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Z u s a m m e n f a s s u n g
1.-2. Tag

(So. 01.04.2012)
(Mo. 02.04.2012)

- Frankfurt/M. - Muscat - Chennai (Madras) - Muttukadu -
TAMIL NADU
  • um 14.45 Uhr Abflug aus Frankfurt mit Oman Air (Airbus A330-300) und nach ca. 6 Stunden Landung in Muscat (Oman)
  • am Sonntag um 2 Uhr nachts Weiterflug mit Oman Air (Boeing 737-800) nach Chennai (Madras); Landung kurz vor 7 Uhr Ortszeit
  • Transfer ins Strandhotel in Muttukadu (südlich von Chennai)
  • gegen 10 Uhr Bezug der Hotelzimmer; Erholung, Spaziergänge am Strand (Badeverbot) bis zu einem Fischerdorf; Faulenzen
  • Abendessen im Hotelrestaurant
  • Übernachtung im Hotel MGM Beach Resort, Muttukadu
Strand an der Koromandelküste bei Muttukadu

ein Fischer am Strand von Muttukadu
3. Tag

(Di. 03.04.2012)

- Muttukadu - Kanchipuram - Mahabalipuram (Mamallapuram) - Muttukadu -
TAMIL NADU
  • gegen 8 Uhr beim sonnigen Wetter Abfahrt vom Hotel und ca. zweistündige Fahrt nach Kanchipuram (zunächst nach Süden parallel zur sog. Koromandelküste bis Mahabalipuram, dann ins Landesinnere nach Nordwesten; ländliche Gegend)
  • Besichtigungen in Kanchipuram, einer der ältesten Städte Südindiens und eines der sieben heiligen Orte des Hinduismus:
    • Varadharaja-Perumal-Tempel aus dem 11.-16. Jh, der dem Gott Vishnu geweiht ist
    • Ekambaresvara-Tempel, erbaut 1509 zu Ehren Shivas; viele Besucher und Pilger, da dort gerade ein Tempelwagenfest stattfindet
    • Kailasanatha-Tempel aus dem 7. Jahrhundert (dem Gott Shiva geweiht); überwiegend aus Sandstein bestehender Tempel, eines der herausragendsten Beispiele der frühen hinduistischen Tempelbaukunst im südindischen Dravida-Stil
    • anschließend Besuch eines kleinen Seidenweberei-Familienbetriebes in einem Privathaus im Zentrum der Stadt
  • gegen 14 Uhr Rückfahrt Richtung Mahabalipuram auf dem gleichen Wege
  • vor 16 Uhr Ankunft in Mahabalipuram (Mamallapuram; Zentrum der Steinmetzkunst) an der Küste des Golfs von Bengalen; hier weitere Besichtigungen:
    • Pancha Rathas - 5 monolitische Miniatur-Tempel in Tempelwagen-(=Ratha)-form im dravidischen Baustil aus der Pallava-Dynastie im 7. Jh. (Dharmaraja Ratha, Bhima Ratha, Arjuna Ratha, Nakula-Shadeva-Ratha, Draupadi Ratha)
    • Shore-Tempel (Ufertempel) aus dem 8. Jh. (Pallava-Dynastie)
    • Felsrelief Arjuna's Penance ("Arjunas Buße" bzw. "Herabkunft der Ganga"), 15 Meter lang
    • Pancha Pandava Mandapam - unvollendete Säulenhalle
  • nach 18 Uhr Rückkehr ins Hotel
  • Übernachtung im Hotel MGM Beach Resort, Muttukadu
Varadharaja-Perumal-Tempel in Kanchipuram

Pilger im Kailasanatha-Tempel in Kanchipuram

vor dem Kailasanatha-Tempel in Kanchipuram

5-Rathas-Tempel (Pancha Rathas) in Mahabalipuram

Shore-Tempel in Mahabalipuram
4. Tag

(Mi. 04.04.2012)

