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Z u s a m m e n f a s s u n g
1.-2. Tag

(So. 07.09.2008)
(Mo. 08.09.2008)

- Düsseldorf - Paris - Antananarivo - Antsirabe -
  • am Sonntag gegen 11 Uhr ein knapp einstündiger Flug mit Air France (Airbus A318) von Düsseldorf nach Paris (Charles de Gaulle)
  • um 17.25 Uhr Abflug von Boeing 767-300 der Air Madagascar von Paris und ein 10,5stündiger Flug nach Antananarivo
  • frühmorgens um 4.50 Uhr Landung in der Hauptstadt
  • nach Einreiseformalitäten, dem Geldwechsel etc Transfer durch die Vororte ins Zentrum von Antananarivo und Fahrt zum Frühstück in ein Hotel (anfänglich bewölkt, dann sonniges Wetter)
  • nach ausgiebigem Frühstück, gegen 10.30 Uhr Weiterfahrt nach Süden
  • Zwischenstopp an einem Supermarkt am Stadtrand, Versorgungspause; anschl. Fahrt durch eine hügelige Landschaft mit vielen terrassenartigen Reisfeldern, später auch Getreide- und Gemüseanbau; typische Häuser des Merina-Volkes (größte Bevölkerungsgruppe) aus rötlichen Ziegelsteinen (hoch, mit kleiner Grundfläche und Satteldach)
  • Fotostopp an einer Ziegelei, kurzer Spaziergang
  • Mittagpause in einem Restaurant in Ambatolampy
  • Weiterfahrt nach Süden durch ähnliche Landschaften, wie vormittags; stärkere Bewölkung, später auch dichte Wolken und etwas Regen
  • Fotostopp unterwegs in einem Dorf: eine Umbettungszeremonie (sehr viele Leute am Grab versammelt, Musik, Tanz)
  • weitere Fotostopps: Verkaufsstand mit traditionellen Spielzeugautos aus Holz, ein Stand mit Früchten
  • vor 17 Uhr Ankunft am Hotel in Antsirabe (ein ehemaliges Kloster- und Krankenhausgebäude); abends Fahrt zum Abendessen ins Restaurant "La Terrasse" im Zentrum
  • Übernachtung im Hotel Maison de la Retraite, Antsirabe
unterwegs zwischen Antananarivo und Ambatolampy

unterwegs zwischen Antananarivo und Ambatolampy

unterwegs zwischen Ambatolampy und Antsirabe - ein Grab während der Umbettungszeremonie

unterwegs zwischen Ambatolampy und Antsirabe - ein Verkaufsstand am Straßenrand
3. Tag

(Di. 09.09.2008)

- Antsirabe - Ambositra - Sahambavy -
  • Fahrt ins Zentrum von Antsirabe und Spaziergang auf der Promenadenstraße vom alten Bahnhofsgebäude bis zum historischen Hotel des Thermes
  • kurze Überfahrt zum älteren Teil der Stadt und Besuch eines kleinen Familienbetriebes ("Les Six Freres"), in dem verschiedene Figuren aus Zebu-Horn hergestellt werden - Vorführung des Herstellungsprozesses
  • Aufenthalt an der Straße, Beobachtung des regen Geschehens
  • Fahrt zu einem Edelsteinbetrieb in Antsirabe - kurze Führung, dann Einkaufsgelegenheit
  • Fahrt zum Supermarkt im Zentrum von Antsirabe - Versorgungspause, indiv. Spaziergang zu unweit gelegenen Markthallen
  • um ca. 11 Uhr Weiterfahrt auf der Nationalstraße nach Süden; karge, hügelige Landschaft, kaum Bäume, noch viele Felder (Weizen, Reis, Gemüse, auch Hopfen); viele kleine Dörfer (Lehmziegelhäuser); wolkenloses Wetter
  • ab ca. Mittag Serpentinen, dichterer Baumbestand (v.a. Pinien und Eukalyptus - Hauptherstellungsgebiet von Holzkohle)
  • Fotostopp an einer zerstörten Flußbrücke
  • längere Pause in Ambositra, Hauptstadt des Betsileo-Volkes; Mittagessen in einem großen, neuen Hotel
  • anschl. kurze Fahrt und Besichtigung eines Holzschnitzereibetriebes (typisches Handwerk in Ambositra), dann Bummel auf der Straße - viele Geschäfte mit Holzschnitzereien
  • gegen 16 Uhr Abfahrt von Ambositra, weiter kurvenreiche Straße, hügelige Landschaft, Häuser aus Lehm; später wieder viele Reisterrassenfelder und Eukalyptusbäume; Fotostopp mit Blick auf Terrassenfelder
  • bei Ambalakely Abzweig von der Hauptstraße nach Südosten und Fahrt entlang der Bahnlinie nach Sahambavy auf einer sehr schlechten Straße (Strecke von 13 km in ca. 30 Min)
  • gegen 19.30 Uhr, lange nach dem Sonnenuntergang, Ankunft am Lac Hotel, dann Transfer zu ca. 1 km entfernten Bungalows
  • Abendessen im Hotel-Hauptgebäude
  • Übernachtung im Lac Hotel, Sahambavy
Antsirabe - ein altes Bahnhofsgebäude

Antsirabe - ein Rikscha-Fahrer im Zentrum

unterwegs zwischen Antsirabe und Ambositra

unterwegs zwischen Antsirabe und Ambositra - eine zerstörte Brücke

Ambositra - Kirche
4. Tag

(Mi. 10.09.2008)

