in den Bus ein und sucht ihn nach Tse-Tse-Fliegen ab
  • die Landschaft ist wieder flach, mehr besiedelt (typische Lehmhütten) und landwirtschaftlich genutzt, dazwischen trockene Gräser und viele Bäume
  • gegen 11.40 Uhr Fahrt durch das Städtchen Chongwe, kurz danach - hinter Chalimbana - Halt an einem kleinen Straßenmarkt in der offenen Umgebung (fast nur Tomaten auf den Ständen); kleine Besorgungen für das Abendessen; wenige Minuten später beginnen die Randgebiete der Hauptstadt Lusaka
  • kurz nach 12 Uhr Ankunft an einem modernen Shopping Center östlich des Stadtzentrums von Lusaka (schicke Autos - z.T. auch Luxusautos - auf dem großen Parkplatz vor der Shopping Mall); Mittagspause und Freizeit bis 14 Uhr; indiv. Bummel durch die modernen Geschäfte
  • anschl. kurze Fahrt östlich um das innere Stadtzentrum herum nach Südwesten und nach ca. 15 Min. Halt an einem Parkplatz vor dem modernen Gebäude des Nationalmuseums und anderen repräsentativen Bauten
  • von hier Gang zu Fuß an der Freiheitsstatue und einer Moschee (Umar al-Faroog Moschee) vorbei, beide an der Independence Avenue gelegen, zum großen Afrika-Markt von Lusaka
  • Bummel durch den interessanten und sehr verwinkelten Markt (u.a. große Blecheimer und -töpfe (vor Ort hergestellt) sowie andere Haushaltsartikel, Lebensnmittel, Kleidung (Näherinnen), großer Bereich mit Schleudern, Friseurläden, traditionelle Mediziner, Garküchen etc.)
  • gegen 15.45 Uhr Rückkehr zum Bus und Fahrt ca. 10 km nach Süden
  • gegen 16 Uhr Ankunft am Eureka Camping Park, südlich der Hauptstadt Lusaka gelegen
  • Bummel durch die schöne, ausgedehnte Campinganlage mit viele interessanten Pflanzen, auf der auch einige Tiere (Impalas, Zebras) gehalten werden; Tagesstrecke: 247 km
  • Rotel-Übernachtung am Campingplatz Eureka Camping Park, Lusaka (Sambia)
Bridge Valley, Sonnenaufgang über Mozambiks Bergen, Sambia

Bridge Valley, ein Fischer auf dem Luangwa-Fluss beim Sonnenaufgang, Sambia

unterwegs durch den Bridge Valley, Sambia

unterwegs durch den Bridge Valley, Sambia

ein Dorf im Bridge Valley, Sambia

Umar al-Faroog Moschee in Lusaka, Sambia

Umar al-Faroog Moschee in Lusaka, Sambia
13. Tag

(Do. 25.08.2011)