- Muttukadu - Mahabalipuram (Mamallapuram) - Pondicherry (Puducherry) -
TAMIL NADU
  • gegen 8 Ahr Abfahrt vom Hotel und Fahrt nach Süden; sonniges, warmes Wetter
  • Zwischenstopp in Mahabalipuram und ein erneuter Besuch der Reliefwand "Arjunas Buße" (jettzt von der morgendlichen Sonne angestrahlt) sowie einiger benachbarten kleinen Tempel auf dem Felsenhügel:
    • Krishna Mandapam Höhlentempel - Höhle mit Reliefs aus der Krishna-Legende, 7. Jh.
    • Ganesha-Schrein (Ganesha Ratha)
    • Varaha-Höhlentempel
    • "Krishnas Butterkugel" (Butter Ball) - ein riesiger Felsbrocken in Kugelform
  • gegen 9.30 Uhr Weiterfahrt nach Süden parallel zur Küstenlinie der Koromandelküste; ca. eine Stunde später Fahrt u.a. über eine große Brücke am Rande des Odiyur-Sees (eine große Lagune direkt an der Meeresküste)
  • kurz danach ein Photostopp an einer weiteren großen Lagune bei Thazhankadu - große Salzgewinnungsanlagen (Salinen), Beobachtung des Salzabtranportes
  • unterwegs Reisfelder, Kokospalmen, kleine Dörfer, kleine Hindu-Dörftempel
  • gegen 11 Uhr Einreise in den Distrikt Puducherry (eine der vier Exklaven des Unionsterritoriums Puducherry (eine an der Westküste, drei an der Ostküste), das ein polit. Sonderstatus besitzt - ehem. franz. Besatzungen) und kurz danach Fahrt nach Westen zum Dorf Auroville (wieder außerhalb des Puducherry-Distriktes)
  • unterwegs en kurzer Stopp an einem malerischen Hindu-Sakralort im Dorf Kuilapalayam, der dem Gott Shiva und seiner Frau Kali geweiht ist
  • gegen 11.45 Uhr Ankunft am Besucherzentrum von Auroville (eine 1968 von der Mirra Alfassa nach der Idee ihres Mannes, des Philosophen und Guru Sri Aurobindo gegründete Kommune, in der zurzeit ca. 2100 Einwohner aus 43 Ländern jenseits religiöser und kultureller Grenzen zusammenleben)
  • Spaziergang durch die ausgedehnten Parkanlagen zum Martimandir, dem spirituellen Zentrum der Gemeinschaft (ca. 30 m hoher und 36 breiter kugelförmiger Bau bedeckt mit goldbeschichteten Platten; nur ein Blick von Außen möglich)
  • danach Freizeit: Rückkehr zum Besucherzentrum, Besichtigung der Ausstellung, Kaffepause
  • nach 13 Uhr Weiterfahrt in die Stadt Puducherry (früher: Pondicherry), die Hauptstadt des gleichnamiges Unionsterritoriums und Distrikts, an der Küste gelegen
  • um 13.30 Uhr Ankunft am Hotel, Einchecken und Freizeit bis 15.15 Uhr
  • anschl. Fahrt ins Zentrum und Stadtrundgang mit Besichtigungen:
    • Besuch der Markthallen in der Altstadt (mit einem großen Blumenmarkt, die Blüten werden in großen Mengen als Tempel- oder Haarschmuck genutzt)
    • anschließend Spaziergang durch eine Hauptgeschäftsstraße, am hinduistischen Sri Manakula Vinayagar Tempel vorbei bis zum französischen Viertel
    • Gang durch das französische Viertel mt schönen Kolonialhäusern und Besuch des 1926 gegründeten Sri Aurobindo Ashrams (Hauptgebäude der Gemeinschaft, wo sich die früheren Wohnräume und das gemeinsame Grabmal der beiden Gründer befinden)
    • Bummel entlang der Uferpromenade (Goubert Avenue) vorbei u.a. am alten Leuchtturm bis zur Gandhi-Statue, später Fahrt an der Kirche Notre Dame des Anges im weiterem Verlauf der Promenade
  • kurz vor 18 Uhr kurze Rückfahrt ins Hotel
  • Übernachtung im Hotel Annamalai International, Pondicherry
Reliefwand (Arjunas Buße) in Mahabalipuram

Salinen bei Thazhankadu

Shiva-Statue im Dorf Kuilapalayam

Martimandir in Auroville

Blumenhändler auf dem Markt von Puducherry

Verkäuferin auf dem Markt von Puducherry

eine Geschäftsstraße in Puducherry

ein Zuckerwatteverkäufer auf er Strandpromenade von Puducherry
5. Tag

(Do. 05.04.2012)

- Pondicherry - Chidambaram - Kumbakonam - Thanjavur (Tanjore) -
TAMIL NADU
  • nach dem Frühstück, gegen 8.30 Uhr Abfahrt zur Weiterreise Richtung Süden; sonnig und warm
  • zunächst noch Fahrt durch den Distrikt Puducherry - dichter morgendlicher Verkehr (viele Motorräder und Mofas)
  • südlich von Puducherry Fahrt über eine große Brücke über den heiligen Fluß Chunnambar, der gleich dahinter in den Golf von Bengalen mündet
  • kurz danach, gegen 9 Uhr ein Fotostopp im Ort Thavallakupam an einer jährlichen Prozession zum Gedenken an den Geburtstag des Kriegsgottes Murugan (der 2. Sohn von Shiva) und an seinen Sieg über den Dämon Surapadman (Thaipusam-Fest) - Musiker, Tänzer und ein geschmückter Wagen mit der Statue von Murugan
  • Fahrt durch eine ländliche Gegend - viele Felder, zahlreiche Kokospalmen; in der Stadt Cuddalore eine große Brücke über den Fluß Gadilam
  • gegen 10.30 Uhr eine ca. 30minütige Pause am Fluß Vellar - Vorbereitungen zu einem weiteren Thaipusam-Fest auf einer Wiese - viele Dorfbewohner, Musikanten, mehrere Prozessionswagen, ein Junge mit der von einem Mini-Speer durchgestochenen Zunge tanzt sich in die Ohnmacht, etc
  • kurz nach 11 Uhr Ankunft in der Stadt Chidambaram
  • bis ca. 12.15 Uhr Besichtigung des Nataraja-Tempels mit den Reliefs des tanzenden Shivas (ab dem 12. Jh., eine der heiligsten Stätten der Shivaiten in Süd-Indien): Rundgang durch das Tempelgelände mit dem Tempelteich und den Gopurams, Besuch der Haupthalle (Chit Sabha und Kanaka Sabha) und Beobachtung der dreimal täglich stadtfindenden rituellen Waschungszeremonie (Puja) des Shiva-Lingams (das Hauptheiligtum in den Shiva-Tempeln) durch die Brahmanen (fünffache Waschung - mit heiligem Tempelwasser aus dem Tempelteich, frisch gemolkenem Milch der Tempelkuh, Honig, Sandelholzpaste und Kokosmilch; mythische Atmosphäre; Fotoverbot im Tempel)
  • Weiterfahrt nach Westen und anschließend nach Südwesten ins Landesinnere, unterwegs auch wieder Thaipusam-Prozessionen
  • gegen 12.15 Uhr Pause in einem kleinen Straßendorf bei Sakkangudi, Spaziergang entlang der Straße: ca. 15-20 stroh- bzw. palmblattgedeckte Lehmhütten, Kochstellen draußen
  • kurz danach wieder eine längere Pause an einer Thaipusam-Prozession - hier mehrere sich selbst kasteiende Männer mit sehr langen Speeren, die die Wangen durchbohren (Kadavi-Träger); sie marschieren mitten auf der Straße und tanzen sich in den Trance bis zur Ohnmacht, Frauen waschen ihnen die Füße und beten sie an; weitere Männer mit bis zu 15 kg schweren Altaren, die auf die Schultern gelegt werden und sich mit spitzen Metallstangen und Haken in den Oberkörper einbohren
  • anschl. Weiterfahrt - unterwegs jetzt viele große Lehmöfen der Ziegelbrennereien, Erdnüsse mitten auf der Straße zum trocknen ausgelegt; viele kleine Dörfer, kitschig bunte Hindu-Dorftempel und Statuen der Gottheiten, Reisfelder
  • gegen 14.20 Uhr bei Anaikarai Durchquerung des breiten, von den Westghats kommenden Kaveri-Flusses, der in einem breit gefächerten Delta in den Golf von Bengalen mündet (heiliger Fluß der Hindus, bezeichnet als Ganges des Südens)
  • ca. 5 Minuten später ein kurzer Photostopp im Ort Thirupananthal - ein alter, kunstvoll verzierter, holzerner Tempelwagen vor einem Tempel
  • nach 15 Uhr Ankunft im Ort Kumbakonam und Besichtigung des alten Airavateshvara-Tempels im Stadtteil Darasuram (Shiva-Heiligtum aus dem 12. Jh. - Chola-Dynastie); Tempel aus dem Granit, viele Fassadenfiguren aus schwarzem Basalt
  • gegen 16.10 Uhr Weiterfahrt nach Thanjavur (Tanjore) im Südwesten
  • um 17.15 Uhr Ankunft am Hotel, das einige Kilometer außerhalb der Stadt Thanjavur an einem der Seitenarme des Kaveri-Flusses gelegen ist
  • Übernachtung im Hotel Ideal River View Resort, Thanjavur (Tanjore)
Thavallakupam - Prozession zum Gedenken an den Geburtstag des Kriegsgottes Murugan