- Sahambavy - Ranomafana -
  • frühmorgens ausgiebiges Frühstück im Hotel (landestypische Reissuppe mit Zebu-Fleisch) und anschl. Aufenthalt in der schönen und weitläufigen Gartenanlage des Hotels am kleinen See
  • gegen 8 Uhr Abfahrt vom Hotel und Fahrt auf dem gleichen Wege, wie gestern, zurück nach Nordwesten zur Nationalstraße (bei Ambalakely) und dann weiter auf der Nationalstraße ca. 15 km zurück nach Nordosten (wie gestern)
  • anschl. Abzweig auf eine andere Hauptstraße nach Osten und Weiterfahrt ca. 20 km bis zum Ranomafana Nationalpark: aufsteigende Serpentinenstraße, immer weniger Felder, immer grünere Landschaft - Büsche und bewaldete Hügel (Regenwald)
  • gegen 10 Uhr Ankunft am Eingang des Nationalparks und anschl. eine ca. 3stündige geführte Wanderung durch den Regenwald im NP (Brücke über einen Fluß, Wanderung tlw. quer durch den Wald); Beobachtung versch. Tiere: u.a. Rotbauchlemuren (hoch in den Baumgipfeln) und eine andere Lemurart, kleinster Chamäleon Madagaskars, Gecko, Baumfrösche
  • um 13.15 Uhr Abfahrt vom Nationalpark und Fahrt ca. 5 km nach Osten ins Zentrum des Dorfes Ranomafana, Versorgungspause
  • anschl. Fahrt den halben Weg zurück zum schön am Berghang gelgenen Hotel; Einchecken (Wohngebäude z.T. weit vom Hauptgebäude mit Restaurant entfernt), Freizeit
  • gegen 16.30 Uhr erneute Fahrt zum Ranomafana Nationalpark: ca. 45 Min Wanderung zu einem Beobachtungspunkt der nachtaktiven Tiere; nach dem Einbruch der Dunkelheit Beobachtung der kleinen Mausmaki sowie katzenähnliche Fanaloka; gegen 18.30 Uhr Ende der Nachtwanderung
  • Abendessen im Hotelrestaurant
  • Übernachtung im Hotel Domaine Nature, Ranomafana
Sahambavy - Nebel am See vor dem Lac Hotel

Ranomafana N.P. - ein Chamäleon

Ranomafana - im Ortszentrum

in der Nähe von Ranomafana
5. Tag

(Do. 11.09.2008)

- Ranomafana - Fianarantsoa - Tolongoina - Ranomafana -
  • Abfahrt vom Hotel um 5.40 Uhr und eine rasante Fahrt auf dem schon bekannten Wege nach Fianarantsoa (über Serpentinen nach Westen zur Nationalstraße und dann nach Süden); Frühstück im Bus
  • Ankunft am Bahnhof in Fianarantsoa um 6.50 Uhr und schnelles Umsteigen in den schon auf uns wartenden Zug
  • Abfahrt des Zuges um 7 Uhr (wegen uns ca. 15minütige Verspätung der Zugabfahrt); Fahrt mit dem einzigen Personenzug des Landes (4 Wagons) auf der einzigen Bahnstrecke Fianarantsoa-Manakara bis nach Tolongoina (62 km, ca. 1/3 der Gesamtstrecke, Höhenunterschied von 1100 m üNN auf 380 m üNN):
    • langsame Fahrt zunächst durch flachere, landwirtschaftlich geprägte Landschaft, später in zahlreichen Kurven durch das Gebirge und den grünen Regenwald; unterwegs stark bewölkt, später etwas Nieselregen
    • relativ lange Zwischenstopps in den Ortschaften und Dorfen unterwegs; Stationen in: 1. Vohimasina, 2. Sahambavy, 3. Ampitambe, 4. Ranomena, 5. Andrambovato (Forestry Station), 6. Madiorano; Gelegenheiten zum Aussteigen und Fotografieren während der Stopps
    • gegen 10.15 Uhr Ankunft in Tolongoina (die bisher größte Ortschaft unterwegs) und Ende unserer Zugfahrt
  • kurzer Aufenhalt auf dem belebten Bahnhof, dann Spaziergang durch den Ort Tolongoina, in dem heute ein großer Markt stattfindet
  • Besuch einer Dorfschule am Ende des Ortes
  • bis 12.15 Uhr eine Wanderung entlang des Weges durch die schöne, grüne Gebirgslandschaft: viele Felder, Kaffeee-Bäume, Bananenstauden, viele exotische Pflanzen, vereinzelte Hütten der Einheimischen; bewölkt
  • anschl. Fahrt mit unserem Kleinbus auf der geschotterten Serpentinenstraße nach Norden: kleine Dörfer, Täler, Berghänge, Reisfelder, bewaldete Abschnitte, sehr viele "Palmen des Reisenden", sehr grüne, üppige Landschaften
  • nach ca. 3 Stunden Fahrt auf der kurvenreichen und schmalen Schotterpiste Ankunft an der asphaltierten Nationalstraße und Weiterfahrt nach Westen bis Ranomafana (22 km)
  • Versorgungspause auf dem Markt von Ranomafana, dann kurze Weiterfahrt ins Hotel
  • nach dem Einbruch der Dunkelheit ein Spaziergang mit der Reiseleiterin durch die Büsche an der Straße auf der Suche im Taschenlampenlicht nach kleinen Chamäleons und anderen Lebewesen
  • Abendessen im Hotel
  • Übernachtung im Hotel Domaine Nature, Ranomafana
ein Dorfbewohner am Bahnhof von Sahambavy

Zug zwischen Andrambovato und Madiorano

eine Frau am Bahnhof von Tolongoina

am Markt von Tolongoina

Lehmhäuser in der Nähe von Tolongoina

in der Nähe von Ranomafana - ein Chamäleon (nachts)
6. Tag

(Fr. 12.09.2008)

- Ranomafana - Ambalavao -
  • um 9 Uhr Abfahrt vom Hotel; morgens noch stark bewölkt, später verschwinden die Wolken und es wird sonnig
  • unterwegs zur Nationalstraße im Westen (Fahrtstrecke wie gestern) ein Fotostopp an einem Wasserfall im Regenwald: blühende Orchideen, schwarzer Chamäleon
  • Ankunft an der Nationalstraße und Weiterfahrt Richtung Süden nach Fianarantsoa; unterwegs Fotostopp an grünen Reisfeldern an der Straße
  • ein ca. 45minütiger freier Aufenthalt in Fianarantsoa: kurzer Bummel durch den Ort entlang der Straße
  • um ca. 11.50 Uhr Weiterfahrt auf der Nationalstraße nach Süden; schöne Landschaften: Berge und Hügel, Felsformationen, viele Felder, rote Erde
  • unterwegs Fotostopps: an Terrassenreisfeldern und an einem Denkmal mit Aussichtspunkt auf dei Ebene bei Ambalavao
  • am frühen Nachmittag Ankunft im Hotel in Ambalavao, Einchecken etc
  • gegen 14 Uhr Besichtigung der kleinen Papierfabrik auf dem Hotelgelände: Bütenpapier mit eingelegten Blumenblättern
  • anschl. kurze Fahrt ins Zentrum von Ambalavao: Versorgungspause auf dem Markt, indiv. Bummel durch das Zentrum
  • Weiterfahrt ca. 12 km nach Westen zum Anja Reservat; grandiose Landschaften: große Sandsteinmassive
  • ca. 1,5stündige Wanderung (bis 17 Uhr) durch das Anja-Reservat, an großen und kahlen Felsmassiven gelegen: Beobachtung der zahlreichen Katta-Lemuren (auf den Felsen, auf blühenden Bäumen); einige Chamäleons
  • gegen 17.30 Uhr (nach dem Sonnenuntergang) Rückkehr ins Hotel
  • Abends ein individueller Bummel ins Zentrum von Ambalavao
  • Abendessen im Hotel
  • Übernachtung im Hotel Aux Bougainvillees, Ambalavao
in der Nähe von Ranomafana