- Lusaka - Choma - Livingstone -
SAMBIA
  • Abfahrt vom Campingplatz um 8 Uhr; sonnig, wolkenlos, angenehme Temperatur
  • Fahrt nach Süden durch eine ebene Landschaft, ähnlich, wie schon an den Vortagen
  • kurz nach der Ortschaft Kafue, gegen 8.40 Uhr Fahrt auf einer großen Brücke über den Fluss Kafue, einen Zufluss von Sambesi (mündet an der Grenze zu Simbabwe)
  • danach Abbiegen auf eine Straße Richtung Südwesten und Fahrt durch ein leichtes Gebirge zum Munali-Pass
  • gegen 9 Uhr eine 15minütige Pause am Munali-Pass und ein kurzer Spaziergang zu einem Denkmal mit der Livingstone-Gedenktafel (von diesem Ort hat Dr. D. Livingstone während seiner transafrikanischen Reise am 14. Dez. 1855 zum ersten Mal den Kafue Fluss erblickt)
  • in der Nähe des Passes mehrere Verkaufsstände mit Holzkohle (von den Einheimischen hier hergestellt und an die Vorbeifahrenden in großen Säcken verkauft)
  • im weiteren Verlauf Fahrt nach Südwesten, dann nach Westen und Nordwesten, vorbei an einigen größeren, eingezäunten Farmen; mehrere Getreidefelder, z.T. auch kreisförmig (wg. der Bewässerungsanlagen)
  • kurz vor 10 Uhr eine Tankpause in der Stadt Mazabuka (mit 130.000 Einw. eine große Stadt,agrarisch geprägt, mehrere Zuckerrohrplantagen um die Stadt herum)
  • von Mazabuka Fahrt nach Südwesten v.a. durch eine flache Trockenbusch- savanne: trockene Gräser, viele kleine Bäume und Büsche, kaum Siedlungen
  • gegen 12 Uhr Ankunft in der Stadt Choma (46.000 Einw.), Aufenthalt in der Nähe des Choma-Museums und eine 1,5stündige Mittagspause:
    • vor dem Museum riesige Eisen-Kugeln ausgestellt (mehrere Meter Durchmesser), die früher zum Abriss der Bäume benutzt wurden
    • Besichtigung des kleinen Museums, die der Kultur des Tonga-Volkes gewidmet ist (eine Bantu-Gruppe, die am dem nahe gelegenen großen Karibasee in Sambia und Simbabwe gelebt hat und durch den Bau des Stausees und des Kraftwerkes vertrieben wurde): Ausstelung von Alltagsgegenständen, Musikinstrumenten, Trachten, Kunstwerken etc, sowie eine Gemäldeausstellung
    • Besuch des benachbarten Souvenirgeschäftes, Souvenirkauf
  • gegen 13.30 Uhr Weiterfahrt durch die Südprovinz u.a. über Kalomo nach Südwesten; weiterhin karge savannenartige Landschaften, trockene Gräser oder dichterer Baum- und Buschbestand; kaum Landwirtschaft und Dörfer zu sehen
  • um 15.15 Uhr Ankunft in Livingstone, der Hauptstadt der Südprovinz (ca. 100.000 Einw.); Fahrt durch das Zentrum und dann weiter ca. 10 km in die westliche Richtung zum Campingplatz
  • gegen 15.30 Uhr Ankunft auf dem Campingplatz "ohne Namen", der von ostdeutschen Auswanderern geführt wird (ein Trabbi am Straßenrand wirbt für den Camp)
  • bis zum Abendessen Aufenthalt im Camp, Erholung, Umpacken etc; Abends Aufenthalt in der schönen Bar des Camps; Tagesstrecke: 471 km
  • Rotel-Übernachtung am Campingplatz No Name Camp, Livingstone (Sambia)
Lusaka, Sambia

Munali Pass und das Livingstone-Denkmal (links), Sambia

Holzkohle-Verkauf am Munali Pass, Sambia

in Mazabuka, Sambia

mit frischem Einkauf vom Markt, Monze, Sambia

ländliche Szene bei Muzoka, Sambia

eiserne Kugeln vor dem Museum in Choma, Sambia
14. Tag

(Fr. 26.08.2011)