unterwegs zwischen Puducherry und Chidambaram

Thaipusam-Fest am Fluss Vellar - ein Junge mit einem Mini-Speer im Mund, der die Zunge durchsticht

Chidambaram - der nördliche Gopuram im Nataraja-Tempel

ein Straßendorf bei Sakkangudi

Sakkangudi - ein Kadavi-Träger bei der Thaupusam-Prozession mit einem langen Speer durch den Mund

Sakkangudi - ein Kadavi-Träger bei der Thaupusam-Prozession mit einem Gestell auf den Schultern, das sich mit den Haken in die Haut einbohrt

Sakkangudi - ein Kadavi-Träger bei der Thaupusam-Prozession mit einem langen Speer durch den Mund

Kumbakonam - Airavateshvara-Tempel
6. Tag

(Fr. 06.04.2012)

- Thanjavur (Tanjore) -
TAMIL NADU
  • gegen 8.30 Abfahrt vom Hotel und eine ca. halbstündige Überfahrt ins Zentrum von Thanjavur (im Mündungsdelta des Kaveri-Flusses gelegen, vom 9. bis zum 11. Jahrhundert die Hauptstadt des bedeutenden Chola-Reiches)
  • Besichtigung des dem Gott Shiva gewidmeten Brihadisvara-Tempels (erbaut zwischen 1003 und 1010; 240 x 120 m großes Tempelgelände) - Höhepunkt der mittelalterlichen hinduistischen Tempelbaukunst im südindischen Dravida-Stil; der über 60 m hohe Vimana im Zentrum des Tempels beherbergt einen ca 3,5 hohen Linga aus geschliffenem Basalt
  • Rundgang durch die Tempelanlage bis 11.15 Uhr, dann kurze Fahrt zum Stadtpalast von Thanjavur (Maratha-Palast) aus dem 16. Jh.
  • Rundgang durch die Kunstgalerie im Stadtpalast, die zahlreiche Skulpturen der hinduistischen Gottheiten beherbergt
  • Aufgang auf den spitzen Turm des Stadtpalastes, schöner Rundblick von oben auf die Stadt
  • Besuch eines großen staatlichen Souvenirgeschäftes gegenüber dem Stadtpalast
  • gegen 13 Uhr eine kurze Überfahrt zu einem kleinen Handwerksbetrieb, in den Bronzefiguren hergestellt werden: Demonstration und Erklärung des Herstellungsprozesses sowie Kaufgelegenheit
  • gegen 14 Uhr Rückkehr ins Hotel und Freizeit: Faulenzen und Erholung nach den Strapatzen der vergangenen Tage in der sehr schönen und ruhig am Fluß gelegenen Hotelanlage mit einem großen Garten
  • Abendessen im Hotelrestaurant am Fluß (im Freien) bei Klängen der traditionellen indischen Live-Musik (Sitra und Tabla-Pauken)
  • Übernachtung im Hotel Ideal River View Resort, Thanjavur (Tanjore)
Thanjavur - Brihadisvara-Tempel

Thanjavur - Brihadisvara-Tempel

Thanjavur - ein Priester im Brihadisvara-Tempel

Thanjavur - Blick vom spitzen Turm des Stadtpalastes (Maratha-Palastes) auf den Eingangsbereich und die Stadt
7. Tag

(Sa. 07.04.2012)