Reisfelder in der Nähe von in der Nähe von Ranomafana

Ambalavao - im Zentrum

Anja-Reservat - Katta-Lemuren
7. Tag

(Sa. 13.09.2008)

- Ambalavao - Ranohira -
  • um 9 Uhr Abfahrt von Ambalavao; bewölkt, später ziemlich wechselchaft - Sonne und Wolken
  • kurze Versorgungspause auf dem Markt von Ambalavao
  • Fahrt auf der Nationalstraße zunächst nach Westen am Anja-Reservat vorbei (wie gestern), dann weiter nach Südwesten; grandiöse Landschaften entlang des Andrigita-Massivs: Felsblöcke und Felsmassive aus Granit und Marmor, Felder, Grassteppe, kaum Bäume
  • unterwegs einige Fotostopps:
    • mehrere Zebu-Herden, die auf der Landstraße getrieben werden
    • Panorama-Blicke auf die Felsformationen "Tor des Südens" und "Bischofsmütze"
    • Dorfbewohner bei der Arbeit auf den Reisfeldern
  • Fahrt durch Ihosy (Tankpause) und dann auf der Serpentinenstraße hinauf, gegen 12.50 Uhr Ankunft in einer baumlosen Hochebene
  • ein Mittagsrast unter den letzten Bäumen
  • gegen 13.30 Uhr Weiterfahrt durch eine trockene Graslandschaft
  • um 14.40 Uhr Ankunft im Bungalow-Hotel am Rande des Städtchens Ranohira vor den Toren des Isalo-Gebirges
  • um 16 Uhr kurze Fahrt mit unserem Bus ins Zentrum von Ranohira; starker Wind, schwarze Regenwolken ziehen auf
  • indiv. Bummel durch das Städtchen: Begegnung mit einer Trauerprozession
  • wegen Regenschauer baldige Rückkehr mit unserem Bus ins Hotel; später scheint wieder die Sonne, aber weiterhin sehr windig und abends empfindlich kalt
  • Abendessen im Hotel
  • Übernachtung im Hotel Toiles de l'Isalo, Ranohira
Landschaft in der Nähe von Ambalavao

unterwegs zwischen Ambalavao und Ranohira - die sog. Bischofsmütze

Ranohira - eine Frau im Zentrum

Ranohira - eine Frau mit Kind im Zentrum
8. Tag

(So. 14.09.2008)

- Ranohira - Isalo Nationalpark -
  • nach dem Frühstück Wanderung vom Hotel durch die Felder zum Eingang des Isalo Nationalparks (ca. 3 km Richtung Westen) und ganztägige Wanderung durch den Nationalpark:
    • zunächst bewölkt, dann schönes, sonniges Wetter
    • Wanderung durch das Isalo-Gebirge zwischen schönen Sandsteinfelsen, dann durch ein Plateau nach Westen
    • Mittagsrast am wunderschönen, malerischen See Piscine Naturelle mit klarem Wasser, umgeben von Felsen und üppiger Vegetation
    • nach der Mittagspause Wanderung mit mehreren Pausen und Fotostopps nach Norden, zunächst durch das Plateau, später durch eine Schlucht (ca. 4 km); Sukkulenten, gelb blühende "Elefantenfüsse"
    • gegen 14.30 Uhr Ankunft am Namaza-Zeltplatz; Verteilen der Zelte, Teetrinken, kurze Erholung
    • anschl. individuelle Wanderung zum Fluß und dann den Pfad am Fluß entlang in Richtung der kleinen Seen Piscine Bleu und Piscine Noire (nicht bis Ende wegen der einbrechenden Dämmerung), tlw. schmaler Canyon, viele Felsbrocken, exotische Vegetation
    • gegen 17.15 Uhr Rückkehr ins Camp, Abendessen im Freien
  • Übernachtung im Zelt auf dem Zeltplatz im Camp von Namaza im Isalo N.P.
unterwegs zum Isalo N.P.

Isalo N.P. - See Piscine Naturelle

Isalo N.P. - ein Katta-Lemur am Zeltplatz
9. Tag

(Mo. 15.09.2008)

- Isalo Nationalpark -
  • frühes Frühstück um 6.30 Uhr, dann Beginn der ganztägigen Wanderung durch den Isalo Nationalpark; absolut wolkenloser Himmel, klare Luft ohne Dunst, absolute Fernsicht
  • zuerst Wanderung zum nahen Fluß und dann am Fluß entlang (wie gestern), später Abzweig nach rechts und Aufstieg durch eine enge Schlucht bewachsen mit Bäumen und Büschen; Ankunft am Wasserfall der Nymphen mit einem schönen, kleinen See, umgeben von hohen Felsen (ca. 700 m vom Zeltplatz entfernt)
  • Aufstieg auf einem schmalen Pfad auf die Felswand oberhalb des Wasserfalls (schmale Traverse über dem Abhang)
  • Fortsetzung der Wanderung nach Nordwesten und Norden zunächst durch eine flachere Hochebene umgeben von den Bergketten des Isalo Gebirges; mehrere Pausen und Fotostopps
  • weiter wechselnde Landschaften: offene Flächen, viele Gräser, steile Hänge und Felsbrocken (Kletterei hinauf und herunter)
  • letzter Stopp an einem Aussichtspunkt mit Blick auf die endlose, baumlose Ebene im Osten vor dem Isalo N.P. und das Isalo Gebirge im Westen
  • anschließend anstrengender und langer Abstieg von der Bergkette in die Ebene im Osten
  • am Fuße der Bergkette Wanderung nach Norden durch einen lichten Wald: hier Beobachtung einiger Sifaka-Lemuren
  • danach weiter nach Westen durch einen malerischen Canyon der Halbaffen (Maki Canyon) zu einem kleinen idyllischen See; Ankunft hier gegen 13.30 Uhr, Mittagsrast (Nudelsalat und Bier als Überraschung)
  • Nach der Pause Rückkehr zum Eingang des Canyons und Wanderung durch eine flache Graslandschaft nach Osten zum ca. 2 km entfernt wartenden Kleinbus (Ankunft gegen 14.45 Uhr)
  • Fahrt nach Osten und dann nach Süden bis Ranohira; ein halbstündiger Aufenthalt im Städtchen (Versorgungspause) bis ca. 16.15 Uhr
  • Weiterfahrt von Ranohira nach Nordwesten zum Parkplatz vor einem anderen Eingang zum Nationalpark in der Nähe des Zeltplatzes (am Beginn des Circuit Namaza)
  • ca. 20minütige Wanderung vom Parkplatz zu unserem Zeltplatz, Ankunft gegen 17 Uhr
  • den Rest des Abends Aufenthalt auf dem Zeltplatz; Abendessen im Freien, anschließend Lagerfeuer und Volksgesänge unserer einheimischen Guides, Köche und Träger
  • Übernachtung im Zelt auf dem Zeltplatz im Camp von Namaza im Isalo N.P.
Isalo N.P. - ein See am Wasserfall der Nymphen