- Livingstone - Victoriafälle - Kasane -
SAMBIA - BOTSWANA
  • Abfahrt wie üblich um 8 Uhr; das Wetter sonnig und wolkenlos, aber sehr frisch - nur ca. 10-12 Grad, später aber wieder gewohnt warm
  • Fahrt zunächst nach Osten, zurück nach Livingstone, und von dort ca. 8 km nach Süden zu den Victoria-Wasserfällen
  • unterwegs sehen wir vor Livingstone eine Giraffe in den Büschen und hinter Livingstone vier Elefanten; Fahrt von Livingstone z.T. entlang des breiten Sambesi-Flusses, am Horizont die Wassergischt über den Wasserfällen gut sichtbar
  • gegen 8.30 Uhr Ankunft am großen Parkplatz mit unzähligen Souvenirgeschäften - Ausgangspunkt zu den Wasserfällen; Aufenthalt hier bis 12 Uhr; individuelle Zeitgestaltung:
    • zunächst eine Wanderung entlang der Straße nach Westen zur Grenze Sambia-Simbabwe; Abholen eines Passierscheins an der Grenzstation und Weitergang bis zur großen Grenzbrücke zwischen beiden Ländern,
      die über der tiefen Schlucht des Sambesi-Flusses hinter den Wasserfällen gespannt ist
    • kurzer Aufenthalt auf der Brücke, symbolisches Übertreten der Grenze nach Simbabwe, erste Blicke auf die berühmten Wasserfälle, Fotos
    • Rückkehr auf dem gleichen Weg über den Grenzposten zum Parkplatz
    • Spaziergang zu den Wasserfällen entlang der Abbruchkante in westlicher Richtung; vorbei an einem Denkmal, das den David Livingstone zeigt
    • faszinierende Ausblicke: mit lautem Getöse fallendes und unten schäumendes Wasser, Wassergicht über den gesamten Abbruchkante, z.T. richtige Wasserwolken (je nach der Windrichtung), die man durchqueren muss, und die alles nass machen; spektakuläre Fotoaufnahmen
    • später noch ein kurzer Spaziergang entlang des breiten und ruhig fließenden Sambesi-Flusses oberhalb der Abbruchkante
  • gegen Mittag Abfahrt auf dem bekannten Weg über Livingstone und Fahrt am No Name Camp vorbei nach Westen (in etwa paralel zum Sambesi-Fluss) bis zur Grenze nach Botswana in Kazungula (ca. 70 km)
  • um ca. 13 Uhr Ankunft an der Grenze, Erledigung der Ausreisevormalitäten im Grenzgebäude, dann Warten auf die Fähre am Ufer des Sambesi-Flusses
  • um 13.35 Uhr eine 10minütige Fährüberfahrt über den hier ca. 400 m breiten Sambesi-Fluss
  • Ankunft am botswanischen Sambesi-Ufer direkt an der Einmündung des Chobe-Flusses, westlich davon ein schmaler Landzipfel zu sehen - das östliche Ende des namibischen Caprivi-Streifens
  • Weiterfahrt, nach ca. 1 km Ankunft am botswanischen Grenzposten und hier die Einreiseformalitäten
  • danach kurze Weiterfahrt nach Westen parallel zum einige Hundert Meter entfernten Chobe-Fluss
  • um 14.30 Uhr Ankunft in der Chobe Safari Lodge bei Kasane;
    Tagesstrecke: 131 km
  • Aufbau des Busanhängers; schöner Standplatz direkt am Chobe Fluss mit Blick auf zahlreiche Elefanten und Wasserbüfel, die auf der anderen Flussseite (eine große Insel vor dem Caprivi-Streifen) weiden; auf dem Campingplatz Warnschilder "Vorsicht Flusspferde und Krokodile"
  • Freitzeit, Erkundung der schönen und weitläufigen Anlage, Aufenthalt in einer Freiluft-Bar direkt am Fluss, Beobachtung des Geschehens am Fluss
  • ein spektakulärer Sonnenuntergang über dem Chobe-Fluss
  • abends, beim Abendessen im Freien am Flussufer, deutliche Geräusche von abbrechenden Ästen zu hören - im Taschenlampenlicht entdecken wir direkt hinter einem ca. 1 m hohen Drahtzaun, in ca. 5 m Entfernung von uns, einen großen Elefantenbullen, der vom Baum frisst; bald kommt auch ein zweiter dazu, nach wenigen Minuten entfernen sie sich lautlos
  • Rotel-Übernachtung am Campingplatz der Chobe Safari Lodge, Kasane (Botswana)
Grenzbrücke zwischen Sambia (links) und Simbabwe (rechts) über der tiefen Schlucht des Sambesi-Flusses unterhalb der Wasserfälle

Victoria-Wasserfälle, Sambia

Victoria-Wasserfälle, links Simbabwe, rechts Sambia

Victoria-Wasserfälle, Sambia

Sambesi-Fluss kurz vor den Wasserfällen, Sambia

Sambesi-Fluss kurz vor den Wasserfällen, Sambia

ein Reiher am Chobe-Fluss, Kasane, Botswana

Sonnenuntergangsstimmung am Chobe-Fluss, Kasane, Botswana

Sonnenuntergang am Chobe-Fluss, Kasane, Botswana
15. Tag

(Sa. 27.08.2011)