- Thanjavur (Tanjore) - Tiruchirappalli (Trichy) - Srirangam - Madurai -
TAMIL NADU
  • Abfahrt gegen 8.30 Uhr, schwül-heiß und anfangs ziemlich bewölkt
  • Fahrt über das Stadtzentrum von Thanjavur, an dem gestern besuchten Brihadisvara-Tempel vorbei und dann weiter nach Südwesten, später nach Westen
  • Fotostopp: Bauern beim Ernten und Sieben von Kichererbsen
  • östlich des Zentrums der Milionen-Stadt Tiruchirappalli (Trichy) ein Absteher ca. 3 km nach Norden in die Stadt Srirangam auf der anderen Seite des heiligen Flusses Kaveri
  • ab ca. 10.45 Uhr Besuch einer Toten-Kultstätte - der Bestattungsstelle am Fluß Kaveri, wo die zu Hause verbrannte Asche der Toten in den heiligen Fluß geworfen wird (nur sehr wenig Wasser im Fluß, weiter Weg durch das trockene Flußbett zum Wasser, badende Gläubige; am Ufer ein kleiner Tempel, ein Tempelelefant, der die opfernden Gläubigen mit dem Russel segnet; Brahmanen, die die Opfergaben vorbereiten)
  • Aufenthalt bis ca. 11 Uhr, dann ein kurzer Besuch bei Vorbereitungen zu einer Hochzeitszeremonie im Nachbargebäude; Kostprobe eines traditionellen, sehr süssen und zehflüssigen Kokos-Getränkes
  • anschließend eine kurze Weiterfahrt zum Tempel Sri Ranganathaswamy, der dem Gott Vishnu geweiht ist
  • von 11.15 Uhr bis 12.30 Uhr Besichtigung des Tempels (ausgebaut und erweitert vom 10. bis 16. Jahrhundert, eines der herausragendsten Beispiele des dravidischen Baustils der hinduistischen Tempel); ein Komplex auf einer Fläche von 960 x 825 m, viele Säulenhallen und Innenhöfe, viele Gläubige, Hektik und Trubel; Zugang für Nicht-Hindus nur bis zum vierten Tor, Blick vom Dach auf den Tempelkomplex mit insg. 21 Gopurams und 7 konzentrischen Mauerringen; sehr heiß und sonnig
  • nach der Besichtigung Rückfahrt nach Trichy, unterwegs ein kurzer Fotostopp an einem Tempelteich in Srirangam
  • Fahrt östlich an Trichy vorbei und dann ca. 140 km nach Süden bis Madurai; sanftes Gebirge, leichte Serpentinen, sehr grüne Landschaft, viele Kokospalmen, die die Landschaft dominieren
  • gegen 15 Uhr Ankunft am nordöstlichen Stadtrand von Madurai und Rundgang durch einen Blumen-Großhandelsmarkt bei sengender Hitze
  • nach einer kurzen Weiterfahrt gegen 15.30 Uhr Ankunft im Hotel Fortune Pandiyan; Einchecken, Zeit zum Frischmachen
  • um 16.15 Uhr Abfahrt ins Stadtzentrum von Madurai (ca. 1 Mio. Einw., eine der ältesten Städte Südasiens)
  • Besichtigung des Sri-Minakshi-Sundareshwara-Tempels aus dem 12.-17. Jh. (geweiht der Minakshi (eine lokale Erscheinungsform der Göttin Parvati) und ihrem Gatten Sundareshwara (Shiva), sehr weitläufiger Tempelkomplex mit über 6 Hektar Fläche und 12 Gopurams, die mit üppigem und bunt bematem Figurenschmuck ausgestattet sind; reich verzierte 1000-Säulen-Halle und weitere Hallen, bunte Deckenbemalung; Bäume mit aufgehängten Kinderwunsch-Schaukeln; sehr viele Gläubige (Tempelkomplex darf nur barfuss - also im Gegensatz zu anderen Tempeln auch ohne Socken - betreten werden)
  • kurz vor 19 Uhr Rückkehr ins Hotel
  • Abendessen im Hotelrestaurant
  • Übernachtung im Hotel Fortune Pandiyan, Madurai
eine Bäuerin in der Nähe von Tirumalaisamudram

Srirangam - ein segnender Elefant im Tempel in der Nähe der Bestattungsstelle

Srirangam - Trocknen der Kleider am heiligen Fluß Kaveri

Srirangam - Blick auf die Gopurams und Dächer des Tempels Sri Ranganathaswamy

Madurai - auf dem Blumen-Großhandelsmarkt

Madurai - der südliche Gopuram des Sri-Minakshi-Sundareshwara-Tempels (Innenhofseite)

Madurai - im Inneren des Sri-Minakshi-Sundareshwara-Tempels
8. Tag

(So. 08.04.2012)

- Madurai - Thekkady -
TAMIL NADU - KERALA
  • Ostersonntag; nach dem Frühstück gegen 8.30 Uhr Fahrt ins Zentrum von Madurai
  • Fotostopp und tlw. Rundgang am großen Tempelteich Mariamman Theppakulam aus dem 17. Jh. im Südosten der Stadt (ca. 300 x 300 m, 3,5 km vom Minakshi-Tempel gelegen)
  • Fahrt zum Thirumalai Nayak Palast in der Nähe des Minakshi-Tempels, im östlichen Teil der Altstadt
  • bis ca. 10 Uhr Besichtigung des in 1636 unter der Herrschaft des Nayak-Herrschers Tirumalai erbauten Palastes: 75 x 52 m großer Innenhof, Haupthalle mit dem Königsthron, Tanzhalle (königliches Auditorium), Ausstellung der Skulpturen versch. Gottheiten und anderer Kunstobjekte
  • kurze Weiterfahrt bis in die Nähe des Minakshi-Tempels, Besuch eines staatlichen Textil- und Souvenir-Geschäftes gegenüber dem nördlichen Eingangsgopuram des Tempels; Blick auf das Tempelgelände vom Dach des Geschäftes, Einkaufen
  • bis ca. 11.30 Uhr indiv. Rundgang an den Außenmauern um den Tempelkomplex herum (heute bleibt der Tempel wegen einer Pilgerfahrt zum anderen Ort für alle Besucher geschlossen): vier hohe und reichlich mit bunten Gipsfiguren verziehrte Eingangs-Gopurams, viele Leute auf den Straßen, ein Hochzeitspaar
  • anschl. Gang zum Parkplatz und gegen 11.45 Uhr Abfahrt von Madurai
  • Fahrt nach Westen, dann nach Südwesten durch eine ländliche Gegend, geprägt von Kokospalmen; am Horizont Berghänge des Westghats-Gebirges
  • kurzer Fotostopp an einem Reisfeld, auf dem gerade junge Stecklinge gepflanzt werden
  • gegen 12.45 Uhr Fotostopp und eine kurze Besichtigung einer dörflichen Ziegelsteinbrennerei
  • Fahrt auf den Serpentinen hinauf (Westghats-Gebirge), gegen 15.30 Uhr Grenze des Bundesstaates Kerala ("Land der Kokospalme"), ca. 15 Minuten später Ankunft am Hotel Tree Top im kleinen Ort Thekkady, ca. 1000 m hoch gelegen
  • Einchecken, Erholen im Hotel (unsere 5-köpfige Gruppe bekommt eine 5-Zimmer-Villa mit schönen Gemeinschaftsräumen zur Verfügung)
  • gegen 18 Uhr kurze Fahrt zum Kadathanadan Kalari Centre in Thekkady und Besuch einer traditionellen Kampfübungen-Vorführung (Kalarippayattu-Kämpfe - eine alte, rein indische Kampfkunst, die vor Jahrhunderten in Kerala entstanden ist), Dauer ca. 1 Stunde
  • Abendessen in einem kleinen, netten Restaurant Bamboo Cafe in der Hotelnähe (wegen der sehr hohen Konzessionsgebühren für den Alkoholausschank wird das Bier "heimlich" in Teekannen serviert und aus Tassen getrunken)
  • Übernachtung im Hotel Tree Top, Thekkady
Madurai - Tempelteich Mariamman Theppakulam