Isalo N.P. - ein blühender Elefantenfuss

Isalo N.P. - Landschaft

Isalo N.P.

Isalo N.P. - Landschaft

Isalo N.P. - ein Sifaka-Lemur
10. Tag

(Di. 16.09.2008)

- Isalo N.P. - Ranohira - Tulear - Mangily - Ifaty -
  • nach dem Frühstück Wanderung vom Zeltplatz zum Parkplatz und um 9.30 Uhr Abfahrt nach Ranohira
  • bis 10.30 Uhr ca. halbstündiger Aufenthalt in Ranohira; Versorgungspause; teilweise bewölkt
  • Fahrt auf der Nationalstraße nach Südwesten, zunächst durch südliche Ausläufer des Isalo Gebirges, dann durch savannenartige, flache Landschaft
  • Fotostopp vor dem Städtchen Ilakaka - Zentrum des Saphirenhandels im Lande; in der Umgebung viele große Bismarck-Palmen
  • Weiterfahrt nach Südwesten durch Trockengrassavanne; unterwegs einige weitere, kleine Saphiren-Städtchen; dann viel Buschwerk (ein Nationalpark)
  • kurz vor 12 Uhr die ersten Baobabs an der Straße und mehr Bäume in der Landschaft; vereinzelte Mahafaly-Gräber mit hölzernen Totems
  • gegen 12.45 Uhr Fotostopp an einem großen Baobab; Jungs mit großen Chamäleons (zum Fotografieren gegen Bezahlung)
  • ca. 70 km vor Tulear eine halbstündige Mittagsrast an der Straße
  • Weiterfahrt südwestlich nach Tulear an der Küste; immer trockenere und kargere Landschaft; ärmliche Hütten aus Lehm, Holz und Stroh (viel ärmlicher als im Landesinneren)
  • gegen 14.30 Uhr der erste Blick aufs Meer, viele Dattelpalmen; gegen 15 Uhr Ankunft in der Hafenstadt Tulear (Toliara) an der Straße von Mosambik
  • Fahrt durchs Zentrum von Tulear und dann auf einer Straße entlang der Küste nach Norden; zunächst eine sehr löchrige und nur tlw. asphaltierte Straße, später nur eine Sandpiste
  • sehr mühsames Fortkommen, der Bus bleibt im Sand zweimal stecken, Hilfe der Einheimischen beim Rausziehen (ca. 30 km in 2 Stunden); Fotostopps; sehr viele Kakteen (Opuntien) und Sukkulenten entlang des Weges
  • gegen 17 Uhr Ankunft im Reniala "Baobab-Wald" und botanischen Garten in Mangily; geführter Rundgang durch den "Baobab-Wald" mit vielen skurillen und interessanten Baobabs sowie div. baumgroßen Sukkulenten; Aufenthalt hier bis zum Sonnenuntergang gegen 18 Uhr
  • kurzer Transfer zurück und dann zur Küste zu unserem Strandhotel (ca. 6 km)
  • um 19.30 Uhr Abendessen im Hotel
  • Übernachtung im Hotel Lakana Vezo, Ifaty
Isalo N.P. - ein Chamäleon

Blick auf den Ort Ilakaka

unterwegs nach Tulear - ein großer Baobab

Mangily - ein Baobab im Reniala Baobab-Wald

Mangily - ein großer Baobab
11. Tag

(Mi. 17.09.2008)

- Ifaty -
  • ganztägiger Strandaufenthalt in Ifaty, Tag zur freien Verfügung (sonnig, wolkenlos und heiß):
    • nach dem späten Frühstück Spaziergang durch das benachbarte Fischerdorf (ärmliche Holz- und Strohhütten)
    • anschließend Wanderung am Strand entlang nach Norden (ca. 3 km, bis ca. 12.15 Uhr); Beobachtung des Geschehens am Meer: starke Ebbe, viele Fischer, Frauen und Kinder im Wasser beim Fischen und Sammeln von Meeresfrüchten, viele Fischerboote im Meer, zahlreiche schöne Muscheln am Strand (vom vorgelagerten Riff)
    • gegen 14 Uhr Rückkehr ins Hotel; Essen, Erholung; Aufenthalt auf dem Balkon, Schreiben von Postkarten etc
    • am späten Nachmittag ein kurzer Spaziergang am Strand in die südliche Richtung (Flut); spektakulärer Sonnenuntergang am Strand pünktlich um 18 Uhr;
  • Abendessen in unserem Strandhotel
  • Übernachtung im Hotel Lakana Vezo, Ifaty
Ifaty - die Bucht vorm Fischerdorf

Ifaty - eine Frau am Strand

Ifaty - eine Frau am Strand
12. Tag

(Do. 18.09.2008)