- Kasane (Chobe N.P.) -
BOTSWANA
  • morgens sehr frühes Aufstehen und um 6 Uhr Abfahrt mit Jepps zum Morgensafari durch den Chobe Nationalpark; sonnig und wolkenlos, aber sehr frisch, in den offenen Jepps frieren wir teilweise:
    • zunächst Fahrt zur Hauptstraße bei Kasane und dann nach ca. 3 km Abbiegen Richtung Fluss Fluss zum Eingang in den Nationalpark
    • Fahrt zunächst noch in der Morgendämmerung am Fluss entlang; Sonnenaufgang in der Flussnähe
    • Beobachtung einer großen Buffelherde, die durch die Ebene zieht
    • Aufspühren und Beobachtung einer Löwenfamilie mit einigen jungen Tieren, die sich schön im Morgenlicht präsentieren
    • am Wendepunkt der Rundfahrt eine Pause für den heißen Tee/Kaffee
    • Beobachtung weiterer Tiere im Busch und in den offenen Flächen: südafrikanische Giraffen, Impalas, Kudu-Antiloppen, Hyenen, Paviane, Warzenschweine, Perlhühner, Gelbschnabeltokos u.a.
  • gegen 9 Uhr Rückkehr zum Campingplatz, anschließend Frühstück
  • Freizeit in der Camping- und Hotelanlage bis 14.45 Uhr:
    • Faulenzen und Erholung, Beobachtung des Geschehen am Fluss etc.
    • Bummeln durch die Hotelanlage und die kleinen Souvenirgeschäfte
    • Beobachtung einiger wilden Tiere auf dem Gelände der Anlage: Warzenschweine, die sich raufen, Paviane, Mungos (Zebramangusten)
  • um 15 Uhr ein Ausflug mit einem Schiff auf dem Chobe-Fluss (Anfang und Ende der Schifffahrt am Steg vor der Hotelanlage):
    • sehr schöne Ausblicke vom Deck und vom Oberdeck des Schiffs auf den Fluss und die offene, flache Landschaft (ausgedehnte grüne Inseln im Fluss, die mit Gras bewachsen sind, keine Bäume)
    • Beobachtung zahlreicher Tiere: sehr viele Elefanten, die genüßlich im Wasser baden und durch das Wasser wandern, Büffel, riesige Krokodile, Flusspferde, Impalas, Reiher, Störche, Marabus, Schlangenhalsvögel, Seeadler und andere Vogelarten
    • ein spektakulärer Sonnenuntergang am Fluss
  • Ende der Bootsfahrt gegen 18 Uhr und Rückkehr zum Campingplatz
  • Abendessen im Freien direkt am Fluss (Orix-Antiloppenfleisch mit Knödeln)
  • Rotel-Übernachtung am Campingplatz der Chobe Safari Lodge, Kasane (Botswana)
Löwen, Chobe N.P., Botswana

Gelbschnabeltoko, Chobe N.P., Botswana

Elefant, Chobe N.P., Botswana

Flusspferd, Chobe N.P., Botswana

Elefant im Licht der untergehenden Sonne, Chobe N.P., Botswana

28 weitere Bilder vom Chobe N.P.
16. Tag

(So. 28.08.2011)

- Kasane - Nata - Maun -
BOTSWANA
  • um 8 Uhr Abfahrt von der Lodge; sonnig und wolkenlos aber kalter Wind, ca. 18-20 Grad
  • Fahrt von Kasane nach Süden (mit leichter östlicher Abweichung), ein Umweg statt der direkten Straßenverbindung nach Maun im Okavango-Delta - wahrscheinlich wegen der besseren Straßenverhältnisse; die ersten ca. 90 km Fahrt parallel zur zimbabwischen Grenze in Abstand von ca. 1-2 km
  • flache und trockene, savannenartige Landschaften unterwegs, viele trockene kleine Bäume, Büsche und Gräser; gegen 9.30 Uhr mehrere riesige Getreidefelder und andere Fruchtarten (bis zum Horizont), meist bereits abgeerntet, dazwischen Dornbuschsavannen
  • gegen 11.20 Uhr Stopp an einem Desinfektionspunkt: Reinigung aller Schuhen in einer Flüssigkeit, Durchfahrt des Busses durch ein Becken mit Flüssigkeit, auch die Obstmitnahme über die Kontrollpunkte hinaus nicht möglich (Maßnahmen, um der Krankheistsübertragung durch eine Fruchtfliege vorzubäugen; auch lange Schutzzäune in der Landschaft, um die Übertragung durch wandernde Tiere zu verhindern)
  • ausgedehnte, mehrere Kilometer lange Straßenbaustelle - die Straße wird ausgebaut; weiterhin Dornbuschsavannen, keine Dörfer und keine Menschen zu sehen, kaum Straßenverkehr
  • von 12.15 bis 13.15 Uhr Mittagspause an einer Tankstelle im Städtchen Nata
  • von Nata aus Fahrt nach Westen, nördlich einer riesigen Salzpfanne - Makgadikgadi Pans; an der Straße niedrige Grasflächen bzw. trockenes Buschwerk und dazwischen immer wieder kleine, graue Flächen mit Salz- ablagerungen; der eigentliche Salzsee liegt weiter südlich
  • gegen 14.15 Uhr, kurz vor der Ortschaft Gweta, eine Fotopause und kurzer Spaziergang am Straßenrand: riesige Termitenhügel
  • ca. 15 Uhr - einige Strauße am Straßenrand; die Landschaft wird noch trockener - hauptsächlich Gräser, nur wenige Büsche, oft zu sehen eine weiß blühende Akazienart
  • gegen 16 Uhr - ein weiterer Desinfektionspunkt (hier kein Aussteigen nötig, nur die Autoreifen desinfiziert)
  • kurz vor Maun einige kleine Dörfer bzw. einzelne Rundhütten
  • um 16.45 Uhr Ankunft in der Stadt Maun und eine Versorgungspause in einem Supermarkt
  • gegen 17.30 Uhr Ankunft an unserem Übernachtungsort, nordöstlich des Zentrums; Erkundung der weitläufigen Anlage an einem Fluss gelegen; Tagesstrecke: 610 km
  • Rotel-Übernachtung am Campingplatz des Sedia Riverside Hotel, Maun (Botswana)
Desinfektionspunkt für die Fahrzeugreifen, Botswana