Madurai - Innenhof des Thirumalai Nayak Palastes

Madurai - der südliche Gopuram des Sri-Minakshi-Sundareshwara-Tempels

Madurai - Männer vor dem Sri-Minakshi-Sundareshwara-Tempel

Reisfelder bei Madurai

ein Wasserfall bei Uthamapalayam
9. Tag

(Mo. 09.04.2012)

- Thekkady - Periyar Nationalpark - Thekkady -
KERALA
  • um 16.45 Uhr Treffen vor dem Hotel und Fahrt zum Eingang des Periyar Nationalparks und Tierschutzgebietes (777 qkm großes Tierschutzgebiet mit 350 qkm großem Nationalpark (seit 1982), um den 1895 zum Stausee gestauten Fluß Periyar gelegen; beherbergt auch Tiger und Elephanten, nur ein kleiner Teil für Touristen zugänglich)
  • bereits in der Parkplatznähe einige Languren in den Bäumen; kurzer Fußweg zum Startpunkt der Wanderung; sonnig und wolkenlos
  • ab ca. 7 Uhr eine ca. zweistündige Wanderung durch den Nationalpark (Beginn an einem der zahlreichen Seitenarme des Periyar Stausees - schöne Morgenstimmung, feuchte und trockene Wiesen, Wald, sanfte Hügel des Westghats; sehr viele Frösche, einige Languren (Bartaffen), ein Hirschferkel (Fleckenkantschil - mouse-deer); ein zusätzlicher Umweg, um von anderen Wanderern gesehene Elephanten zu sehen, leider sind sie schon weg)
  • gegen 9.30 Uhr Rückkehr ins Hotel, anschließend ein ausgiebiges Frühstück
  • danach gegen 11.30 Uhr Fahrt zu einem Gewürzgarten nördlich von Thekkady (in Kumily)
  • bis ca. 13 Uhr Rundgang durch die Anlage mit verschiedenen Pflanzen, Bäumen und Blumen; Erklärungen zu verschiedenen hier wachsenden Planzen und zu deren Verwendung (u.a. Jackfruit, Ananas, Avocado, Kaffee, Kakao, Pfeffer, Curry-Baum, Kardamom, Zimt-Baum, Kurkuma, Muskatnuss, Gewürznelken-Baum, Piment, Vanille, Henna, Kautschuk-Baum)
  • anschließend Rückkehr nach Thekkady und Besuch eines Gewürzladens, in dem man die vorher gesehenen Gewürze kaufen kann
  • Rückkehr ins Hotel, kurzer individueller Spaziergang ins Zentrum von Thekkady, Besuch einiger Souvenirgeschäfte
  • gegen 14.30 Uhr erneute Fahrt zum Periyar Nationalpark zur Anlegestelle der Ausflugsschiffe
  • am 15.30 Uhr ein ca. 1,5-stündiger Schiffsausflug auf einem der zahlreichen Seitenarme des Periyar-Stausees; zwischenzeitlich stark bewölkt und am Wasser ziemlich frisch
    • Beobachtung der Landschaften (hügeliges, bewaldetes Gelände mit kleinen Wiesen, stellenweise viele abgestorbene, aus dem Wasser herausragende Baumstämme) und der Tierwelt am Ufer des Stausees (u.a. Reiher, Kormorane, Adler, viele Gauren (eine Rinderart), Sambar-Hirsche, drei Elephanten, Wildschweine, Affen)
  • Rückfahrt ins Hotel, Abendessen im gleichen Restaurant, wie gestern
  • Übernachtung im Hotel Tree Top, Thekkady
Periyar N.P. - ein Langur

Periyar N.P. - am Rande des Periyar-Stausees

im Kräutergarten bei Thekkady - eine geöffnete Muskatnussfrucht

Periyar N.P. - Schiffsausflug auf dem Periyar-Stausee

Periyar N.P. - wildlebende Elefanten

Periyar N.P. - Gauren
10. Tag

(Di. 10.04.2012)