- Ifaty - Tulear - Morondava -
  • nach dem Frühstück ein indiv. Spaziergang am Strand (nach Süden und in der Hotlnähe); sonniges und wolkenloses Wetter, am Strand z.T. sehr windig
  • um 11 Uhr Abfahrt vom Hotel und Fahrt zurück nach Tulear über die gleiche sandige Piste (Nationalstraße), wie vorgestern; wieder ca. zweistündige Fahrt mit "Steckenbleiben" des Busses im Sand im gleichen Dorf, wie bei der Hinfahrt (Scharen von Kindern um uns herum während des Zwangsstopps; ein Allrad-LKW hollt unseren Bus heraus), und mit drei Polizeikontrollen
  • gegen 13 Uhr Ankunft am kleinen Flughafen von Tulear, schnelles Einchecken des Gepäcks, keine Sicherheitskontrollen
  • um 13.55 Uhr planmäßiger Abflug der ATR 72-500 der Air Madagaskar und einstündiger Inlandflug nach Morondava (Flug über ein Gebirge, kahle Hügel, rote Erde, kurz vor Morondava Ebene mit vielen säftig grünen Reisfeldern)
  • um 14.50 Uhr Landung in Morondava, schnelle Abfertigung und anschl. Transfer mit Jeeps zum Strandhotel südlich des Zentrums
  • Ankunft am Hotel gegen 15.45 Uhr, Verteilung und Bezug der direkt am Strand gelegenen Bungalows
  • den Rest des Tages Erholung, Spaziergang am weitläufigen Strand (Sonnenuntergang am Meer um 18 Uhr)
  • Abendessen im Hotel
  • Übernachtung im Hotel Renala "Au Sable d'Or" (Bungalows), Ifaty
Ifaty - am Strand


unterwegs von Ifaty nach Tulear


unterwegs von Ifaty nach Tulear
13. Tag

(Fr. 19.09.2008)

- Morondava - Baobab-Allee - Belo sur Tsiribihina -
  • um 9 Uhr Abfahrt mit 4 Jeeps vom Hotel, dann eine ca. halbstündige Versorgungspause im Zentrum von Morondava und auf dem Markt
  • Weiterfahrt durch die Stadt und dann weiter nach Osten, nach ca. 15 km Abzweig nach Norden; katastrophaler Straßenzustand, kaum noch Asphalt vorhanden, riesige Löcher, später nur eine befestigte Piste; schöne flache Landschaft, zahlreiche grüne Reisfelder, viele Kokospalmen
  • Fotostopps inmitten der grünen Reisfelder mit verstreuten Baobabs, kurze Wanderung entlang der Straße
  • gegen 11.30 Uhr ein Fotostopp an der berühmten Baobaballee, kurzer Spaziergang
  • Weiterfahrt auf der Piste durch einen Trockenwald; unterwegs kleine Dörfer mit typischen Häusern aus Stroh und Lehm
  • gegen 13.30 Uhr Mittagsrast unter einem schattigen Mangobaum an der Piste; Spaziergang entlang der Piste zu einigen Mahafaly-Gräbern
  • Fortsetzung der Fahrt durch ein überwiegend bewaldetes Gebiet (Trockenwald) bis zum Dorf Tsimafana am breiten Fluß Tsiribihina; Ankunft am Fluß gegen 15.30 Uhr
  • eine ca. halbstündige Überfahrt mit einer provisorischen Fähre (zwei miteinander verbundene Boote mit einem Gitterboden dazwischen, Platz für 4 Jeeps) den Fluß abwärts, dann Ausstieg auf der anderen Flußseite
  • kurze Fahrt zum kleinen Ort Belo sur Tsiribihina und vor 17 Uhr Einchecken in Hotels (im Hotel Le Suzanna nur 7 Zimmer, deshalb nicht Platz genug für alle; wir bekommen Zimmer im Hotel Ravinala)
  • Spätnachmittags ein kurzer Bummel durch den Ort: Markthallen und Marktstände an den beiden "Hauptstraßen"
  • gegen 18 Uhr Stromausfall im ganzen Ort; Kerzenlicht im Hotel
  • Abendessen in einem Restaurant neben unserem Hotel
  • Übernachtung im Hotel Ravinala (Rest der Gruppe im Hotel Le Suzanna), Belo sur Tsiribihina
Reisfelder in der Nähe der Baobab-Allee


Baobab-Allee


Baobab-Allee


Belo sur Tsiribihina - ein Kino
14. Tag

(Sa. 20.09.2008)

- Belo sur Tsiribihina - "Petit" Tsingy de Bemaraha - Bekopaka -
  • morgens Spaziergang durch die Stadt zum Frühstück im Hotel "Le Suzanna"
  • nach dem Frühstück ein kurzer Bummel durch das Zentrum/den Markt und ein Besuch in der nahe gelegenen Kirche
  • um 8.30 Uhr Abfahrt mit unseren Jeeps von Belo und Fahrt auf einer Piste nach Norden, später nach Nordosten:
    • morgens tlw. bewölkt, später lockert es sich teilweise mehr auf
    • Fahrt durch ein Trockenwald bzw. trockenes Gestrüp, kaum grüne Vegetation, einige kleinere Baobabs, später auch trockene Grassavanne
    • Piste stellenweise kaum vorhanden, tiefe Spurrillen, Löcher
  • gegen 14 Uhr Ankunft am Fluß Manambolo und Überfahrt auf die andere Seite mit einer kleinen provisorischen Fähre (2 Fahrten nötig)
  • eine kurze Pause im Dorf auf der anderen Flußseite
  • ab 14.30 Uhr eine ca. zweistündige Wanderung durch die "kleinen" Tsingy de Bemaraha, direkt am Manambolo-Fluß gelegen: ein Felsnadelspitzenwald (Kalksteingebirge) mit bizzaren Felsformationen - einmalige Landschaft; Wanderung durch enge Schluchten zwischen den Felsen und über Pfade, Leitern und Holzbrücken auf den Felsen
  • nach der Wanderung eine kurze Erholungspause im Dorfrestaurant, dann Fahrt ca. 4 km zum Hotel in Bekopaka (rustikale Hütten in einer weitläufigen Anlage), etwas außerhalb des Ortes gelegen
  • Ankunft in der Hotelanlage gegen 17 Uhr, Einchecken und Bezug der Zimmer, Erholung in der Anlage
  • Abendessen im Freiluftrestaurant in der Hotelanlage
  • Übernachtung im Hotel Tanankoay, Bekopaka
kleines Tsingy de Bemaraha

kleines Tsingy de Bemaraha

kleines Tsingy de Bemaraha

eine Frau am Rande des kleinen Tsingy de Bemaraha
15. Tag

(So. 21.09.2008)