Werbung auf dem höhsten Termitenhügel (mehrere Meter hoch) bei Gweta, Botswana

Termitenhügel bei Gweta, Botswana

Strauße in der typischen Landschaft bei Gweta, Botswana

am Campingplatz in Maun, Botswana

ein Gelbschnabeltoko auf dem Campingplatz in Maun, Botswana
17. Tag

(Mo. 29.08.2011)

- Maun - Okavango-Delta -
BOTSWANA
  • morgens Verladen einiges Equipments (Zelte, Liegematratzen etc) auf zwei offene Lastwagen mit Sitzbänken (plus ein Anhänger) und gegen 8.30 Uhr Abfahrt mit diesen LKW's vom Campingplatz
  • Fahrt über Maun, am Flughafen vorbei und dann durch den trockenen Busch (off-roads) nach Norden
  • gegen 9.20 Uhr Ankunft an der Anlegestelle der Mokoros (2-Personen-Einbaumboote) am Ufer eines der unzähligen Okavango-Arme
  • Verladen des Equipments auf die schmalen Boote und Beginn der Bootsfahrt; sonnig und wolkenlos, aber morgens noch recht frisch - ca. 12-15 Grad
  • eine etwa dreistündige, lautlose Fahrt mit den Mokoros (gesteuert jeweils mit eiem langen Stock durch eine/einen hinten stehende(n) Bootsführer/in) auf den Wasserwegen durch ein Mosaik aus offenen Wasserflächen, schwimmenden Inseln aus Vegetation und stabilen Bereichen des Okavango-Deltas; zum Teil schmale und flache Kanäle, fast zugewachsen mit hohen Gräsern, zum Teil breitere und tiefere Flussarme, einige Bäume und Büsche auf den festen Flächen; absolute Stille, sehr idyllische Atmosphäre
  • unterwegs eine kurze Pause an einem festem Landstück, um sich die Beine zu vertreten
  • im Okavango-Delta gibt es in diesem Jahr soviel Wasswer, wie seit 40 Jahren nicht mehr - es hat in Angola sehr viel geregnet
  • nach ca. 12 km Bootsfahrt, gegen 13 Uhr Ankunft auf einer kleinen, von Bäumen geschützen Insel im Delta
  • Herrichten des Zeltplatzes und Aufbau der Zelte durch die uns begleitende Mannschaft (ca. 10-15 einheimische Bootsführer/innen); Lagerfeuer und ein einfaches Mittagessen
  • Aufenthalt im Zeltlager und der Umgebung, Erholung; interessante Informationen über das Okavango-Delta von unserem lokalen Führer
  • um 16.30 Uhr Beginn der Wanderung auf einer benachbarten Insel:
    • zunächst ein kurzes Übersetzen mit zwei Mokoros (nach und nach ganze unsere Gruppe) über eine kleine Wasserfläche bis zur Nachbarinsel
    • dann Wanderung in drei kleinen Gruppen á 6 Personen in Gänsemarsch durch die offene Landschaft auf der Landfläche; Führung durch drei ortskündige einheimische Führer und interessante Erklärungen zu der hiesigen Flora und Fauna - zu den gesehenen Pflanzen und den zahlreichen gefundenen Spuren von Wildtieren (von Elefanten, Giraffen, Büffel, Zebras, Antiloppen etc); leider bis auf eine Affenherde und eine Giraffe in der weiten Ferne keine Tiere in der Nähe gesehen
    • gegen 16.30 Uhr, kurz nach dem Sonnenuntergang, Rückkehr ins Zeltlager
  • abends ein warmes, von unserer Manschaft gekochtes Abendessen am Lagerfeuer inmitten unseres Zeltlagers
  • anschließend eine spontane Forführung der botswanischen traditionellen Lieder und Tänze (zum Teil auch sehr lustige und witzige Tänze, die z.B. die Bewegungen verschiedener Tiere nahahmen) durch unsere Bootsführer, die nach ca. 30 Minuten in erhabener Atmosphäre mit dem stolzen Singen der botswanischer Nationalhymne endet; insgesamt ein sehr schönes und stimmungsvolles Erlebnis in der Wildnis des Okavango-Delta
  • Übernachtung in Zelten auf einer kleinen namenslosen Insel im Okavango Delta, Botswana
im Okavango-Delta, Botswana