- Thekkady - Alappuzha - Backwaters -
KERALA
  • morgens ziemlich bewölkt und neblig, etwas Regen; Abfahrt gegen 8.30 Uhr und Fahrt durch die Westghats Richtung Westen
  • kurz danach tauchen auf den sanften Hügeln die ersten Teeplantagen auf; das Wetter bessert sich
  • gegen 9 Uhr Halt an einer Teefabrik: Connemara Tea Factory
  • bis ca. 9.45 Uhr eine geführte Besichtigung der Teefabrik und Erklärung des verschiedenen Maschinen und der Herstellungsschritte (auf Englisch)
  • kurz danach ein Fotostopp an einer Teeplantage und Beobachtung der Frauen beim Pflücken der Teeblätter
  • nach einer kurzen Weiterfahrt durch die Teeplantagen ein Stopp an einer malerisch auf einen Hügel inmitten der Teesträucher gelegenen schönen christlichen Kirche (Pattumala-Kirche kurz vor dem Ort Pampanar); Besuch der Kirche
  • kurz danach endet die Zone der Teeplantagen (die nur in einer bestimmten Höhenlage gedeihen) und die Straße führt weiter hinauf; abenteuerliche Fahrt auf zahlreichen engen Serpentinen
  • gegen 11.30 Uhr kurzer Stopp an einer kleinen Kautschukplantage
  • danach wird die Landschaft immer flacher, immer dichter besiedelt mit kleinen Dörfern und Ortschaften (Kerala ist der am dichtesten besiedeltste Bundesstaat Indiens); je näher an der Westküste, desto mehr Siedlungen, mehr Autos und mehr Leute zu Fuß unterwegs
  • gegen 13 Uhr Ankunft in der größten Stadt in der Gegend von Backwaters - Changanacherry, ab jetzt eine ganz flache Landschaft, die unterhalb des Meeresniveau liegt; neben den Siedlungen viele Reisfelder und unzählige Kokospalmen sowie Wasserkanäle der Backwaters (ca. 900 km Länge, etwa 2 Mio. Menschen siedeln entlang der Kanäle)
  • Weiterfahrt auf schnurgeraden Straßen bis zum Ausgangspunkt der Bootstour durch die Backwaters bei Alappuzha
  • gegen 13.30 Uhr ein kurzer Transfer mit einem Motorboot von der Anlegestelle zu unserem Hausboot, dr an einem breiteren Kanal angelegt ist; Bezug des Bootes für zwei halbe Tage (nur durch unsere 5-köpfige Gruppe belegt, 3 Schlafzimmer am Bord)
  • Beginn der Tour durch die sehr malerischen Kanäle, unzählige Kokospalmen am Wasser, Reisfelder, viele kleine Dörfer und Siedlungen am Wasser, das Leben spielt sich am Wasser ab
  • zwischenzeitlich Obst und Nachtisch am Bord, dann eine Pause bei der Fahrt für ein ausgiebiges und leckeres Mittagessen am Bord, gekocht von unserer Crew
  • gegen 16.30 Uhr ein Landausflug: Spaziergang durch ein Dorf (Champakulam) am Ufer des Kanals:
    • Besichtigung einer katholischen Kirche (St. Mary's Forane) mit einem sehr schönen geschnitzten Altar und kunstvoll bemalten Holzdecke
    • Besuch einer kleinen Holzschnitzerwerkstatt
  • vor der Abenddämmerung, gegen ca. 17.30 Uhr Ankunft an der Anlegestelle für die Übernahtung im südlichen Bereich von Backwaters
  • ein Abendspaziergang am Ufer entlang durch ein kleines Dorf, wunderschöne Abend- und Sonnenuntergangsstimmung
  • Abendessen am Bord
  • Übernachtung im Hausboot in den Backwaters (Hausboot-Tour organisiert von Lakes & Lagoons
  • )
auf einer Teeplantage bei Pampanar

Pattumala-Kirche bei Pampanar

ein Hausboot in den Backwaters

in den Backwaters

in den Backwaters

in den Backwaters

in den Backwaters - am Ufer spielende Kinder

in den Backwaters
11. Tag

(Mi. 11.04.2012)

- Backwaters - Kochi (Cochin) -
KERALA
  • Frühstück auf dem Hausboot um 7.30 Uhr und dann ab 8 Uhr Fortsetzung der Bootsfahrt durch die Backwaters; schönes, sonniges Wetter, wieder malerische Landschaften
  • nach ca. einer Stunde Ankunft am Ausgangspunkt unserer Bootstour und von dort Transfer mit einem kleinen Motorboot zur Anlegestelle
  • gegen 9.30 Uhr Weiterfahrt mit unserem Kleinbus Richtung Norden (parallel zur Malabarküste des Arabischen Meeres) über u.a. Alappuzha nach Kochi (Cochin)
  • Einfahrt in die Stadt gegen 10.45 Uhr über eine lange Brücke auf die erste Insel mit dem alten Stadtteil Fort Kochi
  • ab ca. 11.30 Uhr Besichtigungen in der Altstadt von Kochi (zweitgrößte Stadt Keralas, aber der größte Ballungsraum mit 2,1 Mio, Einw., gelegen auf dem Festland, mehreren Halbinseln und 22 Inseln):
    • Besichtigung der Franziskanerkirche (St. Franzis Church), 1503 aus Holz errichtet und Mitte des 16. Jh. als Steinbau erneuert (älteste von Europäern erbaute Kirche Indiens); Beisetzungsstätte von Vasco da Gama in 1524, heute hier noch sein Grabstein zu sehen
    • Spaziergang entlang der Uferpromenade mit den berühmten, riesigen chinesischen Fischernetzen (eingeführt im 13. Jahrhundert durch chinesische Kaufleute)
  • anschließend Fahrt zum Hotel in Fort Kochi, am nordöstlichen Ufer der Insel gelegen; Ankunft gegen 12.30 Uhr
  • Einchecken, Bezug der Zimmer, Freizeit bis 15 Uhr
  • anschließend weitere Besichtigungen in Fort Kochi:
    • Mattancherry-Palast (sog. Dutch Palace - Holländischer Palast), erbaut von den Portugiesen Mitte des 16. Jh. und erweitert im 17. Jh. von den Holländern - u.a. eine schöne Sammlung von Fresken mit hinduistischen Motiven, Hofgewänder, Sänften, Porträts der hier herrschenden Maharadschas (während der Palastbesichtigung Nachricht über ein starkes Erdbeben auf Sumatra vor ca. 1 Stunde, das auch in der Neustadt von Kochi Panik und Schäden verursacht hat, wir haben nichts bemerkt)
    • Spaziergang durch die Geschäftsstraßen mit unzähligen kleinen Souvenir- und Antiquitätengeschäften in ehemaligen holländischen Häusern zum judischen Viertel und zur Pardesi Synagoge von 1568 (nach der Zerstörung durch Portugiesen von den Holländern 1664 wieder aufgebaut); heute leider wegen eines jüdischen Feiertages geschlossen; Freizeit bis 17.15 Uhr, Einkauf von Souvenirs
  • kurze Fahrt zum kleinen Theater in der Nähe der chinesischen Netze, in dem die traditionellen Kathakali-Tempeltänze aufgeführt werden (eine der ältesten Tanzformen):
    • Beobachtung der Schauspieler bei den Vorbereitungen: Bemalen und Schminken der Gesichter (Erstellung der Gesichtsmasken), bis 18.30 Uhr
    • Vorführung der einzelnen typischen Mimiken, Gesten und Bewegungen mit Erklärung ihrer Bedeutungen
    • Vorführung einer kurzen Geschichte mit einem König und einem als Frau getarnten Dämonen
    • während der Vorstellung draußen ein Gewitter und heftiger Regenschauer
  • nach der Vorstellung gegen 19.30 Uhr Rückfahrt in Richtung des Hotels, Stopp an einem Restaurant in der Hotelnähe
  • Abendessen im Restaurant bis 21.30 Uhr, dann Rückkehr zu Fuß ins Hotel
  • Übernachtung im Hotel The Capital, Fort Kochi (Cochin)
in den Backwaters