- Bekopaka - "Grande" Tsingy de Bemaraha - Bekopaka -
  • um 6.30 Uhr, nach dem Frühstück, Abfahrt mit den Jeeps zum Eingang des Nationalparkes "großes" Tsingy de Bemaraha, ca. 15 km nördlich von Bekopaka; Fahrt auf einer schlechten Piste bzw. off-road
  • nach ca. 1 Stunde Ankunft am Eingang des Nationalparkes, Anlegen der Kletterausrüstung und kurz vor 8 Uhr Beginn der Wanderung durch die "großen" Tsingys (sonniges Wetter, nur einzelne Wolken, aber relativ diesig):
    • zunächst Abstieg in eine enge Spalte zwischen zwei sehr hohen Felswänden; Wanderung. bzw. Klettern über Felsen und Leitern, tlw. mit Anseilen
    • stellenweise Durchgang bzw. Kriechen durch enge oder sehr niedrige Höhlen (Licht nur von Taschenlampen)
    • später ein schwieriger, steiler Aufstieg auf die Spitzen der ca. 30-40 m hohen Felsen: Klettern über künstlich angebrachte Stein-"Stufen" und Leitern an einer steilen Felswand, eingehackt und gesichert an einem Sicherungsseil - anstrengend und schwindelig
    • oben ein Fotostopp auf einer Aussichtsplattform: eine fantastische und überwältigende Landschaft um uns herum: unzählige Felsnadelspitzen wie ein Wald, dazwischen grüne Farbtupfer der einzelnen Bäume, die zwischen den Felsen einen Halt gefunden haben
    • Fortsetzung der Wanderung herauf und herunter durch die oberen Partien der Felsen, immer wieder grandiöse Aussichten, tiefe Abgründe und sehr scharfkantige Felsen
    • nach ca. 2 Stunden Wanderung Ankunft an einer großen Hängebrücke über einem tiefen Abgrund - Überquerung der Schlucht einzeln, danach wieder ein toller Aussichtspunkt
    • dann ein allmählicher Abstieg in die tieferen Partien: Holzstege, Leitern, tlw. Sicherungsseile, wieder durch Spalte zwischen engen und steilen Wänden und durch Höhlen
    • gegen 11 Uhr Ankunft in einem Waldstück zwischen den Felsen: Beobachtung einiger Braunlemuren, eine Eule und einige bunte Vögel
    • Rückkehr zu den vor dem Parkeingang wartenden Jeeps über eine Trockensavanne, hier Beobachtung zweier Sifaka-Lemuren; Ende der sehr anstrengenden aber spannenden Wanderung pünktlich um 12 Uhr, bei Temperaturen von ca. 40 Grad im Schatten
  • eine ca. viertelstündige Erholung am Parkplatz, Abgabe der Kletterausrüstung, dann Rückfahrt Richtung Bekopaka
  • nach ca. 3 km ein Mittagsrast und Picknick unter einem großen Mangobaum: ein leckeres Nudelsalat und Früchte als Überraschung unserer Reiseleiter; Siesta und verdiente Erholung im Schatten bis ca. 13.45 Uhr
  • Rückkehr zu unserer Bungalowanlage in Bekopaka gegen 14.15 Uhr, Aufenthalt in der Bar zum "Durstlöschen" (noch nie hat das Bier so gut geschmeckt)
  • den Rest des Nachmittags Aufenthalt in der Hotelanlage: Duschen, Erholen, Fotografieren eines Chamäleons; Abends sehr viel Dunst in der Luft, die Sonne verschwindet schon vor dem Sonnenuntergang
  • Abendessen im Freiluftrestaurant in der Hotelanlage
  • Übernachtung im Hotel Tanankoay, Bekopaka
großes Tsingy de Bemaraha

großes Tsingy de Bemaraha

großes Tsingy de Bemaraha

großes Tsingy de Bemaraha - eine Hängebrücke

großes Tsingy de Bemaraha

großes Tsingy de Bemaraha - ein Braunlemur

Bekopaka - Chamäleon
16. Tag

(Mo. 22.09.2008)

- Bekopaka - Belo sur Tsiribihina - Kirindy Forest Reservat -
  • nach dem Frühstück noch einige Fotos vom Chamäleon, dann Abfahrt (ca. 8 Uhr) zurück nach Süden auf der gleichen Piste, wie bei der Hinfahrt
  • Aufenthalt am Fluß Manambolo bei den "kleinen" Tsingys in Erwartung auf die Fähre, Fährenüberfahrt
  • Fortsetzung der Pistenfahrt nach Süden
  • nach ca. 25 km Fotostopp in einem typischen Dorf an einer Schule: erster Schultag, Schulgebäude (nur ein Raum) ziemlich ruiniert, nur drei Wände
  • Weiterfahrt zurück nach Belo sur Tsiribihina, Ankunft hier um ca.12.45 Uhr
  • Mittagpause in Belo bis 14.30 Uhr, Bummel durch den Ort und den Markt im Zentrum, dann ins Restaurant
  • Fahrt zum Fluß Tsiribihina auf einem anderen Wege (über kaum sichtbare Feldwege), als bei der Hinfahrt, so daß dann nur eine kurze Fährüberfahrt auf die andere Flußseite beim Dorf Tsimafana erforderlich ist (streckenmäßig aber ein Umweg)
  • nach der Fährüberfahrt ein kurzer Aufenthalt am anderen Ufer, dann Weiterfahrt nach Süden auf der schon bekannten Piste; viel Staub, Trockenwald, ab und zu einzelne Leute zu Fuß unterwegs
  • ca. 40 km südlich vom Fluß Tsiribihina Abzweig von der Hauptpiste nach Osten und Fahrt ca. 5 km in den Trockenwald hinein, bis zum Camp im Kirindy Forrest Reservat
  • Ankunft im Kirindy Camp (auch ein Deutsches Primaten-Forschungszentrum aus Göttingen) nach 17 Uhr; Verteilung und Bezug der im Wald stehenden rustikalen Hütten
  • um 18.30 Uhr Treffen zur Nachtwanderung durch den Trockenwald; zunächst Fahrt mit den Jeeps auf dem Weg 2 km weiter, dann Wanderung mit Taschenlampen durch den Wald auf schmalen Pfaden
  • Beobachtung einiger nachtaktiven Lemurenarten, u.a. die winzigen und schnellen Maus-Makis, Wiesellemuren, Lepi-Lemuren
  • Ende der geführten Wanderung wieder auf dem Hauptweg, dann Rückkehr zu Fuß zum Camp gegen 20.30 Uhr
  • anschließend Abendessen im Camp
  • Übernachtung in der Kirindy Lodge, Kirindy
am Fluß Manambolo

unterwegs nach Belo sur Tsiribihina - ein Dorf

unterwegs nach Belo sur Tsiribihina - Kinder vor einer Dorfschule

eine Frau am Fluß Tsiribihina

Nachtwanderung im Kirindy Forrest Reservat - ein Wiesellemur
17. Tag

(Di. 23.09.2008)