im Okavango-Delta, Botswana

im Okavango-Delta, Botswana

ein Frosch im Okavango-Delta, Botswana

im Okavango-Delta, Botswana

eine Insel im Okavango-Delta, Botswana

eine Insel im Okavango-Delta, Botswana

eine Insel im Okavango-Delta, Botswana
18. Tag

(Di. 30.08.2011)

- Okavango-Delta - Maun -
BOTSWANA
  • um 6.30 Uhr ein sehr frühes Frühstück in unserem Zeltlager; Wetter wie gewohnt schön und wolkenlos
  • von unserem Lager aus Sichtung eines Elefanten im dichten Buschwerk auf einer der benachbarten Inselchen, aber nicht weit von uns entfernt
  • Abbau der Zelte und Verladen der Ausrüstung auf die Mokoros
  • gegen 7.15 Uhr Abfahrt mit den Booten und Rückfahrt über die Kanäle auf etwa dem gleichen Weg, wie gestern zur Anlegestation
  • auch eine kurze Pause auf einer Insel; wieder ein großartiges Erlebnis der Natur in der lautlosen Weite des Okavango-Deltas
  • kurz vor 10 Uhr Ankunft am Ufer und Verladen der Ausrüstung auf die wartenden Lastwagen
  • einstündige off-road Fahrt (wie gestern) durch die flache Landschaft (bewachsen u.a. durch die Mopane-Bäume) zurück nach Maun
  • gegen 11 Uhr Ankunft auf unserem Campingplatz
  • Freizeit für den Rest des Tages; Ausschlafen, Erholen, Faulenzen, Besuch des Souvenirgeschäftes am Hotel, Spaziergang durch die Anlage zum Fluss etc.
  • Abends ein gemeinsames Abendessen am Hotelpool mit einem abwechslungsreichen und leckeren Buffet
  • nach dem Abendessen Vorführung botswanischer traditioneller Tänze durch eine Volkloregruppe: temperamentvolle Tänze und schrille Gesänge begleitet von Trommelmusik, sehr interessant
  • Rotel-Übernachtung am Campingplatz des Sedia Riverside Hotel, Maun (Botswana)
im Okavango-Delta, Botswana

im Okavango-Delta, Botswana

im Okavango-Delta, Botswana

eine botswanische Frau im Okavango-Delta, Botswana
19. Tag

(Mi. 31.08.2011)