in den Backwaters

in den Backwaters

Kochi - chinesische Netze

Kochi - Frauen und Kinder an einer Fähranlegestelle

Kochi - Mattancherry-Palast

Kochi - Pardesi Synagoge (Rückseite)

Kochi - Kathakali-Tanz-Vorstellung
12. Tag

(Do. 12.04.2012)

- Kochi (Cochin) - Chowara (Kovalam) -
KERALA
  • Abfahrt von Kochi um 8 Uhr beim diesigen, schwül-heißem Wetter
  • ca. 5stündige Fahrt parallel zur Küste des Arabischen Meeres nach Süden zum Strandhotel bei Kovalam; gegen 10.30 Uhr eine kurze Tee-/Kaffeepause
  • Fahrt durch eine dicht besiedelte Gegend: nur Siedlungen, Ortschaften, alles bebaut, kaum freie Landschaften; viele Leute und viel Verkehr; zahlreiche Moscheen aber nur selten Hindu-Tempel zu sehen
  • am frühen Nachmittag Ankunft in unserem Strandhotel am Chowara Beach; Bezug der Bungalows, Freizeit
  • nach einer kleinen Erholungspause im Bungalow ein Spaziergang durch die sehr weitläufigen Parkanlagen des Hotels (gelegen hoch, oberhalb einer Böschung, die sie vom breiten Sandstrand trennt, hinter dem Strand ein Palmenmeer bis zum Horizont); sehr heiß
  • Abstieg über mehrere Treppen zum Strand und ein kurzer Spaziergang am Strand - viele große Fischerboote, eine große, bunte Christus-Statue in einem offenen Pavillion am Rande des Strandes
  • anschließend ein Spaziergang vom Hotel zur Hauptstraße hin und durch den kleinen Ort entlang der Hauptstraße - Geschäfte, Souvenirhändler
  • Abendessen im Hotelrestaurant
  • Übernachtung im Hotel Somatheeram Ayurveda Resort, Kovalam (Chowara Beach, Distrikt Thiruvananthapuram)
Kochi - Sonnenaufgang von Fort Kochi aus gesehen

Kokospalmen-Meer an der Küste des Arabisches Meeres bei Kovalam

Strand in Kovalam (Chowara Beach)
13. Tag

(Fr. 13.04.2012)