- Kirindy Forest Reservat - Baobab-Allee - Morondava -
  • Frühstück und Aufenthalt im Camp; ein Fossa im Abfall-Loch
  • gegen 9 Uhr Beginn der Wanderung durch den Kirindy Trockenwald in der Nachbarschaft des Camps:
    • zweistündige Wanderung auf schmalen Pfaden und "off-road" durch den Trockenwald, durch ein ausgetrocknetes Flußbett und durch einen Bambuswald
    • Beobachtung einiger Vogelarten (u.a. schwarze Papageien), Schmetterlinge und Lemurenarten (u.a. Braunlemuren, Sifaka-Lemuren)
  • Rückkehr zur Lodge gegen 11.30 Uhr und Aufenthalt hier bis zum Mittagessen; Beobachtung und Fotografieren von etwa einem Dutzend Rotstirnmakis, die in den Camp kommen und sich futtern lassen
  • um ca. 14.30 Uhr Abfahrt vom Kirindy Camp und Fahrt nach Westen zur Hauptpiste
  • anschl. Weiterfahrt auf der schon bekannten Piste nach Südwesten
  • Fotostopp an einem heiligen, großen Baobab, dann eine Pause an einem Souvenirladen (Holzschnitzereien) in einem Dorf
  • kurz vor der Baobab-Allee ein Absteher von der Hauptpiste nach Westen zu umschlungenen Zwiling-Baobabs (ca. 3,5 km entfernt)
  • Rückkehr zur Hauptpiste und Weiterfahrt zur Baobab-Allee (ca. 4 km), hier ein längerer Stopp (viele Touristen):
    • Fotos von einem grünen und einem grauen Chamäleon auf einem Strauch
    • Fotos der Baobabs bei der untergehenden Sonne
    • eine kurze Fahrt zu weiteren Baobabs; Fotos beim Sonnenuntergang (pünktlich um 18 Uhr)
  • Weiterfahrt nach Morondava; bereits vor der Stadt eine abenteuerliche Fahrt in absoluter Dunkelheit auf kaputter Straße; viele Fußgänger, Radfahrer, Zebus, unbeleuchtete Fahrzeuge
  • Ankunft im uns schon bekannten Strandhotel bei Morondava gegen 19.30 Uhr; Abendessen im Hotel
  • Übernachtung im Hotel Renala "Au Sable d'Or", Ifaty
Kirindy Forest Reservat - ein Braunlemur

Kirindy Forest Reservat - ein Braunlemur

ein Chamäleon am Rande der Baobab-Allee

Baobab-Allee beim Sonnenuntergang

Baobab-Allee beim Sonnenuntergang
18. Tag

(Mi. 24.09.2008)

- Morondava -
  • nach dem Frühstück, um ca. 9.20 Uhr ein fakultativer Ausflug mit Pirogen (Einbaum) zu den Mangroven (sonnig, keine Wolken am Himmel, angenehm warm):
    • Beginn des Ausflugs am Fluß Morondava, auf der dem Meer abgewandten Seite des Landzipfels, auf dem unser Hotel liegt
    • Fahrt auf dem Fluß Morondava bis zur Einmündung in den Fluß Kabatomena und in dessen Mündungsbereich in das Meer, dann den Kabatomena flußaufwärts
    • Beobachtung des Geschehens am und im Wasser: Fischer in ihren Pirogen, größere Segelschiffe, Gesänge der Fischer, die vom Fischfang im Meer zurückkommen
    • Beobachtung der Fauna: einige Eisvögel, Reiher im Wasser, Krabben, winzige springende Fische im Schlamm
    • Ausstieg und ein kurzer Spaziergang durch die Mangroven (nur kleine Pflanzen)
    • Überfahrt zum gegenüberliegenden Ufer von Kabatomena und Besuch eines idyllisch gelegenen Fischerdorfes der Sakalava-Volkes (Holzhütten, Kirche, Bau von Schiffen, Kokospalmen)
    • Rückfahrt zur Anlegestelle und kurz vor 12 Uhr Rückkehr ins Hotel; Freizeit
  • gegen 12.30 Uhr ein kleines Mittagessen im Hotel
  • ab ca. 14 Uhr Spaziergang am weitläufigen Strand, Erholung, Sonnen (Aufenthalt am Strand bis ca. 17 Uhr, später Fotos beim schönen Sonnenuntergang)
  • Abendessen im Hotelrestaurant
  • Übernachtung im Hotel Renala "Au Sable d'Or", Ifaty
Morondava - Fischerboote im Morondava-Fluß

Fluß Kabatomena

ein Fischerdorf bai Morondava

ein Fischerdorf bai Morondava
19. Tag

(Do. 25.09.2008)

- Morondava -
  • spätes und gemütliches Frühstück um 9 Uhr; sehr schönes, wolkenloses Wetter
  • um 10.30 Uhr Spaziergang vom Hotel ins Zentrum von Morondava (ca. 20 Min.) und Bummel durch die Stadt und durch den weitläufigen Markt (teilweise in Markthallen); viele Fotoaufnahmen
  • Rückkehr ins Hotel gegen 13 Uhr; kurze Erholung, kleiner Mittagssnack
  • nachmittags ca. 2,5stündiger Aufenthalt am Strand (bis ca. 16.30 Uhr), Sonnen, Faulenzen und Erholung; sonnig, wolkenlos und warm aber windig; sehr viele Segelboote am Horizont, die vom Fang ins Fischerdorf zurückkehren
  • Rest des Abends in der Hotelanlage, gegen 20 Uhr Abendessen im Hotelrestaurant
  • gegen 23 Uhr Fahrt mit einigen Reisegenossen und dem Hotelbesitzer (auf seine Einladung) in die neue, noble Diskothek "Laka Mafana" ("Weiße Piroge"), tlw. auch malagassische Musik, aber wenig los; Aufenthalt bis ca. 2 Uhr
  • anschl. Fahrt in die zweite Disco in Morondava - "Aqualimba", in der Nähe des Hotels; einfachere Diskothek, mehr einheimische Jugendliche, mehr malgassische Musik
  • Rückkehr ins Hotel gegen 3 Uhr
  • Übernachtung im Hotel Renala "Au Sable d'Or", Ifaty
Morondava - im Zentrum