- Maun - D'Kar - Ghanzi -
BOTSWANA
  • um 8 Uhr Abfahrt vom Campingplatz; wolkenloses Wetter
  • kurze Fahrt nach Maun zum nahe gelegenen Flughafen
  • im Flughafenbüro Kauf der reservierten Tickets für einen Rundflug über das Okavango-Delta
  • um 8.45 Uhr Start mit einer einmotorigen Cessna (Platz für 5 Passagiere) zum Rundflug; Flug nach Norden zu einer ausgedehnten Schleife über den südöstlichen Teil des Okavango-Deltas und das darin gelegene Moremi Wildreservat (4871 km² großer Nationalpark)
  • wunderschöne Ausblicke aus der Vogelperspektive beim klaren, wolkenlosen Himmel: immer wieder neue Wasserflächen (so viel Wasser im Delta, wie seit langem nicht) - stehendes Wasser und langsam fließende schmale und breite, unzählige Flussarme, dazwischen Landflächen; sehr abwechslungsreiche Vegatation, je nach Gebiet: hohe grüne Gräser, die im Wasser stehen, trockene Savannenflächen mit hohen Palmen, dichtes Buschwerk, tlw. auch abgestorbene Bäume; Beobachtung verschiedener Tiere: u.a. große Büffelherden, Elefanten, Giraffen, Antiloppen
  • Landung um 9.45 Uhr, dann eine kurze Fahrt is Zentrum von Maun und Einkauf in einem Supermarkt
  • gegen 10.45 Uhr Fahrt von Maun Richtung Südwesten
  • flache Landschaft, sandige weiß-graue Erde, trockene Dornbüsche und zurzeit sehr viele weiß bzw. später auch gelb blühende Akazien
  • gegen 11.30 Uhr ein Fotostopp auf einer kleinen Flussbrücke bei Toteng; normalerweise ein Trockenfluss, das vom Okavango-Delta fließt, diesmal aber viel Wasser; sehr viele Wasservögel: Reiher, Kormorane, und auch kleine springende Fische im Fluss
  • Weiterfahrt durch die trockene Kalahari, unveränderte Landschaften, kaum Dörfer zu sehen
  • um 12.30 Uhr ein halbstündiger Rast auf einem Parkplatz neben der Straße inmitten der Trockenbuschsavanne mit sehr vielen gelb und weiß blühenden Dornbüschen (eine Akazienart?), Beobachtung einer Gottesanbeterin und eines Tokos auf nahem Baum
  • gegen 13.30 Uhr - nächster Desinfektionspunkt an der Straße, wieder müssen alle Schuhsohlen in die Flüssigkeit eingetaucht und die Bussreifen desinfiziert werden
  • gegen 14.15 Uhr Ankunft in einem kleinen Buschmann-Städtchen D'kar (Dekar, ca. 1.000 Einwohner)
  • Besuch des lokalen Museums (ein Selbsthilfeprojekt der San), das in einem kleinen Häuschen die native Kuru-Kunst der San präsentiert (primitive Malerei mit v.a. tierischen und pflänzlichen Motiven); außerdem auch Ausstellung von Alltagsgegenständen (u.a. Jagdwerkzeuge); Bilder und Texttaffeln erläutern die Lebensweise der Buschmänner; daneben ein Atelier, in dem die Buschmänner die Kunstwerke herstellen, sowie ein Verkaufsladen (recht teuer)
  • Aufenthalt bis ca. 14.50 Uhr, dann Weiterfahrt auf der Hauptstraße nach Südwesten
  • einige Kilometer hinter der Stadt Ghanzi Abfahrt von der Hauptstraße nach Osten
  • nach ca. 3 km langer Fahrt auf einer sandigen Piste Ankunft gegen 16 Uhr in dem Thakadu Busch Camp; riesiges, teilweise umzäuntes Gelände; unterwegs einige Kudus und Impalas gesehen
  • Freizeit bis zum Abendessen, Spaziergänge auf dem weitläufigen Gelände der Lodge, Beobachtung der Natur, einige Fotos, Spaziergang zum Wasserloch an der Lodge - leider keine Tiere hier gesehen
  • Tagesstrecke: 300 km
  • Rotel-Übernachtung am Campingplatz Thakadu Camp, Ghanzi (Botswana)
einer der unzähligen Flussarme und Wasserflächen im Okavango-Delta, Botswana

Okavango-Delta aus der Luft - Elefanten im Gras, Botswana

Okavango-Delta aus der Luft - eine Büffelherde, Botswana

26 weitere Bilder vom Rundflug über dem Okavango-Delta

Wasservögel im Fluss bei Toteng, Botswana

Toko, Botswana

Gotesanbeterin, Botswana

ein Sun-Junge in K'dar

Wasserloch im Thakadu Camp, Botswana
20. Tag

(Do. 01.09.2011)