- Chowara - Padmanabhapuram - Suchindram -
Kanyakumari - Kap Komorin - Chowara -
KERALA - TAMIL NADU - KERALA
  • ein programmfreier Tag - individuell organisierter Ausflug in einem Privatauto mit Fahrer zur Südspitze Indiens
  • Abfahrt vom Hotel um 8 Uhr und Fahrt auf der Hauptstraße nach Südosten, etwa parallel zuk Küstenlinie
  • gegen 8.40 Uhr eine Pause und kurzer Bummel durch einen lokalen bunten Obst- und Gemüsemarkt in der Nähe von Kulappuram, im Grenzbereich zwischen den Bundesstaaten Kerala und Tamil Nadu
  • Weiterfahrt und kurz danach Erledigung der Einreiseformalitäten nach Tamil Nadu durch unseren Fahrer
  • gegen 9.30 Uhr Ankunft in der Stadt Padmanabhapuram; ab 1550 war sie für zweihundert Jahre Residenz der Könige von Travancore
  • Besichtigung des weitläufigen Palastes von Padmanabhapuram (2,4 ha großer Komplex); zahlreiche Gebäude unterschiedlichen Alters, größtenteils aus Holz erbaut, eines der bedeutendsten Beispiele für die keralesische Architektur (obwohl heute im Tamil Nadu gelegen, gehört der Palast der Regierung von Kerala); altes Mobiliar, filigran geschnitzte Holzdecken und Säulen, in einem Teil des Komplexes archäologisches Museum u.a. mit Skulpturen der Gottheiten
  • um 11 Uhr Weiterfahrt nach Südosten; zum Teil wieder höhere Berge nordöstlich der Straße; zahlreiche Kokospalmen, Bananenplantagen
  • gegen 11.45 Uhr Ankunft im Ort Suchindram
  • Besichtigung des bedeutenden lokalen Tempels (Thanumalayan Temple), der dem Brahma, Vishnu und Shiva gleichzeitig gewidmet ist - ein wichtiger Pilgerort; erbaut in einer Zeitspanne von ca. 600 Jahren; schneller Rundgang mit einem Brahmanen: u.a. große Statuen des Affengotes Hanuman (6,7 m) und des Nandi (4 x 6,4 m), erotische Refiefdarstellungen mit Szenen aus dem Kamasutra, Klangsäulen aus verschiedenartigem Granit; Männer dürfen den Tempel nur mit nacktem Oberkörper betreten, Fotoverbot
  • um 12.30 Uhr Weiterfahrt; Fotostopps an einem Lotosteich und in einer malerischen Landschaftszenerie
  • gegen 13 Uhr Ankunft in der Stadt Kanyakumari am südlichsten Ende Indiens, ein bedeutendes hinduistisches Pilgerziel; Halt in einem Hotel mit einer schönen Aussichtsterrasse davor - Blick auf die zwei vorgelagerten Felsen mit dem Viekananda-Denkmal erbaut 1970 (eine Gedenkstätte für den hinduistischen Philosophen, der hier 1892 drei Tage meditiert hat) und mit der 40,5 m hohen Tiruvalluvar-Statue, erbaut im Jahr 2000 als Denkmal für diesen tamilischen Dichter
  • anschließend Fahrt herunter zur Uferpromenade und Strand am Kap Komorin (Ort, an dem drei Meere aufeinander treffen: Indischer Ozean, Golf von Bengalen und Arabisches Meer)
  • Spaziergang entlang der Promenade u.a. vorbei an einem Denkmal im Stil eines orissanisches Tempels an der Stelle, wo Gandhis Asche in einer Urne aufbewahrt wurde, bevor ein Teil davon hier im Meer verstreut wurde; verschiedene andere Pavillons, Tempel, Denkmale
  • zahlreiche Pilger unterwegs, viele nehmen Bad im Meer vor den zwei felsigen Inseln; Händlerstände, viele Verkaufsstände mit riesigen Muscheln, viele Leute, sehr heiß
  • nach 14 Uhr Rückfahrt zurück zu unserem Hotel; unterwegs ein 45minütiger heftiger tropischer Regenschauer
  • auf dem Weg ein kurzer Stopp an einem der Kanäle in den südlichen Backwaters in der Nähe von Poovar
  • Ankunft im Hotel gegen 16.30 Uhr; bis zum Abendessen Aufenthalt im Hotelbungalow und der -anlage
  • Abendesen m Freiluftrestaurant des Hotels bei den Klängen der indischen Live-Musik
  • Übernachtung im Hotel Somatheeram Ayurveda Resort, Kovalam (Chowara Beach, Distrikt Thiruvananthapuram)
Obst- und Gemüsemarkt in der Nähe von Kulappuram

Verkaufsstand am Palast von Padmanabhapuram

Palast von Padmanabhapuram

Suchindram - Gopuram des Thanumalayan Tempels

Lotusblüten in einem Teich

Kanyakumari - Blick von einer Hotelterrasse auf das Viekananda-Denkmal (links) und die Tiruvalluvar-Statue (rechts)

Kanyakumari - Denkmal und Gandhi-Gedenkstätte

Kanyakumari - Kap Komorin und die vorgelagerten Felsen mit dem Viekananda-Denkmal und der Tiruvalluvar-Statue

Kanyakumari - am Kap Komorin badende Pilger
14.-15. Tag

(Sa. 14.04.2012)
(So. 15.04.2012)

- Kovalam - Thiruvananthapuram (Trivandrum) - Muscat - Frankfurt/M. -
  • am Morgen gemütliches Frühstück, letztes Packen, Spaziergang durch die Gartenanlagen des Hotels und in der Hotelnähe, Erholen vor dem langen Flug etc, Auschecken aus dem Hotel
  • um 12.30 Uhr Transfer zum ca. 20 km weiter nördlich gelegenen internationalen Flughafen von Thiruvananthapuram (Keralas Hauptstadt), ca. 800 m von der Küstenlinie entfernt
  • gegen 13 Uhr Ankunft am Flughafen, Einchecken, Warten auf den Abflug
  • um 16.15 Uhr Abflug mit Oman Air (Boeing 737-800) und 3:45 Stunden andauernder Flug nach Muskat in Oman; Ankunft um 18.30 Uhr Ortszeit
  • sehr lange Wartezeit am Flughafen im Oman; Bummeln durch die Geschäfte am Flughafen, ein letztes indisches Essen in einem indischen Imbiss am Flughafen
  • am Sonntag um 4.20 Uhr Weiterflug mit Airbus A330-300 der Oman Air nach Frankfurt; Flugzeit 6,5 Stunden
  • um 8.50 Uhr Landung in Frankfurt

Eine Rundreise von "World Insight Erlebnisreisen"
in den südlichen Backwaters bei Poovar

Fischerboote am Strand von Kovalam

Rückflug mit Oman Air


Indien 2012: meine "best of" - Liste

zum Tagebuch   1. Fahrt in einem Hausboot durch die Backwaters in Kerala

zum Tagebuch   2. Nataraja-Tempel in Chidambaram sowie die drei besichtigten Tempel in Kanchipuram

zum Tagebuch   3. Brihadisvara-Tempel in Thanjavur, Ranganathaswamy-Tempel in Srirangam und Minakshi-Tempel in Madurai

zum Tagebuch   4. der südlichste Punkt Indiens - Kap Komorin

zum Tagebuch   5. die Thaipusam-Prozessionen zu Ehren des Kriegsgotes Murugan mit den Kadavi-Trägern



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