Morondava - im Zentrum

Morondava - im Zentrum
20. Tag

(Fr. 26.09.2008)

- Morondava -
  • ab ca. 9.30 Uhr ein spätes und gemütliches Frühstück; weiterhin sonniges und wolkenloses Wetter
  • um 11 Uhr eine Pirogenfahrt als Überraschungsgeschenk des Hotels:
    • Beginn der Fahrt am Strand vor dem Hotel
    • Fahrt zunächst über das Meer nach Süden, parallel zum Strand (um eine langgezogene Sandbank herum), dann in die Mündung des Flußes Kabatomena hinein und den Fluß aufwärts; Beobachtung des Geschehens am Fluß und an den Ufern
    • kurzer Landgang (Besuch einer Familie, die Krokodile züchtet; der Hausherr ist aber abwesend und die Krokodile nicht zu finden)
    • nach ca. 1,5 Stunden Rückkehr ins Hotel
  • anschl. kleiner Mittagssnack und Aufenthalt in der Hotelanlage
  • gegen 14.30 Uhr Spaziergang durch den Stadtteil in der Nähe des Hotels (bis zur Mündung des Kabatomena-Flußes), dann Aufenthalt am Strand: Sonnen, Faulenzen, Erholen (bis ca. 17.30 Uhr)
  • Fotoaufnahmen des Sonnenuntergangs am Strand, dann Koferpacken etc
  • um 19.30 Uhr das Abschieds-Abendessen im Hotel; dabei ca. einstündige Vorführung der Musik, Lieder und Tänze der Region durch unsere Pirogenführer und Hotelbedienstete (sehr interessant)
  • Übernachtung im Hotel Renala "Au Sable d'Or", Ifaty
ein Schiff im Morondava-Fluß


eine Frau im Fischerdorf bei Morondava


Morondava - Sonnenuntergang am Strand
21.-22. Tag

(Sa. 27.09.2008)
(So. 28.09.2008)

- Morondava - Antananarivo - Paris - Düsseldorf -
  • nach dem Frühstück ein kurzer Spaziergang am Strand; wolkenloses Wetter
  • gegen 10 Uhr Abfahrt mit drei Autos vom Hotel und Fahrt durchs Zentrum zum Flughafen in Morondava
  • der planmäßige Abflug (11.35 Uhr) um fast 1,5 Stunden verspätet; langes Warten aber dann ein schnelles Einchecken und rasche Abfertigung ohne Sicherheitskontrollen etc.
  • Abflug der ATR 42-500 der Air Madagascar um 12.50 Uhr und ein knapp einstündiger Flug nach Antananarivo, Landung um 13.40 Uhr; Flug über grüne Landschaften bei Morondava, dann Gebirge und überall rötliche Erde, wenig Vegetation
  • am Flughafen in Antananarivo sehr schnelle Gepäckausgabe (ca. 15 Min), dann ein längeres Warten auf die Reiseleiterin
  • Transfer mit drei Autos nach Antananarivo, dabei unterwegs ein Halt auf einem riesigen Kunsthandwerkmarkt (über 100 Stände) am Rande der Hauptstadt, inmitten der Reisfelder; ca. einstündiger Rundgang durch den Markt
  • um 15.45 Uhr Weiterfahrt ins Zentrum und eine Rundfahrt durch Antananarivo:
    • Fahrt am Präsidentenpalast und am See Lac Anosy vorbei
    • halbstündiger Shopping in einem Maki-Shop auf einem der Hügel im Zentrum (madagassische Marken-T-Shorts und Vanilie)
    • Fahrt zu einem hoch über der Stadt gelegenen Aussichtspunkt in der Nähe des Königinnen-Palastes (geschlossen wegen Restaurierungsarbeiten); schöne Aussicht auf die westlichen Stadtteile beim sonnigen Wetter
    • kurze Fahrt (einige Dutzend Meter) zu einem anderen Aussichtspunkt neben dem ersten Gerichtsgebäude und dem ehem. Palast des Ministerpräsidenten; Panorama-Ausblick auf den Ostteil der Stadt
    • Fahrt von den Hügeln herunter ins Zentrum, über die Prachtstraße zum alten Hauptbahnhof, kurze Fotopause kurz vor dem Sonnenuntergang; Rushour, viele Staus auf den Straßen
  • Transfer zum Nobel-Hotel Colbert (?) im Zentrum zum Umpacken und Umziehen (2 Zimmer angemietet, ca. 1 Stunde Aufenthalt)
  • gegen 19 Uhr Transfer zum intern. Flughafen; verstopfte Straßen, langsames Fortkommen; am Flughafen eine schnelle und unkomplizierte Abfertigung, dann Aufenthalt in einem Restaurant, Abschied von unserer netten Reiseleiterin Seheno
  • um 22 Uhr Abflug der Boeing 767 der Air Madagascar nach Paris; nach ca. 10 St 50 Min Flug Landung um 7.50 Uhr Ortszeit auf dem Charles de Gaulle Flughafen
  • ca. 6stündiger Aufenthalt auf dem Flughafen in Erwartung auf den Anschlußflug nach Düsseldorf
  • um 13.45 Uhr Abflug mit der Air France Regional (Fokker 100), um 14.35 Uhr Landung in Düsseldorf
Morondava - ein Schmetterling

Landschaft beim Anflug auf Antananarivo

Blick auf Antananarivo

Reisfelder bei Antananarivo

Antananarivo - Gebäude auf einem der Hügel im Zentrum

Blick auf Antananarivo von einem Aussichtspunkt


Madagaskar 2008: meine "best of" - Liste

Bilder zum Tagebuch   1. Wanderungen im Felsnadelspitzenwald in Tsingy de Bemaraha

Bilder zum Tagebuch   2. Wanderungen im Isalo Nationalpark

Bilder zum Tagebuch   3. Landschaften an der Baobab-Allee

Bilder zum Tagebuch   4. Zugfahrt von Fianarantsoa nach Tolongoina und anschließende Wanderung

Bilder zum Tagebuch   5. Lemurenbeobachtung im Anja Naturreservat



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