- Ghanzi - Windhoek -
BOTSWANA - NAMIBIA
  • morgens beim Frühstück sehr kalt - mit ca. 5 Grad der kälteste Tag der Reise - aber weiterhin sonnig und wolkenlos
  • um 8 Uhr Abfahrt vom Camp; auf dem Weg zur Hauptstraße (und zum dort gelegenen Tor im umgehenden Zaun) einige Strauße, Kudus und eine Elenantiloppe (die größte Antiloppenart) gesehen
  • auf der asphaltierten Hauptstraße A3 fahrt zunächst in südliche Richtung
  • gegen 8.45 Uhr Abfahrt nach Westen auf die hier beginnende A2 (Trans-Kalahari Highway), die bis Walvis Bay in Namibia führt (in die andere Richtung führt die A3 über Südafrika nach Mosambik)
  • Fahrt durch eine flache Trockensavanne mit Gräsern und Dornbüschen (viele blühen gelb oder weiß), keine Siedlungen und keine Menschen unterwegs, kaum Straßenverkehr
  • gegen 10.15 Uhr Ankunft an der Grenze zu Namibia; nach Erledigung aller Grenzformalitäten gegen 11 Uhr Einreise nach Namibia
  • wenige Hundert Meter hinter der Grenze, in der kleinen Ortschaft Buitepos, eine knapp einstündige Pause im East Gate Rest Camp: Erholung, kleine Versorgungen im Shop, Touilettenbesuch, Spaziergang durch die kleine Parkanlage des Camps; sehr heiß
  • um 11.50 Uhr Weiterfahrt nach Westen; unverändert trockene Dornbuschsavanne, bewachsen v.a. mit gelben Gräsern und nur wenigen Büschen, flach
  • gegen 14.30 Uhr Fahrt am Internationalen Flughafen von Windhoek vorbei (ca. 45 km östlich der Hauptstadt gelegen); einige Berge südlich und westlich von uns am Horizont zu sehen
  • 14.45 Uhr - eine Giraffe am Straßenrand; die Landschaft wird hügelig, vor uns die Auasberge, die Windhoek von Südosten umgeben und wo wir heute übernachten
  • gegen 15 Uhr Ankunft in der Hauptstadt und Fahrt durch sog. Klein Windhoek -den ältesten Teil der Stadt - nach Süden
  • nach dem Verlassen von Windhoek Weiterfahrt durch die Auasberge nach Süden und kurz hinter Valhala Abfahrt von der Hauptstraße nach Osten
  • gegen 16 Uhr Ankunft an unserem Übermachtungsort am Harmony Seminar Center, ca. 3,5 km von der Hauptstraße entfernt; Tagesstrecke: 535 km
  • bis zum Abendessen Vorbereitungen zur Abreise: Räumen der Kabinen, Packen
  • Abschieds-Abendessen im Seminar-Center
  • Rotel-Übernachtung am Campingplatz des Harmony Seminar Centre, Windhoek (Nambia)
blühende Akazie, Botswana

blühende Akazie, Botswana

Trans-Kalahari Highway bei Buitepos, Namibia

blühende Agave, Namibia

im Südosten Windhoeks, hinten die Auasberge, Namibia

Auasberge südlich von Windhoek, Namibia
21. Tag

(Fr. 02.09.2011)

- Windhoek - Frankfurt/M. -
NAMIBIA
  • am Morgen das letzte Packen, Rämen der Kabinen etc, dann um 7 Uhr Frühstück
  • gegen 8 Uhr Fahrt ins Zentrum von Windhoek und eine kurze Stadtrundfahrt mit zwei Stopps:
    • am alten Bahnhof: Empfangsgebäude von 1912 im wilhelminischen Baustil, davor alte Loks
    • an der lutherischen Christuskirche von 1910 und der Alten Feste mit dem berühmten Reiter-Denkmal (Ende 2009 geringfügig versetzt)
  • anschließend Fahrt zum großen Parkplatz an der Independence Avenue und Freizeit bis 16 Uhr
  • indiv. Bummel durch die Stadt, v.a. entlang der Independence Avenue, Besuch einiger Souvenirgeschäfte, kleines Mittagsimbiss, etc.
  • kurz nach 16 Uhr Abfahrt von Windhoek und Fahrt zum Flughafen, ca. 45 km östlich der Stadt
  • um 19.30 Uhr Abflug mit Air Namibia von Windhoek und Direktflug mit einer Airbus A430-300 nach Frankfurt
  • nach 9,5 Stunden Flugzeit Landung um 6 Uhr in Frankfurt am Main
Empfangsgebäude des alten Bahnhofs in Windhoek, Namibia

Christuskirche, Windhoek, Namibia

Kudu-Denkmal und Independence Avenue, Windhoek, Namibia


Quer durch Afrika 2011: meine "best of" - Liste

zum Tagebuch   1. Jeep- und Boot-Safari im Chobe Nationalpark, Botsuana

zum Tagebuch   2. Safaris im South Luangwa Nationalpark, Sambia

zum Tagebuch   3. Mokoro-Fahrt und Rundflug über dem Okavango-Delta, Botsuana

zum Tagebuch   4. Victoria-Wasserfälle, Sambia

zum Tagebuch   5. Landschaften am Malawi-See, Malawi



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